Seit ich Triathlon mache, habe ich die Historie des Sports und vor allem des Ironman aufgesaugt und mich davon faszinieren lassen. Die Dramen von Julie Moss, dem Ironwar 1989, der Kollaps von Paula Newby-Frasier 1995 und das Krabbel-Finish 1997. Dazu die Schwierigkeit, sich zu qualifizieren, es unter besten 3% in der Altersklasse zu schaffen. Dieser Herausforderung ist kaum zu widerstehen. Seit 2008 habe ich 15 Ironman-Rennen gefinisht, und gleich beim zweiten Mal 2010 in Frankfurt den letzten Slot um 28 Sekunden verpasst. Da war eine Rechnung offen. Und was soll ich sagen? Mein erstes Kona 2014 hat die hohen Erwartungen noch übertroffen, so dass ich im Jahr darauf sofort wieder hin wollte. Leider musste ich dann 5 Jahre und auf die nächste Altersklasse warten...
Meine Story
Motivation
Seit meiner Jugend finde ich Ausgleich im Sport (Rudern, Langlauf, Windsurfen, Skifahren, Bergsteigen). Anfang der 2000er hatte ich den Höhepunkt meiner Marathonkarriere überschritten (Bestzeit 2:46, 25mal gefinished, davon 16 sub-3, 3x Boston, 5x New York, 6x Hamburg). Im Verein gibt es eine Triathlon-Sparte, und ich suchte eine neue Herausforderung. Schnell war ich gehookt. Die einmalige Kombination aus Ausdauerleistung, logistischem Puzzle, die eigenen Grenzen ausloten und sich mit anderen zu messen hat mich nicht mehr losgelassen. Die Glücksgefühle nach einem erfolgreichen Rennen sind zu heftig. Gleichzeitig fit zu bleiben und gesund zu altern ohne Einschränkungen sind ein toller Nebeneffekt. Dabei nehme ich den Sport nicht tierisch ernst: ich lasse mir den Spaß und die Geselligkeit im Training nicht durch strikte Programme verderben und achte kein bisschen auf meine Ernährung. Dass ich damit Optimierungspotenzial liegen lasse, stört mich nicht. Ich bin trainingsfleißig und kann mich quälen, aber die Leichtigkeit muss bleiben!
Stolzester Moment
Die zweite Hawai'i-Quali 2019 beim Ironman Zürich. Für mich in dem Jahr der zweite Anlauf nach einem zweiten AK-Platz auf Lanzarote. Beim Laufen auf die AK-Führungsposition vorgeschoben, um auf den letzten Kilometern noch um eine Minute abgefangen zu werden. Freunde fieberten online mit, aber ich hatte keine Info während des Rennens, rettete mich mit Krämpfen ins Ziel. Durch Verzicht des Siegers kam ich dann doch noch zum ersehnten Kona-Slot.
In der Presse
Olaf goes Hawaii: Meine Kona-Quali
Mein Profil
Mein Sport & Training
Meine WM-Erfahrung
| Jahr | Agegroup | AG-Platz | Overall | Endzeit | Swim | Bike | Run |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2014: Kailua-Kona | M55–59 | 39 | 1241 | 11:46:16 | 1:45:48 | 6:18:28 | 3:28:30 |
| 2019: Kailua-Kona | M60–64 | 16 | 1316 | 11:21:15 | 1:35:49 | 5:54:08 | 3:39:19 |
Weitere Rennen
| Jahr | Rennen | AG | Overall | Zeit |
|---|---|---|---|---|
| 2025 | Ironman Emilia Romagna M65-69 | 🥉 | 706 | 11:01:45 |
| 2024 | Ironman Lanzarote M65-69 | 🥈 | 413 | 12:27:00 |
| 2024 | Ironman Vitoria-Gasteiz M65-69 | 🥈 | 625 | 11:18:41 |
| 2023 | Ironman Frankfurt M60-64 | 7 | 666 | 11:07:46 |
| 2019 | Ironman Lanzarote M60-64 | 🥉 | 274 | 11:48:11 |
| 2017 | Challenge Roth M55-59 | 11 | 598 | 10:35:25 |
Meine Bilder
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Weitere Athleten der Agegroup M65–69
| Name | Ort | Qualifikation | WM-Teilnahmen | |
|---|---|---|---|---|
TB | Thomas Brühl | IRONMAN Tours Metropole | – | |
| Norbert Piechutta-Semsch | Schwanefeld | IRONMAN Hamburg | – | |
| Mike Theis | Groß-Umstadt | IRONMAN Frankfurt | 1x | |
| Ernst Wildhagen | Barsinghausen | IRONMAN Hamburg | 1x |
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