NEU! triathlon-News Ausgabe vom 14. Oktober, 06:03 Uhr · 1:01 Min · Kurzfassung

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French Riviera T100: Spektakel an der Côte d’Azur

Die Triathlonszene blickt nach Fréjus: Hayden Wilde jagt den dritten Saisonsieg, Kate Waugh will Revanche für London – und die internationale Elite ist heiß auf das French Riviera T100-Rennen. Ein Überblick zu den Startern und Übertragungszeiten.

That Cameraman Bei seinem Comeback in London war er noch der Jäger, nun ist er der Gejagte: Hayden Wilde ist der Athlet, den es an der Côte d’Azur zu besiegen gilt.

Nach den packenden Rennen mit Siegen von Hayden Wilde und Lucy Charles-Barclay in London geht es an diesem Wochenende mit dem Spektakel über 100 Kilometer weiter. Die T100 Triathlon World Tour macht an der Mittelmeerküste im Département Var in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur Halt und begrüßt die Athleten in Fréjus. Sowohl das Frauen- als auch das Männer-Rennen findet am Samstag (30. August) statt.

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Rennstrecken

Die Schwimmstrecke führt direkt an der „Base Nature Plage“ zwei Kilometer im offenen Mittelmeer. Die 80 Kilometer lange Radstrecke wurde als hügelig angekündigt. Und der abschließende Lauf über 18 Kilometer ist flach, führt durch eine weitläufige Parkanlage und wird vermutlich schnell sein.

Männerrennen – Wilde auf dem Weg zum Hattrick?

Hayden Wilde ist unbestritten der Mann des Moments. Mit einem unglaublichen Comeback bei den London T100 nach einer schweren Verletzung sicherte sich der Neuseeländer seinen zweiten T100-Sieg in dieser Saison. Jelle Geens (BEL), aktuell Weltranglistenführender, drückt mit Top-Platzierungen der letzten T100-Rennen mächtig aufs Tempo und ist einer der Athleten, der für den Gesamtsieg am Ende des Jahres infrage kommt. Aktuell liegt er mit drei Punkten Rückstand auf Platz zwei hinter Mika Noodt. Mit Rico Bogen (GER), Antonio Benito Lopez (ESP), Léo Bergère (FRA), Morgan Pearson (USA) und dem Franzosen Vincent Luis gibt es eine Handvoll Athleten, die ein Wort um den Sieg mitreden wollen. Zwei prominente Profis fehlen: Mika Noodt und Youri Keulen setzen auf eine gezielte Vorbereitung der zweiten Saisonhälfte in den noch ausstehenden Rennen der T100-Series. Aus deutscher Sicht sind Justus Nieschlag, Nicolas Mann und erneut Wilhelm Hirsch dabei, der bei den letzten beiden Rennen der T100 als Wildcard-Inhaber jeweils in die Top Ten gelaufen ist.

Frauenrennen – Kate Waugh als Alleinfavoritin

Vier verschiedene Siegerinnen standen bei der diesjährigen T100-Serie auf dem Podium. In Fréjus mischt Kate Waugh (GBR), die Siegerin aus Singapur, mit Sicherheit um den Sieg mit. Die Kurzdistanzlerin ist eine Kandidatin für die vorderen Plätze in der Jahresendabrechnun, neben der Britin Lucy Charles-Barclay und Taylor Knibb aus den USA, die in Frankreich aber nicht am Start sein werden. Kate Waugh gab in London Sekunden vor Schluss den Sieg an Lucy Charles-Barclay ab und will nun durchaus mehr als Platz zwei.

An weiteren markanten Namen fehlt es nicht: Jessica Learmonth (GBR) , Ashleigh Gentle (AUS), Lucy Byram (GBR), Taylor Spivey (USA), Paula Findlay (CAN). Ebenfalls wieder mit dabei ist Georgia Taylor-Brown. Die Britin ist nicht zu unterschätzen und zählt trotz eines zwölften Platzes bei ihrem T100-Debüt in London, als noch nicht alles rund lief, zu den Athletinnen, die genügend Tempo von der Kurzdistanz mitbringen. Caroline Pohle, die alle bisherigen Rennen der T100-Saison krankheitsbedingt verpasst hat, steht vor ihrem Debüt und kann gerade mit ihrem schnellen Schwimmen und der starken Radleistung vorn mitfahren.

Startzeiten & Übertragung

Das Rennen an der Côte d’Azur ist nichts für Langschläfer. Der Startschuss für Männer fällt am Samstag (30. August) um 7:05 Uhr. Die Frauen gehen sieben Minuten später, also um 7:12 Uhr auf die Strecke. Das Rennen kann kostenlos auf PTO+ live verfolgt werden.

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Lars Wichert
Lars Wichert
Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.

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