Kältebäder liegen im Trend – auch im Triathlon. Doch was bewirkt der Sprung ins kalte Wasser wirklich? Wir erklären, wie sich der Körper anpasst, wann Kälte die Regeneration fördert – und warum sie als Reiz sinnvoll sein kann, aber kein Allheilmittel ist.
Mihtiander | Dreamstime.com Das Baden im Eiswasser kann die Regeneration fördern.
Fünf Grad, grauer Himmel, Nebel über dem See. Am Ufer stehen drei Menschen in Badekappen, atmen tief durch – und gehen entschlossen ins Wasser. Ein kurzer Schrei, dann Stille. Nur das rhythmische Atmen ist zu hören, während sich die ersten Dampfwolken über der Oberfläche auflösen. Was für viele nach einer Mutprobe klingt, gehört für andere längst zur Routine: Eisbaden, Kaltwasserschwimmen, „Cold Exposure“.
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Kaum eine Methode hat in den vergangenen Jahren einen solchen Hype erlebt. Auf Social Media feiern sich Sportler und Promis gleichermaßen für das Eintauchen ins Eiswasser. Doch hinter der Faszination für das Kalte steckt mehr als ein Trend. Viele Triathletinnen und Triathleten sehen darin eine Möglichkeit, die eigene Widerstandsfähigkeit zu stärken, sich an Wettkampfbedingungen im Frühjahr zu gewöhnen oder die Regeneration zu beschleunigen.
Aber was passiert tatsächlich im Körper, wenn wir uns dem Kältereiz aussetzen? Wie viel davon ist wissenschaftlich belegt – und wo beginnt der Mythos?
Trainingseffekt oder Wellness?
Kälte gilt in der Sportwelt als Allheilmittel: Sie soll Entzündungen hemmen, Regeneration beschleunigen, das Immunsystem stärken und Fettstoffwechsel fördern. Doch die wissenschaftliche Evidenz ist überschaubar. Einen direkten Leistungseffekt durch regelmäßiges Eisbaden gibt es natürlich nicht. Die wenigen Studien zeigen zwar kurzfristige hormonelle Veränderungen und Verbesserungen der Herzfrequenzvariabilität, aber das Eisbaden ersetzt natürlich keine Trainingseinheit. Etwas anders sieht es bei der Regeneration aus: Nach harten Belastungen kann Kälte helfen, Entzündungsreaktionen und
Kälte gilt in der Sportwelt als Allheilmittel: Sie soll Entzündungen hemmen, Regeneration beschleunigen, das Immunsystem stärken und Fettstoffwechsel fördern. Doch die wissenschaftliche Evidenz ist überschaubar. Einen direkten Leistungseffekt durch regelmäßiges Eisbaden gibt es natürlich nicht. Die wenigen Studien zeigen zwar kurzfristige hormonelle Veränderungen und Verbesserungen der Herzfrequenzvariabilität, aber das Eisbaden ersetzt natürlich keine Trainingseinheit. Etwas anders sieht es bei der Regeneration aus: Nach harten Belastungen kann Kälte helfen, Entzündungsreaktionen und
Kälte gilt in der Sportwelt als Allheilmittel: Sie soll Entzündungen hemmen, Regeneration beschleunigen, das Immunsystem stärken und Fettstoffwechsel fördern. Doch die wissenschaftliche Evidenz ist überschaubar. Einen direkten Leistungseffekt durch regelmäßiges Eisbaden gibt es natürlich nicht. Die wenigen Studien zeigen zwar kurzfristige hormonelle Veränderungen und Verbesserungen der Herzfrequenzvariabilität, aber das Eisbaden ersetzt natürlich keine Trainingseinheit. Etwas anders sieht es bei der Regeneration aus: Nach harten Belastungen kann Kälte helfen, Entzündungsreaktionen und
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Nach dem Studium der Sportwissenschaften an der Deutschen Sporthochschule Köln ist Jan Luca Grüneberg seit 2022 bei spomedis und wurde dort zum Redakteur ausgebildet. Wenn er gerade mal nicht trainiert, hört oder produziert er wahrscheinlich Musik.
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