Mehr Konkurrenz, mehr Transparenz, mehr Gerechtigkeit – oder zu kompliziert? Ironman spaltet mit seinem im vergangenen Jahr geänderten Qualifikationsmodus für die WM auf Hawaii die Triathlon-Community. Wir sagen: alles halb so wild. Hier bekommst du den Überblick, wie es läuft, damit du für dein Qualifikationsrennen 2027 den Durchblick hast.
Frank Wechsel / spomedis
Leistung schlägt Glück! Nach diesem Prinzip vergibt Ironman die Qualifikationsplätze für die Weltmeisterschaft auf Hawaii. Vorbei die Zeiten, in denen man in einer gut besetzten Altersklasse darauf hoffen durfte, trotz mäßiger Zielzeit das Kona-Ticket zu ergattern, weil genug Athleten ablehnten. Seit dem vergangenen Qualifikationszyklus gilt ein flexibles System, das die schnellsten Athletinnen und Athleten im gesamten Feld belohnt. Relativ zur eigenen Altersklasse. Wenn du nach dem Ironman Hawaii 2026 mit dem Gedanken spielst, dich für das sagenumwobene Rennen im Pazifik im Jahr 2027 zu qualifizieren: Hier erhältst du den Durchblick, wie das System funktioniert.
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Automatische Slots
Jede Altersklasse bekommt einen sogenannten Automatic Qualifying Slot, der direkt an die Altersklassensieger geht. Nimmt sie oder er den Platz nicht an, geht er zum Zweit-, dann zum Drittplatzierten. Wird er von keinem der drei angenommen, wandert der Slot in den Performance Pool.
Der Kona-Standard
Herzstück des Systems ist der Kona-Standard: der Durchschnitt der Top-20-Prozent-Finishzeiten der vergangenen fünf Hawaii-Auflagen, aufgeschlüsselt nach Altersklasse und Geschlecht. Alle Athletinnen und Athleten werden damit getrennt nach Geschlechtern miteinander verglichen – und erhalten eine altersbereinigte Finishzeit, die Age-Graded Time. Referenzgruppen mit dem Faktor 1,0000 sind M30–34 und F30–34. Der Kona-Standard wird jedes Jahr vor dem Beginn der Qualifikationsphase im August aktualisiert. Der Kona-Standard soll die Leistungen zwischen den Altersklassen vergleichbar
Herzstück des Systems ist der Kona-Standard: der Durchschnitt der Top-20-Prozent-Finishzeiten der vergangenen fünf Hawaii-Auflagen, aufgeschlüsselt nach Altersklasse und Geschlecht. Alle Athletinnen und Athleten werden damit getrennt nach Geschlechtern miteinander verglichen – und erhalten eine altersbereinigte Finishzeit, die Age-Graded Time. Referenzgruppen mit dem Faktor 1,0000 sind M30–34 und F30–34. Der Kona-Standard wird jedes Jahr vor dem Beginn der Qualifikationsphase im August aktualisiert. Der Kona-Standard soll die Leistungen zwischen den Altersklassen vergleichbar
Herzstück des Systems ist der Kona-Standard: der Durchschnitt der Top-20-Prozent-Finishzeiten der vergangenen fünf Hawaii-Auflagen, aufgeschlüsselt nach Altersklasse und Geschlecht. Alle Athletinnen und Athleten werden damit getrennt nach Geschlechtern miteinander verglichen – und erhalten eine altersbereinigte Finishzeit, die Age-Graded Time. Referenzgruppen mit dem Faktor 1,0000 sind M30–34 und F30–34. Der Kona-Standard wird jedes Jahr vor dem Beginn der Qualifikationsphase im August aktualisiert. Der Kona-Standard soll die Leistungen zwischen den Altersklassen vergleichbar
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Bengt-Jendrik Lüdke ist Redakteur bei triathlon. Der Sportwissenschaftler volontierte nach seinem Studium bei einem der größten Verlage in Norddeutschland und arbeitete dort vor seinem Wechsel zu spomedis elf Jahre im Sportressort. In seiner Freizeit trifft man ihn in Laufschuhen an der Alster, auf dem Rad an der Elbe – oder sogar manchmal im Schwimmbecken.
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