Zwei schwierige Jahre, ein vorsichtiger Aufwärtstrend und ein offenes Zukunftsjahr: Florian Angert spricht über seine Saison 2025, mentale Wendepunkte, den Verlust wichtiger Sponsoren und warum er dem Profisport noch eine Chance gibt.
Florian Angert blickt nüchtern auf die vergangenen drei Jahre zurück. Es sind keine Saisons, in denen Titel oder Podien im Vordergrund standen, sondern Fragen. Fragen nach der eigenen Leistungsfähigkeit, nach der Passung von Training und Rennrealität, nach der Rolle im heutigen Profifeld. „Es war eher ein Schritt in die richtige Richtung – auch wenn der Schritt nicht so groß war, wie ich es mir erhofft habe“, sagt er über seine Saison 2025.
Diese Einschätzung passt zu einem Athleten, der gelernt hat, Ergebnisse nicht mehr isoliert zu betrachten. Platzierungen allein erzählen nicht, ob ein Rennen gut oder schlecht war. Entscheidend ist für Angert inzwischen, ob er sein Rennen umsetzen konnte und ob sich das, was er im Training erarbeitet, zumindest in Ansätzen widerspiegelt. 2025 bot dafür beides: Fortschritte, Rückschläge und vor allem neue Klarheit darüber, was ihm aktuell noch fehlt.