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Motivation
Never Stop Dreaming
Jana goes Hawaii: Meine Kona-Quali
Es war nie mein Plan mich in Thun für die WM zu qualifizieren. Ich wollte einfach nur ein starkes Rennen machen. Ich wusste, dass wenn es ein Sahnetag wird, ich ganz vorne mit dabei sein kann.
Aus dem Wasser raus, Blick auf die Uhr und auf einmal stand da zum ersten mal eine Sub 1h für die 3.8km. Ein sehr guter Start.
Ab auf die Radstrecke, die mir durch die Höhenmeter sehr gut lag. Bergauf konnte ich fleißig einsammeln, bergab wurde ich teilweise wieder eingesammelt. Physik ist manchmal was tolles, manchmal nervt sie mich ;)
Runter vom Rad und auf einmal ruft mir meine Familie zu, dass ich auf Platz 3 der Gesamtwertung der Frauen bin. Was!?
Den zweiten Platz hatte ich mir recht schnell geschnappt. Die erste Frau war auch schon mit dem Führungsfahrrad in Sicht. Allerdings ist die Frau auch später gestartet als ich. Ich musste also nicht nur an ihr vorbei, sondern dann auch noch zwei Minuten rauslaufen.
Ab Kilometer 14 war ich dann nicht nur physisch die erste Frau auf der Strecke sondern auch offiziell. Von da an hat das Führungsfahrrad meine Seite nicht mehr verlassen. Und es hat sich so unwirklich angefühlt.
Ab Kilometer 30 ging der Kampf los. Meine Oberschenkel fingen an sich gegen jeden Schritt zu wehren. Die Abschnitte auf Schotter taten mehr und mehr weh. Ich wusste, dass von hinten eine schnellere Läuferin langsam immer näher kommt. Einen Vorsprung von 8 Minuten hatte ich mir auf die zweite Frau erarbeitet, aber jeder Kilometer wurde härter.
Ab Kilometer 34 bin ich in den Verpflegungsstationen gegangen. Nochmal mehr Cola und Wasser aufnehmen und dann wieder zum Joggen motivieren. Schritt für Schritt. Ich glaube ich habe noch nie so gelitten.
Bei Kilometer 38 wurde mir nochmal zugerufen: noch 6 Minuten Vorsprung! Mir war klar: "Einfach" irgendwie ins Ziel retten. Man ist schon so oft 4 Kilometer in seinem Leben gelaufen, aber diese letzten 4 Kilometer in Thun waren einfach etwas ganz anderes.
Im Ziel bin ich meinem Verlobten Daniel einfach nur in die Arme gefallen und murmelte nur noch: Halt mich fest, sonst fall ich um." Da ging nichts mehr.
Nach dem Rennen haben sich so viele Freunde bei mir gemeldet und mir begeistert erzählt, wie sie mitgefiebert haben. Auf den letzten Kilometern alles liegen gelassen haben und nur noch im Sekundentakt die Ironman App aktualisiert haben. Das hatte mich tatsächlich etwas überwältigt und ich kriege jetzt noch Tränen in die Augen wenn ich daran denke.
Und genau diese Freunde in meinem Umfeld haben mich dazu motiviert den Slot anzunehmen. Für mich war es gar nicht geplant. Aber die grundsätzliche Meinung war: Wer ein Rennen gewinnt, gehört zur WM.
Mein Profil
Mein Sport & Training
Meine WM-Erfahrung
| Jahr | Agegroup | AG-Platz | Overall | Endzeit | Swim | Bike | Run |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2024: Nizza | F25–29 | 4 | 69 | 10:46:23 | 1:02:00 | 6:07:44 | 3:27:48 |
Weitere Rennen
| Jahr | Rennen | AG | Overall | Zeit |
|---|---|---|---|---|
| 2026 | Ironman Frankfurt F30-34 | DNF | – | – |
| 2025 | Ironman Switzerland Thun F25-29 | 🥇 | 113 | 9:47:33 |
| 2024 | Ironman Kärnten-Klagenfurt F25-29 | 🥉 | 243 | 9:57:21 |
| 2023 | Ironman Frankfurt F25-29 | 5 | 510 | 10:48:15 |
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Weitere Athleten der Agegroup F30–34
| Name | Ort | Qualifikation | WM-Teilnahmen | |
|---|---|---|---|---|
SC |
Sarah Ciegelski | Wildcardverfahren | – | |
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Janina Edenhofner | Kaufungen | IRONMAN South Africa | 2x |
LK |
Laura Klug | IRONMAN Hamburg | – | |
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Sandra Kydd | München | IRONMAN Hamburg | – |
LR |
Leona Rieck | IRONMAN South Africa | – | |
JR |
Jasmin Ruppert | IRONMAN Hamburg | – | |
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Mailin Struck | München | IRONMAN Hamburg | – |
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Annika Wolter | IRONMAN Frankfurt | – |
Weitere Athleten aus der Region
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