Donnerstag, 18. April 2024
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Gewinnt Sanders jetzt Hawaii? 5 Takeaways vom Ironman 70.3 Oceanside

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Die Ironman Pro Series ist gestartet. Was bleibt von den Siegen von Taylor Knibb und Lionel Sanders hängen? Und wie ist die Leistung der deutschen Starter zu bewerten?

Getty Images for IRONMAN

1Die jungen Wilden

Ein wenig überraschend sicherte sich Maximilian Sperl den fünften Platz im Männerrennen. Dass der 30-Jährige ein guter Schwimmer ist, zeigte er bereits in der Vergangenheit. Ebenso, dass er auch auf dem Rad die Qualitäten hat, mit den Besten mitzufahren – etwa bei der Ironman-70.3-WM in Lahti. Mit den „Überbikern“ um Sam Long und Lionel Sanders mitzuhalten, zeugte von seiner guten Form zu Beginn dieser Saison. Auch wenn er Jelle Geens kurz vor dem Ziel noch laufen lassen musste, war es eine starke Vorstellung von Sperl. Magnus Männer gestaltete das Rennen ebenfalls offensiv, kam als Erster aus dem Wasser, hielt auf dem Rad lange mit der Spitze mit und musste erst nach der Attacke von Sam Long abreißen lassen. Schlussendlich wurde der 24-Jährige 18. hinter Florian Angert und Patrick Lange. Wenn Männer in Zukunft noch etwas an seiner Radstärke arbeitet und weniger mit Magenproblemen zu kämpfen hat, kann er für die eine oder andere Überraschung auf der Mitteldistanz sorgen.

2Sanders bei alter Stärke?

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Draußen Rad fahren im Winter: sicher und sichtbar unterwegs

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Marcus Baranski ist der Experte, wenn es um das Radfahren geht. Heute: Wie ihr sichtbar und sicher draußen mit dem Rad unterwegs seid. Von Beleuchtung über die richtige Kleidung bis hin zu K-Nummern bespricht Marcus in dieser Episode alle wichtigen Punkte, die ihr bei eurer nächsten Radfahrt bestenfalls berücksichtigt, um sicher und sichtbar auch wieder zu Hause anzukommen.

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Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise. Bitte achte auf eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Für beste Ergebnisse täglich einen Messlöffel (12 g) in kaltem Wasser auflösen und konsumieren. Außer Reichweite von Kindern aufbewahren. Sollte nicht von schwangeren oder stillenden Frauen und Kindern unter 18 Jahren konsumiert werden. Die tägliche Mengenempfehlung nicht überschreiten.

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Jan Stratmann vor Saisoneinstieg: „Ich bin sehr, sehr fit!“

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Der Drittplatzierte der Ironman-70.3-Weltmeisterschaft 2023 startet beim Ironman 70.3 Valencia in die neue Saison. Wie Stratmann mit seinem neuen Rad zurechtkommt, wie sein Fitnessstand ist und wie er das Geschehen auf der T100-Tour bewertet, verriet er tri-mag.de im Interview.

Tom Schlegel Jan Stratmann (28) zählt beim Ironman 70.3 Valencia zu den Favoriten auf einen Podiumsplatz.

Hallo Jan, mit dem Ironman 70.3 Valencia am kommenden Wochenende stehst du kurz vor deinem Saisondebüt. Das Rennen in Spanien wird zum ersten Mal ausgetragen. Wie sind deine Erwartungen?
Valencia habe ich mir gezielt herausgepickt. Ich hatte mir kurz die Strecke angeschaut, und allem Anschein nach, hat sie ein paar Höhenmeter. Ich erinnere mich an einen Europacup 2016, als ich mit Freddy (Frederic Funk, Anm. d. Red.) nach dem Rennen ins Hinterland gefahren bin, dass es dort ziemlich hügelig ist. Obendrein ist Valencia ein ziemlich cooler Ort und deshalb wird es ein cooles Rennen.

Mit Blick auf die Starterliste: Wen siehst du als Konkurrenten ums Podium?
Die Starterliste verspricht natürlich einiges – auch viele Überraschungen. Ich hoffe bei mehr als 90 Männern einfach auf ein faires Rennen mit wenig Rumgelutsche. Aber das könnte eine der größten Herausforderungen am Wochenende werden. Ich bin ganz ehrlich, ich hätte mit ein paar mehr starken Mitteldistanz- und Langdistanzathleten gerechnet. Es stehen viele Athleten auf der Liste, bei denen ich keine Ahnung habe, wie sie auf der Mitteldistanz sind. Durch die deutsche Brille betrachtet zum Beispiel Johannes Vogel und Jannik Schaufler. Als Topfavorit sehe ich auf jeden Fall Léo Bergère sowie Antonio Benito López. Viel weiter habe ich mir die Starterliste auch gar nicht angesehen, wenn ich ehrlich bin.

Dein letztes Rennen liegt schon ein wenig zurück. Wie bist du über den Winter gekommen und wo siehst du aktuell deine Leistungsfähigkeit?
Ich bin wirklich sehr fit. Es ist natürlich immer die Frage, ob es nur die Gesamtfitness ist, und wie ich das in die spezifische Rennfitness am Anfang der Saison umgesetzt bekomme. Manchmal brauche ich ein, zwei Rennen, um reinzukommen. Es kann sozusagen alles passieren. Entweder benötige ich noch ein Rennen oder ich kann schon richtig was abfackeln. Die Leistungsfähigkeit dafür habe ich. Beim Laufen steht für mich noch ein kleines Fragezeichen. Ich könnte mich da selbst etwas überraschen. Im Laufen könnte es gut werden, aber da bin ich mir jetzt nicht so sicher wie im Schwimmen und auf dem Rad. Da weiß ich, dass ich sehr, sehr fit bin.

Es gab einige Veränderungen am Material, beim Rad bis du auf ein Pinarello gewechselt, ist dir der Umstieg problemlos geglückt?

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USA, Europa und Saudi Arabien: Supertri verkündet Renntermine

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Fünf Rennen umfasst die Rennserie Supertri, die nach den Olympischen Spielen beginnt. Neu im Wettkampfkalender sind zwei Veranstaltungen in den USA.

Darren Wheeler

Kurze Strecken, schnelle Rennen und spannende Fights: Das sollen die Rennen von Supertri (ehemals Super League Triathlon) bieten. Die 2017 gegründete Serie hat nach ihrer Neuausrichtung zu Beginn des Jahres die Renntermine für die Saison 2024 verkündet. Fünf Rennen stehen im Kalender, nachdem die Triathlon-E-Sports-Weltmeisterschaften des Veranstalters bereits Mitte April in London stattgefunden haben.

Nach Olympia in die USA, dann zurück nach Europa

Den Auftakt feiert die Rennserie am 18. August im Boston, ehe es eine Woche später in Chicago weitergeht. In Chicago wird das Rennen Teil des Chicago Triathlon, dem größten urbanen Triathlon in den USA mit mehr als 8.500 Athletinnen und Athleten. Man erfülle damit sein Versprechen, die kurzen Distanzen in Amerika vor den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles zu fördern, heißt es vom Veranstalter.

Im Anschluss an die beiden amerikanischen Rennen finden zwei weitere Stationen der Serie in Europa statt. Am 8. September steht ein Rennen in London (Großbritannien) im Kalender, knapp einen Monat später, am 6. Oktober, geht es ins französische Toulouse. Am 3. November findet das Finale der Serie in der Modellstadt Neom (Saudi-Arabien) statt.

„Unsere Vision ist es, den Wettkämpfer in jedem zu inspirieren“

„Supertri hat den Maßstab für Triathlon gesetzt und die Leidenschaft unserer Gründer, einen echten Zuschauersport zu schaffen, in die Realität umgesetzt“, sagte Michael D’hulst, CEO und Mitbegründer von Supertri. „Unsere Vision ist es, den Wettkämpfer in jedem zu inspirieren, und niemand kann das besser als die erstaunlichen Profi-Athleten, die nach den Olympischen Spielen zu Supertri kommen und bereit sind, von Anfang an voll einzusteigen.“

Alle Stationen der Serie sind Teil eines geschlossenen Ligasystems, bei dem die Athletinnen und Athleten als Teil ihrer Teams gegeneinander antreten. Die Rennen finden im Supertri-Format statt, dabei müssen jeweils drei kurze Triathlonrennen hintereinander absolviert werden.

Im vergangenen Jahr sicherten sich die Eagles den Titel bei den Mannschaften, in der Einzelwertung triumphierten Léo Bergere (Frankreich) und Kate Waugh (Großbritannien). Wer 2024 Teil der Wettkampfserie ist, soll in den kommenden Wochen bekanntgegeben werden.

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Wirklich zufrieden: Anne Reischmann nach den Singaur T100

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Mit einer Wildcard durfte Anne Reischmann am vergangenen Wochenende ihren Saisoneinstand bei der T100-Tour in Singapur feiern. Trotz eines sechsten Platzes lief aber nicht alles nach Plan.

Alex Polizzi Anne Reischmann auf dem Weg zu ihrem bis dato besten PTO-Ergebnis.

Sie lief als sechste Athletin mit knapp neun Minuten Rückstand hinter Siegerin Ashleigh Gentle über die Ziellinie. Dabei hatte es anfangs nicht so ausgesehen, als könnte Anne Reischmann ihr bestes PTO-Ergebnis erreichen. Als 19. Athletin war sie dem fast 31 Grad warmen Wasser entstiegen. Die 32-Jährige weiß, dass ihre Leistung beim Schwimmen ausbaufähig ist.

Dennoch ist sie nicht unzufrieden mit der ersten Disziplin. „Mir macht Schwimmen in den letzten Monaten sehr viel Spaß. Ich verbessere mich im Pool von Woche zu Woche“, sagt die aktuelle Nummer 25 der PTO-Rangliste und ergänzt: „Leider habe ich beim Schwimmen keine Gruppe gefunden, sodass ich nahezu allein unterwegs war. Zwar habe ich viel Zeit auf die Spitze verloren. Aber wenn ich das mit anderen Leistungen von mir vergleiche, als ich ebenfalls allein geschwommen bin, dann bin ich näher dran als noch vor einem Jahr.“ Reischmann hielt ihre Pace im Wasser, was bei den harten Bedingungen und der Gefahr einer Überhitzung nicht unwichtig war.

Starke Leistung beim Radfahren

Die deutsche Triathletin zählt zu den stärksten Radfahrerinnen im Profifeld. Ihre Fähigkeiten in dieser Disziplin unterstrich Reischmann auf den freien Straßen in den Häuserschluchten der Großstadt von Singapur eindrucksvoll. Der Kurs mit den kurzen, harten Anstiegen lag ihr. Trotz eines mechanischen Defekts, als sich in einer Runde die Extensions ihres Aero-Lenkers lösten und sie bis zum Mechaniker im Basebar fahren musste, erzielte sie die viertschnellste Radzeit. Es sei sehr fair gefahren worden, so Reischmann – was nicht zuletzt auch auf den Einsatz des RaceRangers zurückzuführen sei. Diese faire Fahrweise an der Spitze des Feldes braucht Anne Reischmann für eine Aufholjagd. „Da ich nach dem Schwimmen einen Rückstand aufholen muss, ist es natürlich ein Traum, wenn jede Athletin wirklich ihr eigenes Rennen macht“, so Reischmann. „Insgesamt lief das Radfahren richtig gut. Ich habe mich super gefühlt und die Strecke macht mir ungemein Spaß.“

Aus Fehlern lernen

Im vergangenen Jahr war Anne Reischmann bereits in Singapur bei den PTO Asian Open am Start. Seinerzeit hatte sich auf den teils ruppigen Straßen ihre Verpflegung unterwegs verabschiedet. Dieses Mal war die gebürtige Ravensburgerin darauf vorbereitet – mit wesentlich mehr Verpflegung am Rad. Zudem gab es im Gegensatz zum vergangenen Jahr nicht nur Wasser auf der Strecke, sondern auch richtige Verpflegung. Generell, und das hebt die Zehntplatzierte der Ironman-70.3-Weltmeisterschaft in Lahti hervor, ist für die Athleten innerhalb der T100-Tour vieles gut organisiert. Es gebe für alles Ansprechpartner, die mit großer Leidenschaft dabei sind. Dieses Mal war die gut gekühlt und die Special Needs konnten auch gefroren werden. Dennoch macht Reischmann einen Unterschied zu anderen Rennen aus: Es fehle das Agegrouper-Feeling auf der Strecke, wenn nur Profis unterwegs sind. Das Anfeuern der Athleten gibt es bei der T100 eher selten.

Back-to-back-Rennen

Polizzi Studio – Alex Polizzi Anne Reischmann ist sichtlich erschöpft, aber zufrieden im Ziel.
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Den richtigen Neoprenanzug finden: Ein Guide mit den Experten von Orca

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Eher Schwimmhilfe als Kälteschutz. Neoprenanzüge erleichtern vielen Triathleten die erste Disziplin. Wir beleuchten mit Experten des Herstellers Orca, welcher Anzug für wen geeignet ist. Plus: Wir stellen drei Modellreihen der Spanier vor.

Hersteller Fokus auf die wichtigen Faktoren, dann landet auch der richtige Neoprenanzug im eigenen Equipment-Portfolio.

Beginnen wir unsere Neoprenübersicht mit einer rhetorischen Frage: Gibt es Triathleten, die die Neoprenhändler ihres Vertrauens ernsthaft nach unterschiedlichen Isolierungskonzepten fragen? Das glauben wir nicht! Und deswegen können wir gleich zum Wesentlichen kommen: Der Neoprenanzug ist qua seiner Erfindung zwar ein Kälteschutz und kommt auch als solcher zum Einsatz. In Wahrheit ist er aber eine Schwimmhilfe, die dich bei den meisten Rennen schneller durchs Wasser bringen wird! Wie der Anzug das schafft? Indem er zwei der wichtigsten Komponenten für schnelles Schwimmen verbessert: deine Wasserlage und dein Gleitvermögen. Doch wer benötigt was? Wir blicken mit Experten des Herstellers Orca darauf, wie du den passenden Neoprenanzug für dich findest.

Geschwindigkeit kann man kaufen

Die Wasserlage wird durch Luftbläschen im Neoprenkautschuk positiv beeinflusst. Der Auftrieb sorgt dafür, dass dein Körper wie von Zauberhand oben an der Wasseroberfläche schwimmt. Er nimmt damit eine widerstandsarme Position ein, für die Schwimmsportler lange trainieren müssen. Die verbesserten Gleiteigenschaften hängen mit der hohen Wasserlage zusammen und werden zusätzlich durch die spezielle Beschaffenheit der Anzugoberfläche erzielt. An ihr entstehen im Wasser weniger bremsende Verwirbelungen als an nackter Haut. Rechnet man die Vorteile in Sekunden um, erhält man Werte, die einen leicht zum Kauf eines Neoprenanzugs verführen können.

Hersteller Hydrodynamisch: Ein Neoprenanzug – wie in dieser Szene von Orca – bringt nahezu jedem Schwimmer Geschwindigkeitsvorteile im Wasser.

Schwache Schwimmer profitieren mehr

„Wie groß die Zeitersparnis ist, hängt unter anderem stark von der Technik des Schwimmers, seinem bisherigen Training, der Art des Neoprenanzugs und den Meeresbedingungen ab. Laut einer Studie der Zeitschrift ‚Sport Training‘, die mit der Europäischen Universität assoziiert ist, verbesserten 100 Prozent der Triathleten ihre 400-Meter-Zeiten, wenn sie Neopren trugen, wobei die Verbesserung zwischen 1,7 und 9,1 Prozent lag, mit einem Durchschnitt von 5,6 Prozent“, rechnet beispielsweise Itziar Castro aus dem Marketing Staff des Herstellers Orca vor. Konkret: Gehen wir von einer Schwimmzeit von zwei Minuten pro 100 Metern aus, käme der Athlet normalerweise über die angesprochenen 400 Meter nach acht Minuten aus dem Wasser. Der Neoprenanzug würde den Athleten also über diese Distanz im Durchschnitt fast 27 Sekunden schneller machen, minimal zumindest knapp acht Sekunden und maximal fast ganze 44 Sekunden. Allgemein geht man davon aus, dass je nach Performance des Anzugs für mittlere und schwache Schwimmer zehn bis sogar 20 Sekunden pro 100 Meter drin sind.

Wie, wo, was?

Wie finde ich den perfekten Anzug?

Gute und sehr gute Schwimmer profitieren etwas weniger von dem schwarzen Einteiler, holen aber immer noch etwa drei bis zehn Sekunden pro 100 Meter heraus. Demnach lassen sich von der olympischen Distanz bis zur Langstrecke mehrere Minuten einsparen – vorausgesetzt, der Anzug sitzt wie eine zweite Haut und unterstützt genau an den Stellen, auf die es ankommt. Denn jeder schwimmt mit seinen Stärken und Schwächen anders und liegt individuell im Wasser. Womit wir auch schon zur Gretchenfrage kommen: Wie finde ich im Neopren­dschungel den perfekten Anzug für meine Bedürfnisse und meinen Geldbeutel?

Vier Faktoren

Bei der Auswahl des individuell richtigen Neoprenanzugs sind hauptsächlich vier Faktoren zu berücksichtigen. Der Einsatzbereich, die eigenen Schwimmskills, das anvisierte Budget und natürlich die korrekte Größe. Bart Vervloessem, Area Sales Manager bei Orca, verdeutlicht: „Welches Modell wir wählen, hängt vom Verwendungszweck ab. Je nachdem, ob wir den Wetsuit für das Training, für Kurzstrecken oder für Mittel- und Langstreckenwettkämpfe verwenden, können sich unsere Bedürfnisse ändern. Daher sollten wir uns zunächst fragen, wofür wir den Anzug hauptsächlich verwenden werden.“

Schwimmfähigkeit ist ausschlaggebend

Über allem steht die Frage: Wie gut sind meine Schwimmfähigkeiten? Die Antwort setzt bedingungslose Ehrlichkeit voraus, um das richtige Modell wählen zu können. „Sobald wir den Verwendungszweck für unseren Neoprenanzug festgelegt haben, sollten wir unsere Technik und unsere Schwimmposition im Wasser berücksichtigen. Bin ich ein erfahrenerer Schwimmer mit einer feinen Technik? Bin ich ein guter Schwimmer, der mit zunehmender Distanz kleine Fehler macht? Oder ist Schwimmen nicht meine beste Disziplin?“, sagt Vervloessem. „Jeder muss seine Fähigkeiten sowie die Distanz, die man schwimmen wird, einschätzen“, bestätigt Itziar Castro und ergänzt: „Erfahrene Schwimmer mit einer ausgefeilten Technik und einer korrekten Wasserlage brauchen maximale Flexibilität für kurze Strecken. Auf langen Strecken hilft ein wenig Unterstützung.“ Für diese Kategorie der Schwimmer biete sich der Orca Flex an. Für die längeren Strecken bei starken Schwimmern der Orca Flow. Beide Modelle stellen wir euch unten in zwei unterschiedlichen Ausführungen vor.

Unterstützung, wo es nur geht: Orca hilft bei der Schwimmtechnik, etwa mit dem „High Elbow Panel“.

Schwächere Schwimmer benötigen mehr Auftrieb

Castro ergänzt zu den genannten Modellen: „Wer trotz guter Technik kleine Fehler im unteren Rumpf macht, profitiert von einer Flexibilität im Schulterbereich und Auftrieb an den Beinen. Wie beim Orca Flow. Der auftriebsstarke Orca Float hilft über längere Strecken, Energie zu sparen.“ Wer zu den schwächeren Schwimmern mit ausbaufähiger Technik zählt, oder gar Anfänger in dem Bereich ist, kann ebenfalls auf die Modellreihe Float setzen. „Diesen Athleten gibt maximaler Auftrieb das nötige Vertrauen im Wasser. Die brauchen Unterstützung, um eine bessere Haltung einzunehmen und sich schneller im Wasser zu bewegen.“

Der Preis ist ein wichtiger Faktor

Am Ende geht es aber auch darum, wie viel man bereit ist, für bessere Schwimmzeiten auszugeben. Wer richtig starke Performance möchte: Nach oben hin sind kaum Grenzen gesetzt. „Für jedes Orca-Modell, also Flex, Flow und Float, gibt es eine Athlex-Reihe für den mittleren Bereich. Die bietet hochwertige Materialien und spezifische, auf die Bedürfnisse von Schwimmern optimierte Schnitte. Außerdem haben wir die Apex-Reihe für den oberen Leistungsbereich. Die ist mit modernster Technologie und Materialien ausgestattet, um die Hydrodynamik und Leistung zu maximieren“, erläutert Vervloessem.

Ganz grundsätzlich erklärt Itziar Castro: „Die Preisunterschiede liegen im Wesentlichen in den verwendeten Materialien und Einsätzen, Stoffen und hydrodynamischen Eigenschaften. Bei hochwertigen Neoprenanzügen werden natürlich leistungsfähigere Materialien verwendet. Die Paneele sind detaillierter konfiguriert. Je nachdem, wo sie platziert sind und welche Funktion die einzelnen Paneele haben. Ferner verwenden High-End-Neoprenanzüge besseres Gummi und eine hydrodynamischere Oberflächenbehandlung, um maximale Leistung zu erzielen.“

Hersteller Wichtiger Faktor beim Neoprenanzug: die Flexibilität.

Bei Orca kommt zum Beispiel für maximale Flexibilität eine Kombination aus dem Neoprenmaterial „Yamamoto 44+“ und „0.88 Free“-Technologien zum Einsatz. Für besseren Auftrieb kombinieren die Spanier die Technologien „Exo-Lift“ und „Aerodome“. Mit der Nano-SCS-Behandlung erzielen die Entwickler bessere hydrodynamische Ergebnisse.

Maße für die richtige Größe

Nachdem die Punkte Einsatzgebiet, Budget und Schwimmskills geklärt sind, geht es um die korrekte Größe des Anzugs. „Dazu messen wir unseren Brustumfang genau nach dem Beispiel auf unserer Website orca.com, während wir auch unser Gewicht ermitteln und unsere Größe messen“, so Bart Vervloessem. „Mit diesen drei Maßen können wir den Abschnitt ‘Finden Sie Ihre Größe‘ auf der Website orca.com für jeden Neoprenanzug aufrufen und unsere Daten eingeben.“

Auf Nummer sicher gehen.

In der Theorie ist damit der richtige Anzug gefunden. Ob es aber ein Orca-Anzug aus der Float-, Flow- oder Flex-Reihe sein soll und ob die Kategorie Athlex reicht, oder mit Apex ins höhere Regal gegriffen werden soll, bestimmt am Ende auch das individuelle Gefühl. Denn Tragekomfort steht letztlich ganz oben in der Prioritätenliste. Der Wohlfühlfaktor ist entscheidend. Daher solltest du mit deinen zwei bis drei favorisierten Modellen ein Testschwimmen absolvieren. Am besten direkt nacheinander, um einen geeigneten Quervergleich zu erhalten. Dabei ist es zunächst weniger von Bedeutung, ob dieses Testschwimmen im Hallenbad oder im Freiwasser stattfindet. Wichtig ist, es nicht zu übertreiben. 300 bis 500 Meter – mehr solltest du pro Anzug nicht schwimmen, um dir einen aussagekräftigen Eindruck zu verschaffen. Ansonsten könnte im letzten Testdurchgang die Kraft bereits entscheidend nachlassen und den Eindruck trüben.

Kauftipps

Beim Kauf eines Neoprenanzugs gibt es einige wichtige Faktoren zu berücksichtigen, um zu gewährleisten, dass man Freude an dem schwarzen Einteiler hat.

> Der Wohlfühlfaktor steht ganz oben und geht einher mit der korrekten Größe und geeigneten Passform. Der Anzug sollte nicht einengen, aber eng sitzen. Eine Anprobe im Trockenen ist ein Muster ohne Wert: Der Sitz der zweiten Haut kann sich nach dem Wasserkontakt durchaus signifikant verändern. Daher solltest du …

> … ein Testschwimmen absolvieren. Vorher die Auswahl an Anzügen auf maximal drei Modelle beschränken und jedes davon 300 bis 500 Meter zur Probe durch das Wasser ausführen, um einen geeigneten Gesamteindruck zu erhalten.

> Die Flexibilität steht ebenfalls weit oben in der Anforderungsliste an einen guten Neoprenanzug. Im Schulterbereich sollte möglichst wenig Widerstand vorhanden sein, ebenso im Rückenbereich rund um den Reißverschluss.

> Der Bedarf an Auftrieb ist abhängig von den eigenen Schwimmfähigkeiten. Schlechtere Schwimmer benötigen tendenziell mehr Auftrieb (und daher dickeres Material) im Hüft- und Beinbereich, um eine hohe Wasserlage der Extremitäten zu gewährleisten. Gute Schwimmer können eher darauf verzichten.

Ob der Anzug wirklich passt, merkt man, wenn es keine Druckstellen und Falten gibt und man ein gutes Gefühl beim Schwimmen hat. Ist der Anzug zu klein, entsteht zusätzliche Dehnung, ist er zu groß, sammeln sich leicht mehrere Liter Wasser im Anzug, die über die Strecke transportiert werden müssen.

Das Ausziehen sollte leicht vonstattengehen

Dem Ausziehen sollte ebenfalls ein Blick gewidmet werden. Mehr noch als dem Überstreifen. Minutenlanges Gezerre in der Wechselzone an den Ärmeln oder Beinen, bis der Anzug endlich abgestreift ist, ist ein dicker Minuspunkt. Das kostet nicht nur Zeit, sondern auch Kraft und – wenn es ganz dicke kommt – Nerven. Daher sollte sich das Material leicht vom Körper ziehen lassen und die Arm- und Beinabschlüsse nicht zu fest sitzen.

Auf Herz und Nieren geprüft

Wer einem Neoprenanzug die nötige Aufmerksamkeit schenkt, wird feststellen, dass es ein Hightech-Produkt ist. Entwickelt im Schwimmkanal und im Labor auf Herz und Nieren geprüft. Das Ende der Entwicklung und die Jagd nach Zeitersparnis sind aber noch lange nicht abgeschlossen – die Ideen gehen den Herstellern wie Orca nicht aus.

Neoprenanzug: Triathlonmodelle von Orca

Die Flex-Reihe

Die Flow-Reihe

Hersteller

Die Float-Reihe

Hersteller
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Frederic Funk nach Singapur T100: „Es war eine brutale Hitze“

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Die Bedingungen waren hart. Unvorstellbar hart. Das hat uns Frederic Funk nach seinem neunten Platz beim Rennen der T100 Triathlon World Tour im asiatischen Stadtstaat erzählt. Im Interview spricht der 26-Jährige über Überraschungen und Erkenntnisse.

Alex Polizzi „Relativ zufrieden.“ Frederic Funk belegte beim T100 Singapur Rang neun.

Am Ende wurde es Rang neun für Frederic Funk. Dabei hatte der Deutsche beim Rennen der T100 Triathlon World Tour eine ordentliche Aufholjagd nach dem Schwimmen hingelegt. Im Gespräch mit tri-mag.de berichtet der gebürtige Münchner von seinen Erkenntnissen, seinem Rennverlauf und seinen weiteren Saisonerwartungen.

Frederic Funk, mit Rang neun bist du beim Singapur T100 innerhalb deines gesteckten Zieles Top Ten geblieben. Wie zufrieden bist du mit dem Ergebnis und deinem Auftritt insgesamt?
Für mich war es ein recht guter und solider Saisoneinstand, mit dem ich relativ zufrieden bin. Es war wirklich ein brutal hartes Rennen, mit einer brutalen Hitze. Es ist unvorstellbar, wie es ist – bis man es selbst mal erlebt hat.

Nach dem Schwimmen lagst du mit einer Minute Rückstand und Rang 16 weiter hinten im Feld. Anschließend hast du eine Aufholjagd gestartet. Wie hast du den Rennverlauf gesehen?

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triathlon 220: Die Themen der Mai-Ausgabe

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Die triathlon 220 ist ab heute erhältlich. Darin gibt es wieder viele spannende Themen aus der Triathlonszene, zum Material und zum Training.

Canyon Speedmax CF

Canyon hat mit dem „Speedmax CF“ ein neues Bike im Programm. Wir haben das Rad, das den Einstieg in die Produktfamilie markiert, einem ersten Test unterzogen.

Triathlonhauptstadt

Triathlon hat in Deutschland eine mehr als 40 Jahre andauernde Geschichte, und das Herz schlägt an verschiedensten Orten. Aber gibt es so etwas wie eine Triathlonhauptstadt?

Auf den Punkt

Monate der Vorbereitung auf einen einzigen Tag sind im Triathlon keine Seltenheit. Das Ziel: auf den Punkt fit sein. Aber ist das überhaupt möglich? Und nötig? Der Topform auf der Spur.

Alle Themen im Überblick

  • Tri-Capital: Wo schlägt das Triathlonherz?
  • Relativität: Wann ist man ein guter Triathlet?
  • Radtest: Canyon Speedmax CF 7 AXS
  • Laufschuhe: 5 Top-Trainer im Test
  • Race-Equipment: Für alle Extreme gewappnet
  • Training: Fit für den Hauptwettkampf
  • Nahrungsergänzung: Wer braucht was?
  • Mentale Strategien: Die Kraft der Gedanken
  • Höhentraining: So machen es die Profis

Hier geht es zur neuen triathlon

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Carbon & Laktat: Gentle Touch und Flying Dutchman – die Singapur T100

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Ashleigh Gentle und Youri Keulen dominieren bei den Singapur T100 im Triathlon – und die Wildcards überzeugen: Lars Wichert und Frank Wechsel blicken zurück auf die zweite Station der neuen Weltmeisterschaftsserie über die 100-Kilometer-Distanz.

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Das australische Unternehmen für Mikronährstoffe entwickelt Produkte, die sich zwischen pharmazeutischen Behandlungen und Nahrungsergänzungsmitteln für Sportler bewegen. Das „Triple Magnesium“ soll durch das enthaltene Magnesiumglycinat die Erholung verbessern und sich positiv auf den Schlaf auswirken. In den Geschmacksrichtungen „Ananas-Kokosnuss“ oder „Berry“ wird es in einem Shaker mit Wasser vermischt und abends vor dem Schlafengehen eingenommen.

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Nach starkem T100-Auftritt: Mika Noodt hofft auf erneute Wildcard

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Mit Rang sechs beim Event in Singapur hat der Deutsche aufhorchen lassen. Vor allem aber seine offensive Renngestaltung nährt die Hoffnung, auch für San Francisco eine Einladung zu erhalten. Dann wähnt er sich in noch besserer Form.

Alex Polizzi Mit letzter Kraft schleppt sich Mika Noodt beim Singapur T100 als Sechster ins Ziel – der Oberschenkel hatte auf den letzten Kilometern Probleme bereitet.

Dass es ein wichtiges Rennen für ihn werden würde, hatte Mika Noodt im Interview mit tri-mag.de schon im Vorfeld betont. Mit einer Wildcard hatte es der Deutsche in das 20 Mann starke Aufgebot der zweiten Station der T100 Triathlon World Tour der Professional Triathletes Organisation (PTO) in Singapur geschafft. Noodt wollte sich dabei nicht zu sehr unter Druck setzen. Er hatte aber den Auftritt von Youri Keulen im Hinterkopf, der sich als Wildcard-Teilnehmer zur T100-Premiere in Miami mit einem couragierten Auftritt Rang vier gesichert hatte. Der Lohn für den Niederländer: Eine erneute Einladung für das zweite Saisonrennen der neuen Tour. Dort trumpfte Keulen wieder groß auf – er gewann das Event im asiatischen Stadtstaat in 3:21:01 Stunden vor Sam Long (USA) und Pieter Heemeryck (Belgien). Noodt hofft auf einen ähnlichen Verlauf: einen guten Auftritt in seinem ersten T100-Rennen, um erneut eingeladen zu werden. Der 23-Jährige setzte sich bei seiner Saisonpremiere richtig gut in Szene, kämpfte lange um das Podium mit. Am Ende lief er auf Rang sechs ein (3:29:09 Stunden). Die Frage bleibt: War das das Ticket für regelmäßige Besuche auf der T100-Tour?

Emotional hin- und hergerissen

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Ironman 70.3 Duisburg: Zeige deinen eisernen Willen im Stahlherzen Europas

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Eingebettet in das nordwestliche Ruhrgebiet, liegt die Stadt Duisburg am Zusammenfluss von Rhein und Ruhr. Mit 40 Kilometer Uferlänge und 21 Hafenbecken beherbergt Duisburg den größten Binnenhafen der Welt und empfängt dich mit einem modernen Hafenflair, einer schnellen Strecke und perfekten Möglichkeiten für Zuschauer, dich bei deinem Rennen zu unterstützen.

HIGHLANDERTV

Die erste Disziplin im Innenhafen

Am Beginn des Rennens steht die 1,9 Kilometer lange Schwimmstrecke über zwei Runden im Duisburger Innenhafen, mitten im Herzen der Stadt. Sie verleiht dem Event mit einem modernen Hafenflair nicht nur einen Hauch von urbanem Charme, sondern bietet vor allem auch den Zuschauern eine großartige Möglichkeit, die Teilnehmenden im Wasser zu verfolgen und anzufeuern.

Auf dem Rad am Rhein entlang

Anschließend führt die Radstrecke mit 88 Kilometern mit zwei Schleifen vom Duisburger Innenhafen über die historische „Brücke der Solidarität“ am Rhein entlang in Richtung Moers. Das Streckenprofil ist schnell und flach – perfekte Bedingungen für eine neue persönliche Bestzeit.

Zieleinlauf am Rathaus

Den Abschluss bildet die 21,1 Kilometer lange Laufstrecke. Sie besteht aus vier Runden und führt entlang des Duisburger Innenhafens, macht einen Abstecher in den Stadtteil Duissern und endet mit einem großartigen Zieleinlauf auf geschichtsträchtigem Boden am Burgplatz – vor dem Duisburger Rathaus.

Die Fakten

  • Datum: 1. September 2024
  • Veranstaltungsort: Duisburg
  • Strecke: Mitteldistanz
  • Erwartete Teilnehmer: 2.000
Weitere Infos und Anmeldung
Instagram
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Die elementare Einheit: Koppeltraining

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Das eigene Saisonhighlight rückt immer näher. Wir erklären dir, warum Koppeltraining eine elementare Einheit in deinem Trainingsplan sein sollte.

Petko Beier / petkobeier.de Chaos in der Wechselzone ist nicht unüblich. Bereite dich mit Koppeltraining auf den Wechsel und die andere Belastung im Anschluss darauf vor.

Es ist eine elementare Einheit. Eine, die vermutlich jeder Triathlet bereits mindestens einmal in seinem Sportlerleben absolviert hat – der eine oder andere hat sie aber möglicherweise missinterpretiert. Mit Koppeleinheiten trainierst du den Übergang von einer zur nächsten Disziplin. In der Regel bezieht sich das auf den Wechsel vom Radfahren zum Laufen. Aber Obacht: Es geht zunächst weniger um die Schnelligkeit in deinen Wettkampfabläufen als vielmehr darum, den Körper für den Belastungswechsel zu sensibilisieren. Die Koppeleinheit ist nicht dafür geeignet, auf den letzten Metern vor einem Wettkampf noch signifikante Leistungssteigerungen herbeizuführen. Das sollte bereits anderweitig in den zurückliegenden Wochen oder Monaten geschehen sein, sonst wird es in der bevorstehenden Saisonphase knapp mit deiner Bestform. Durch physiologische Lerneffekte und persönlichen Erkenntnisgewinn kann dich das Koppeltraining dennoch deinem perfekten Wettkampf näher bringen.

Belastungswechsel eine besondere Herausforderung

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