5 Gründe fürs Laufbandtraining

Wenn es im Winter draußen kalt und ungemütlich oder an manchen Tagen sogar glatt ist, wird es Zeit für Indoortraining. Wir haben 5 Gründe, warum es sich lohnt, ein paar Einheiten aufs Laufband zu verlagern.

Von > | 3. Januar 2019 | Aus: Indoortraining für Triathleten

Ab aufs Laufband! Ob im Fitnessstudio nach einer Krafteinheit oder zu Hause: An manchen Wintertagen ist das Indoortraining eine gute Alternative zum Laufen im Freien.

Ab aufs Laufband! Ob im Fitnessstudio nach einer Krafteinheit oder zu Hause: An manchen Wintertagen ist das Indoortraining eine gute Alternative zum Laufen im Freien.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

1. An das Renntempo herantasten: Unter anderem kann man das Laufband dazu nutzen, um bei Intervallen schon etwas Zeit im angestrebten Renntempo zu verbringen. Der Vorteil: Man muss nicht auf Geschwindigkeit achten, sondern es nach dem Einstellen nur „laufen lassen“.

2. Zeit für harte Intervallserien: Bei Intervalleinheiten auf dem Laufband „muss“ man die Splits durch die eingestellte Geschwindigkeit quasi einhalten. Es macht also durchaus Sinn, harte Intervallserien auf dem Band zu absolvieren, um sicherzugehen, dass man bei einsetzender Ermüdung nicht langsamer wird.

3. Fahrtspiele mit Steigungswechseln: Eine weitere sinnvolle Möglichkeit des Laufband­trainings ist, dass man die Steigung gezielt einsetzen und für sich nutzen kann. Dementsprechend ist es möglich, genaue Streckenprofile von ausgewählten Wettkämpfen vorher zu simulieren oder ­intensive Berganläufe oder Fahrtspiele mit Steigungswechseln zu absolvieren.

4. Gut für die Gelenke: Einen zusätzlichen Effekt bringt das Laufband­training auch für alle, die etwas verletzungsanfälliger sind. Denn ein Laufband ist wesentlich besser gedämpft als viele Untergründe im Freien und auch die Gefahr des Umknickens kann erheblich minimiert werden. Es lassen sich unter Umständen also auch höhere Laufumfänge realisieren.

5. Die Belastung anpassen: Damit sich die eingestellte Geschwindigkeit auf dem Laufband mit dem Tempo von draußen in etwa gleichsetzen lässt, gibt es eine einfache Faustformel: Bis zu einer Geschwindigkeit von 15 km/h sollte man ein Prozent, bei einem noch höheren Tempo sogar zwei Prozent Steigung einstellen.

3 effektive Intervalleinheiten

Damit Sie für Ihre ersten Einheiten auf dem Laufband auch direkt die passenden Übungen haben, geben wir Ihnen drei Intervalleinheiten mit an die Hand:

1. Fahrtspiel: 15 x 1 Minute im 5- bis 10-Kilometer-Renntempo mit 1 Minute GA1 im Wechsel

2. Progressiver Dauerlauf (11 Kilometer): 1 Kilometer locker einlaufen, 3 Kilometer im GA1-Bereich, 3 Kilometer im GA2-Bereich, 3 Kilometer Tempodauerlauf im Halbmarathon bis Marathon-Tempo, 1 Kilometer auslaufen 

3. 500-Meter-Intervalle: 8-10 x 500 Meter im 5-Kilometer-Renntempo mit 1 Minute passiver Pause