Lindemann feiert Weltcup-Sieg - Böcherer Zweiter in Santa Cruz

Laura Lindemann gewinnt das Weltcup-Rennen in Spanien, Andreas Böcherer und Markus Thomschke belegen zweite Plätze beim Ironman 70.3 Santa Cruz und beim Ironman Wisconsin. Die wichtigsten Resultate vom Wochenende.

Von > | 9. September 2019 | Aus: SZENE

Mit der zweitschnellsten Laufzeit zum Weltcup-Sieg: Laura Lindemann.

Mit der zweitschnellsten Laufzeit zum Weltcup-Sieg: Laura Lindemann.

Foto >ITU Media / Tommy Zaferes

Sieg für Laura Lindemann in Banyoles

Laura Lindemann hat am vergangenen Samstag das ITU-Weltcup-Rennen im spanischen Banyoles gewonnen. Mit der zweitschnellsten Laufzeit von 16:25 Minuten sicherte sie sich den Sieg vor Tamara Gormann und Flora Duffy. Lindemanns Gesamtzeit betrug 55:38 Minuten, ihr Vorsprung im Ziel 14 Sekunden. Nina Eim und Lena Meißner belegten die Plätze 16 und 18. Anabel Knoll landete auf Rang 44.

Bei den Männern überquerte Vincent Luis nach 49:58 Minuten als Erster die Ziellinie – drei Sekunden vor Mario Mola. Dritter wurde der Ungar Bence Bicsák (50:18 Minuten). Als bester Deutscher landete Jonas Schomburg auf Rang 21, Valentin Wernz zwei Plätze dahinter. Dritter im deutschen Männerteam war Jannik Schaufler, der als 39. ins Ziel kam. Jonas Breinlinger belegte Platz 44.

Andreas Böcherer wird Zweiter beim Ironman 70.3 Santa Cruz

Andreas Böcherer hat beim Ironman 70.3 Santa Cruz mit einer Zeit von 3:51:03 Stunden den zweiten Platz belegt. Den Slot für die Ironman-70.3-WM 2020 in Taupo hat er damit knapp verpasst. Diesen sicherte sich in Kaliforniern der US-Amerikaner Jason West in 3:48:23 Stunden. Dritter wurde Justin Metzler, ebenfalls aus den USA, der nur sieben Sekunden nach Böcherer die Ziellinie überquerte.

Bei den Frauen gewann Sarah Crowley in 4:09:04 Stunden. Ihr Vorsprung fiel mit knapp 80 Sekunden etwas knapper aus. Zweite wurde Skye Moench, Siegerin des diesjährigen Ironman Frankfurt. Heather Jackson komplettierte das Podium (4:14:03 Stunden).

Zweiter Platz für Markus Thomschke in Wisconsin

Einen weiteren zweiten Platz gab es für Markus Thomschke beim Ironman Wisconsin. Er kam nach 8:38:24 Stunden ins Ziel, gute vier Minuten nach dem Sieger Emilio Aguayo Muñoz. Dieser holte sich in 8:34:20 Stunden seinen ersten Ironman-Sieg und ist damit bereits jetzt für die Weltmeisterschaft 2020 auf Hawaii qualifiziert. Dritter wurde der Franzose Kevin Portmann (8:50:15 Stunden).

Linsey Corbin entschied mit einer Zeit von 9:13:34 Stunden das Frauenrennen für sich. Platz zwei und drei gingen an die Kanadierin Melanie McQuaid (9:29:17 Stunden) und die Brasilianerin Bruna Mahn (9:49:37 Stunden).

Braden Currie und Hannah Wells gewinnen an der Sunshine Coast

Beim Ironman 70.3 Sunshine Coast im australischen Mooloolaba gab es gleich zwei neuseeländische Siege. Bei den Männern gewann Braden Currie in 3:44:48 Stunden vor den beiden Australiern Steven McKenna (3:46:49 Stunden) und Simon Hearn (3:47:22). Tim Van Berkel, der im Vorfeld als Mitfavorit galt, stürzte mit dem Rad und konnte das Rennen nicht beenden. Es gehe ihm gut, heißt es in einer Pressemitteilung.

Im Frauenrennen ging der Sieg an Hannah Wells. Sie kam nach 4:11:28 Stunden ins Ziel und hatte damit einen Vorsprung von 3:17 Minuten auf die Schweizerin Caroline Steffen. Platz drei ging an Laura Armstrong (4:24:01 Stunden), die wie Wells ebenfalls aus Neuseeland stammt.

Currie und Wells können sich mit ihren Siegen schon jetzt über einen Slot für die Ironman-70.3-WM freuen, die 2020 in ihrem Heimatland ausgetragen wird.

Agegrouper-Siege beim Ironman 70.3 Lake Placid

Der Ironman 70.3 Lake Placid fand ohne Profi-Startfeld statt. Besonders im Frauenrennen fiel die Entscheidung um den Sieg denkbar knapp aus. Die Siegerin, Maureen Mahoney aus Kanada, kam nach 4:58:35 Stunden ins Ziel und hatte einen Vorsprung von nicht einmal fünf Hundertsteln. Zweite wurde die US-Amerikanerin Aimee Phillippi-Taylor. Stephanie Nevin aus Kanada belegte den dritten Platz (5:03:33 Stunden).

Bei den Männern gewann der US-Amerikaner Nicholas Marcantonio in 4:16:40 Stunden vor seinem Landsmann Zach Looney (4:18:45 Stunden) und dem Kanadier Nicolas Proulx-Begin (4:19:14 Stunden).