Nygaard Priester bezwingt Jelle Geens, Schomburg gewinnt in Kalmar, Bogen überzeugt auf selektiven Kursen: Wie stehen die Chancen der sieben deutschen Profis bei der Ironman-70.3-WM?

Lasse Nygaard Priester hat zwei Wochen vor der Ironman-70.3-Weltmeisterschaft ein deutliches Zeichen gesetzt. Beim Ironman 70.3 Zell am See gewann der 31-Jährige in Streckenrekordzeit von 3:43:29 Stunden und schlug den amtierenden Weltmeister Jelle Geens. Ein Sieg gegen diesen Gegner macht Priesters Auftritt für Nizza besonders relevant – eine Garantie für ein vergleichbares Ergebnis ist er dennoch nicht.
Die deutschen Chancen ruhen nicht allein auf dem Freiburger. Rico Bogen hat mit seinem Erfolg bei den San Francisco T100 bereits bewiesen, dass ihm selektive und technische Radstrecken liegen. Jonas Schomburg reist als Sieger vom Ironman Kalmar an und kann ein Rennen vom Schwimmen an offensiv gestalten. Nach dem schweren Trainings-Unfall von Maximilian Sperl, inklusive Schlüsselbeinbruch, umfasst das deutsche Männeraufgebot aktuell sieben Profis.
So entsteht die Formampel
Bewertet werden Schwimmposition, Radleistung in Bezug auf das Nizza-Profil, aktuelle Laufleistung, Formkurve der vergangenen acht bis zwölf Wochen und Gesamteignung für Kurs und erwarteten Rennverlauf. Grün steht für eine klar belegte Stärke, Gelb für gemischte Signale, Rot für eine erkennbare aktuelle Schwäche und Grau für fehlende belastbare Informationen. Zeiten verschiedener Rennen werden wegen Kurs, Wetter, Distanz und Feldstärke nicht direkt gegeneinander gerechnet.


















