Challenge Roth: Deine Streckenpläne
Den Kurs seines Lieblingsrennens sollte man nicht nur am Renntag vor Augen haben, sondern optimalerweise das ganze Jahr über. Zum Beispiel auf Postern in der Pain Cave. Hier kommen die einzelnen Strecken der Challenge Roth als kunstvolle Grafiken zum Runterladen und Ausdrucken.
SWIM
3,8 Kilometer im Main-Donau-Kanal
3,8 Kilometer bleiben 3,8 Kilometer. Sprich: eine Herausforderung. Aber viel einfacher als im Main-Donau-Kanal geht es in der ersten Disziplin nicht. Zunächst schwimmt man auf der rechten Seite bis zum Wendepunkt vor der ersten Brücke. Dann auf der anderen Seite wieder zurück, unter der Brücke am Einstieg vorbei bis zum zweiten Wendepunkt vor der Schleuse Eckersmühlen. Ein zweites Mal unter der Brücke hindurch bis zum Ausstieg, und dann ist es geschafft. Teil eins von drei eines fantastischen Tages.
BIKE
180 Kilometer durch den Landkreis
Die Radstrecke gehört ohne Zweifel zu den Highlights der Challenge Roth: knapp 180 Kilometer, die sich auf zwei Runden verteilen. Der Kurs gilt als schnell, aber das bedeutet nicht, dass er flach ist. Immerhin rund 1.500 Höhenmeter kommen zusammen, doch da man auf den langgezogenen Abfahrten richtig drücken kann, relativieren sich die Anstiege, die zum Teil sogar zweistellige Steigungsprozente vorzuweisen haben. In Greding wartet der erste von insgesamt drei Bergen, die sich den Namen auch verdienen. Der Kalvarienberg ist eine ordentliche Prüfung, und wer sie besteht, wird später mit einer Hochgeschwindigkeitsabfahrt belohnt. Inklusive Serpentinen! Doch seien wir ehrlich: Eigentlich sind sie alle wegen der Höhenmeter hier, die nach gut 70 Kilometern warten: der sogenannte Solarer Berg. Wer einmal durch diese Wand gefahren ist, wird den Moment nie mehr vergessen. Ein Erlebnis, das Schwung für die zweite Runde gibt.
RUN
42,195 Kilometer – Kanal und Büchenbach
Wenn man an die Laufstrecke in Roth denkt, hat man unweigerlich den Kiesweg am Kanal vor Augen. Die ersten Kilometer am Wald entlang zur „Lände“ sind nur die Hinleitung zum Herz des Kurses. Hat man das Wasser erreicht, wird es ernst. Und ehrlich! Denn man hat freie Sicht und weiß folglich genau, wohin die Reise geht. Damit muss man mental erst mal klarkommen, schließlich lässt sich nicht ignorieren, dass man jeden Schritt in die jeweilige Richtung auch wieder zurückmuss. Und das gleich zweimal: erst zur einen, dann zur anderen Schleuse. Erst wenn man zum dritten Mal die Lände erreicht, darf man sich vom Kanal verabschieden. Genau zum richtigen Zeitpunkt, denn nach 25 Kilometern ist Abwechslung dringend nötig. Sie kommt nach 30 Kilometern, wenn man durch die Stadt in Richtung Büchenbach rennt. Seit 2019 ist der Abstecher in den Ort Teil der Laufstrecke und dort wartet mit der Umrundung des Weihers der letzte Wendepunkt des Tages. Ab hier geht es nach Hause, ins „Home of Triathlon“.