Daniel Thiel
Warum jetzt doch Kona?
Irgendwie sagt mir mein Herz, dass man dieses Rennen einfach einmal gemacht haben muss. Ich möchte es fühlen – wirklich erleben, was Kona bedeutet.
Als Perfektionist fällt es mir schwer, „Nein“ zu sagen. Es fühlt sich einfach nicht richtig an, diese Chance vorbeiziehen zu lassen.
Gleichzeitig ist mir eines wichtig: Ich möchte dort keine Kaffeefahrt machen. Ich will nicht nur teilnehmen, sondern für mich persönlich so gut vorbereitet wie möglich an den Start gehen. Und genau dann kann ich es auch wirklich genießen.
Ich freue mich auf dieses Abenteuer – auf die Herausforderung, die Erfahrung und die besondere Atmosphäre.
Und das Beste: Ich werde diese Reise nicht allein machen, sondern gemeinsam mit meiner Familie
Meine Story
Motivation
Was mich am meisten motiviert, ist der Fortschritt. Ich liebe es zu sehen, dass man auch im Alter immer noch besser werden kann. Ein gesunder Lebensstil bedeutet mir viel – er gibt mir Energie und ein gutes Gefühl.
Es erfüllt mich, fit zu bleiben und gleichzeitig ein Vorbild für meine Tochter zu sein. Wenn ich sehe, wie stolz sie mich anschaut oder meine Familie mir zeigt, wie sehr sie das schätzt, bin ich einfach zufrieden. Mehr brauche ich nicht.
Stolzester Moment
Mein stolzester Moment
Einen einzigen stolzesten Moment kann ich gar nicht benennen – dafür gibt es einfach zu vieles, worauf ich stolz bin.
Ganz vorne steht meine Familie. Auf sie bin ich unglaublich stolz, und gleichzeitig auch dankbar, denn ohne ihre Unterstützung wäre vieles von dem, was ich heute erreicht habe, gar nicht möglich gewesen.
Aber auch darüber hinaus gibt es viele Dinge im Leben, die mich stolz machen. Alles, was ich erlebt, gelernt und erreicht habe – im Beruf, im Sport und im persönlichen Leben – hat mich geprägt.
Besonders stolz bin ich darauf, dass ich nie aufgebe. Egal, welche Herausforderungen kommen: Ich mache weiter und versuche immer, mich weiterzuentwickeln und im Leben voranzukommen.
Meine Triathlon-Vita
Und wie sich herausstellte, lief wirklich alles schief, was vor einem Rennen nur schiefgehen kann. Es fing schon mit dem Streik der Lufthansa an, sodass ich erst einen Tag später als geplant anreisen konnte. Vor Ort wurde es dann nicht besser: Ein kaputter Reifen, eine Schaltung, die nicht funktionierte, weil die BlipBox den Geist aufgegeben hatte – das volle Programm. Erst am Samstag bekam ich das Material irgendwie halbwegs in den Griff.
Ganz ehrlich: An diesem Punkt wollte ich eigentlich nur noch nach Hause fliegen – aus purer Frustration. Entsprechend wenig hatte ich mich mit der Strecke und dem Rennen beschäftigt. Beim Schwimmstart musste ich erstmal nachfragen, wo es überhaupt langgeht.
Auf dem Rad blieb es dann nicht ganz ereignislos – ein kleiner Abstecher in den Busch inklusive eines harmlosen Sturzes. Spätestens beim Laufen war mein einziges Ziel: einfach nur ins Ziel kommen. Doch als ich unterwegs hörte, dass ich tatsächlich noch Chancen auf einen Podestplatz in meiner Altersklasse habe, kam die Motivation zurück. Also nochmal alles rausgeholt und die letzten Reserven mobilisiert.
Mein Fazit vom Rennen in Afrika: ein richtig schönes, ehrliches Rennen mit unglaublich herzlichen Menschen vor Ort. Ich kann es nur weiterempfehlen. Wer Lust auf ein echtes Abenteuer hat und dabei tolle Menschen kennenlernen möchte, sollte sich dieses Rennen nicht entgehen lassen.
Mein Sport & Training
Selbsteinschätzung auf einer Skala von 1–10
Mein Equipment
Meine Bilder
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