NEU! triathlon-News Ausgabe vom 12. Oktober, 21:34 Uhr · 1:01 Min · Kurzfassung

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Singapur T100: Mika Noodt bei makellosem Sieg von Hayden Wilde stark auf Platz drei

Eine sichere Bank: Mika Noodt konnte bei den Singapur T100 eine weitere Podiumsplatzierung in der Serie verbuchen. Hayden Wilde machte mit einem ungefährdeten Sieg da weiter, wo er aufgehört hat.

T100 Mika Noodt hat den gnadenlosen Bedingungen in Singapur getrotzt und ist mit einer weiteren Podiumsplatzierung in die T100-Serie gestartet.

Jeweils 31,8 Grad Celsius Wasser- und Lufttemperatur sorgten bei den Singapur T100 ab der ersten Rennminute für gnadenlose Bedingungen. Beim Schwimmen konnte sich kein Athlet entscheidend absetzen. Menno Koolhaas erreichte den Australian Exit als Führender, die Deutschen Wilhelm Hirsch, Jonas Schomburg, Mika Noodt und Jannik Schaufler waren mit fünf bis 15 Sekunden Rückstand in Schlagdistanz. Leichte Umsortierung auf der zweiten Schwimmrunde: Nach exakt 26 Minuten verließ der Brite Sam Dickinson die „Badewanne“ als Erster. Hirsch hatte das Tempo nicht halten können, Schomburg befand sich weiterhin an vierter Position (+ sechs Sekunden). Direkt dahinter: Matthew Hauser und der amtierende T100-Weltmeister Hayden Wilde. Mika Noodt war es derweil gelungen, in die Top Ten nach vorn zu gelangen (Position acht, + 13 Sekunden). Hirsch und Schaufler verließen das Wasser als 14. und 15.

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Wilde fährt davon

Auf dem Rad machten sich Hauser und Wilde sofort auf den Weg an die Spitze des Feldes. Die Allianz schien zu funktionieren: Nach 16 Kilometern hatten die beiden bereits 30 Sekunden zwischen sich und die Verfolger gebracht. Während Jonas Schomburg direkt auf den ersten Radkilometern aus den Top Ten herausfiel, machte sich Mika Noodt auf die Aufholjagd. Mit Erfolg. Innerhalb der ersten zehn Kilometer arbeitete sich der 25-Jährige auf Position fünf und konnte diese im weiteren Verlauf stabil halten. Das änderte jedoch nichts daran, dass sich der zeitliche Abstand zu Hayden Wilde und Matthew Hauser vergrößerte. Kurz vor der 20-Kilometer-Marke machte der T100-Weltmeister dann das, was man schon oft bei ihm gesehen hat: Er fuhr davon. Innerhalb von rund zehn Kilometern vergrößerte der Neuseeländer den Abstand zu Hauser auf mehr als eine Minute. Dieser fand sich nun in einer kleineren Verfolgergruppe mit Menno Koolhaas, Mathis Margirier, Mika Noodt und Sam Dickinson wieder. Im weiteren Verlauf konnten sich Margirier und Dickinson absetzen, Noodt fuhr an Position vier mit rund 30 Sekunden dahinter. Hayden Wilde konnte seinen Verfolgern weiter enteilen. Nach 1:51 Stunden auf dem Rad erreichte er die Wechselzone als Erster, nun mit einem komfortablen Vorsprung von knapp 2:15 Minuten. An Position zwei und drei folgten Sam Dickinson und Mathis Margirier, Mika Noodt erreichte T2 als Vierter (+ 3:15 Minuten).

Wilde ohne Schwäche, Schomburg steigt aus, Noodt läuft kontrolliert aufs Podium

Auch beim abschließenden Lauf zeigte sich ein gewohntes Bild: nicht das kleinste Zeichen von Schwäche bei Hayden Wilde. Augenscheinlich ruhig und kontrolliert, jedoch mit der schnellsten Pace im Feld, baute er seinen Vorsprung weiter aus. Positionsverschiebungen gab es jedoch dahinter. Mathis Margirier hatte sichtlich zu kämpfen und wurde schließlich von Sam Dickinson eingeholt. Auch Mika Noodt verlor nach vorn weiterhin Zeit, konnte seinen vierten Platz jedoch halten. Jonas Schomburg, mittlerweile am Ende des Feldes, beendete das Rennen derweil vorzeitig. Nachdem Margirier das Tempo weiter reduzieren musste und Noodt seine Leistung aufrechterhalten konnte, ging es für den Darmstädter wieder nach vorn auf Platz drei. Nachlassen durfte er nicht, um den Podiumsplatz nicht noch an Menno Koolhaas zu verlieren.

Für Hayden Wilde hieß es nach 3:21:58 Stunden und einer Laufzeit von 1:01:54 Stunden erneut: Mission accomplished. Sam Dickinson konnte seinen zweiten Platz verwalten und erreichte das Ziel nach 3:28:19 Stunden (+ 6:20 Minuten). Nur rund eine Minute bestätigte Mika Noodt seine Rolle als einer der konstantesten Athleten der T100-Serie: Platz drei (3:29:11 Stunden). Jannik Schaufler (+ 23:12 Minuten) und Wilhelm Hirsch (+ 27:54 Minuten) belegten Platz 12 und 14.

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Anna Bruder
Anna Bruder
Anna Bruder wurde bei triathlon zur Redakteurin ausgebildet. Die Frankfurterin zog nach dem Studium der Sportwissenschaft für das Volontariat nach Hamburg und fühlt sich dort sehr wohl. Nach vielen Jahren im Laufsport ist sie seit 2019 im Triathlon angekommen und hat 2023 beim Ironman Frankfurt ihre erste Langdistanz absolviert. Es war definitiv nicht die letzte.

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