Starker Auftakt für die deutschen Athletinnen beim Weltcup auf Lanzarote: Nina Eim hat das Rennen über die Sprintdistanz souverän gewonnen, Laura Lindemann wurde bei ihrem Comeback nach rund einjähriger Rennpause Dritte.

Der erste World Triathlon Cup auf Lanzarote begann unter Bedingungen, wie man sie von der Kanareninsel kennt: viel Wind und ein welliger Atlantik beim Schwimmen. Laura Lindemann kam dennoch gut ins Rennen und als Dritte aus dem Wasser – nur drei Sekunden hinter der Spitze. Auf dem Rad positionierte sie sich gemeinsam mit Selina Klamt zur Führungsgruppe auf.
Nina Eim führte derweil zunächst die Verfolgerinnen an, konnte die Lücke dank starken Radbeinen aber schließen. Damit lagen mit Eim, Lindemann und Klamt gleich drei Deutsche in der Spitzengruppe. Für Letztere fand das Rennen kurz vor Ende der zweiten Disziplin ein jähes Ende, als sie in eine Pylone fuhr und zusammen mit der Ungarin Fanni Szalai stürzte.
Nach gut 45 Minuten Renndauer erreichten die Athletinnen die zweite Wechselzone. Zu diesem Zeitpunkt lagen Laura Lindemann, Nina Eim und Franka Rust in den Top Ten.
Zwei Deutsche in vierköpfiger Führungsgruppe
Auf der Laufstrecke setzte sich eine vierköpfige Führungsgruppe ab: Nina Eim, Laura Lindemann, Georgia Taylor-Brown (Großbritannien) und Marta Pintanel (Spanien). An einem Anstieg attackierte die Britin, Eim konnte jedoch folgen. Lindemann musste abreißen lassen, hielt den Abstand zu den Führenden jedoch im Rahmen.
Richtig spannend wurde es in der Schlussphase, als sich ein enges Duell zwischen Eim und Taylor-Brown entwickelte. Lange liefen beide Schulter an Schulter. Erst wenige hundert Meter vor dem Ziel konnte sich Eim leicht absetzen und gewann in 1:02:14 Stunden. „Es hat sich sehr kontrolliert angefühlt. 500 Meter vor dem Ziel wusste ich, dass ich jetzt richtig pushen muss, um gewinnen zu können“, sagte die Siegerin nach dem Rennen.
Taylor-Brown wurde in 1:02:19 Stunden Zweite, Laura Lindemann folgte drei Sekunden später in 1:02:22 Stunden auf Rang drei. „Ich hatte extrem viel Spaß auf der Strecke und hätte mir meinen Einstieg nicht besser wünschen können“, resümierte sie im Anschluss.
Franka Rust und Finja Schierl belegten die Plätze 23 und 31, die vollständigen Ergebnisse gibt es hier.









