Hamburg, Frankfurt, Kalmar ausverkauft? Was nun, wenn man von der Hawaii-Teilnahme träumt? Wir sagen dir, welche Rennen den Weg nach Kona 2027 ebnen können und was die Erfüllung des Traums wirklich kostet. Schließlich steht die Antwort auf die Frage „Soll ich?“ oft längst fest.
Diesen Moment haben viele Agegrouper im Sommer erlebt: voller Vorfreude die Anmeldeseite von Ironman geöffnet, Kreditkarte griffbereit, um dann die zwei Wörter „Sold out“ auf dem Bildschirm lesen zu müssen. Ob Frankfurt, Hamburg, Kopenhagen, Klagenfurt oder Kalmar – die großen europäischen Klassiker sind für 2027 bereits ausverkauft. Ebenso wie der Ironman Wales, der die Qualifikation für 2028 verspricht. Wer davon träumt, im kommenden Jahr im Oktober auf Big Island an der Startlinie zu stehen, muss deshalb nicht den Kopf in den Sand stecken und verzweifeln. Er oder sie muss lediglich anders planen. Der Weg nach Kona ist frei. Er beginnt nur an anderen Stränden und auf anderen Strecken.
Mehr als eine Handvoll echter Chancen
Von Cozumel und Oman in diesem Jahr über Südafrika und Lanzarote im Frühjahr bis hin zu den Wettkämpfen in Thun, Vitoria-Gasteiz, Les Sables d’Olonne und Leeds im Sommer 2027. Bis August des kommenden Jahres bleiben mehr als eine Handvoll echter Chancen.
Und mit den Chancen stellt sich die Frage, die sich jeder vorher beantworten muss. Egal, ob Top-Agegrouper, der regelmäßig aufs Podium läuft, oder die Athletin, die nur noch ein paar Minuten von der Quali-Zeit entfernt ist und seit Jahren vom Finish unter den Palmen von Kailua-Kona träumt. Nämlich: Soll ich es wagen? Wer sich diese Frage ernsthaft stellt und positiv beantwortet, entscheidet sich nicht für ein Quali-Rennen, sondern für den veränderten Alltag eines ganzen Jahres. Aber oft steht die Antwort längst fest, bevor man sie laut ausspricht.