Kona ist für mich das größte Ziel, das man als Ausdauersportler mit einem normalen Vollzeitjob erreichen kann. Irgendwann hatte ich keine Lust mehr, bei Rennen einfach nur „solide im Feld“ zu liegen. Ich wollte herausfinden, was wirklich in mir steckt – und mir selbst beweisen, dass ich das Potenzial für eine WM-Teilnahme habe. Dass ich dieses Ziel nun schon 2026 erreichen darf, fühlt sich immer noch ein bisschen surreal an.
Meine Story
Motivation
Das Schwimmen begleitet mich seit meiner Kindheit und war der Grundstein für meine Ausdauerleidenschaft. Ab 2020 habe ich über das Bikepacking meine Liebe zum Radfahren und zu langen Ausdauerabenteuern entdeckt und stetig weiterentwickelt. 2024 kam schließlich der Triathlon dazu – zunächst mit dem Ziel, 2025 meine erste Langdistanz auf Lanzarote zu finishen. Die Erfahrung dort hat die Begeisterung für die Langdistanz endgültig entfacht und aus einem ersten Abenteuer wurde das große Ziel: Kona.
Stolzester Moment
Ganz klar: die geglückte Qualifikation in Kopenhagen. Ich war eigentlich davon ausgegangen, dass eine Kona-Qualifikation mit strukturiertem Training frühestens in zwei oder drei Jahren realistisch wäre. Dass es nun bereits im ersten Trainingsjahr, seit ich Kona als konkretes Ziel vor Augen hatte, geklappt hat, hat mich selbst am meisten überrascht. Sicherlich war auch etwas Glück dabei – aber vor allem hat mir die Qualifikation gezeigt, dass ich auf mich und meine Fähigkeiten vertrauen kann und dass sportliche Ziele tatsächlich erreichbar werden können, wenn man an sie glaubt und konsequent dafür arbeitet.
In der Presse
Louis-Victor goes Hawaii: Meine Kona-Quali
Für 2026 standen zunächst der Ironman Tours und Kopenhagen als weitere Wettkampferfahrungen auf dem Plan. In Kopenhagen wollte ich bei den Awards eigentlich nur einmal abklopfen, wie weit ich aktuell noch von einer WM-Qualifikation entfernt bin.
Und dann die große Überraschung: Es reicht schon dieses Jahr!
Eine Mischung aus riesiger Freude und völliger Überforderung – denn plötzlich kommt in diesem Jahr noch eine dritte Langdistanz dazu. Und dann auch noch genau die, von der so viele Triathleten ihr ganzes Leben träumen. Dass es für mich so schnell gehen würde, hätte ich definitiv nicht erwartet.
Mein Profil
Mein Sport & Training
Weitere Rennen
| Jahr | Rennen | AG | Overall | Zeit |
|---|---|---|---|---|
| 2026 | Ironman Copenhagen M25-29 | 33 | 103 | 9:15:08 |
| 2026 | Ironman Tours M25-29 | 35 | 138 | 9:34:37 |
| 2025 | Ironman Lanzarote M25-29 | 16 | 132 | 11:04:52 |
Meine Bilder
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Weitere Athleten der Agegroup M25–29
| Name | Ort | Qualifikation | WM-Teilnahmen | |
|---|---|---|---|---|
| Julius Döbelt | Falkenberg | IRONMAN Copenhagen | – | |
| Tobias Kussinger | München | IRONMAN Austria | – | |
| Jan Erik Künne | Niddatal | IRONMAN Italy Emilia-Romagna | – | |
| Michel Strothmann | Köln | IRONMAN Frankfurt | 1x | |
TD | Timm de Jong | Aachen | IRONMAN Austria | – |
| Finn von Schmeling | Hamburg | IRONMAN Switzerland, Thun | 2x |
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