Sie verspricht präzisere Laufsteuerung in Watt. Doch was misst die Run Power wirklich? Und wie nutzt du sie sinnvoll für Training und Wettkampf?
Nils Flieshardt / spomedis Der Norweger Kristian Blummenfelt ist häufiger auch im Wettkampf mit einem Fuß-Pod zur Ermittlung der Leistungsdaten zu sehen.
Watt beim Radfahren sind längst Standard. Watt beim Laufen? Noch immer sorgt „Run Power“ für Diskussionen. Für die einen ist es das präziseste Steuerungsinstrument seit der Herzfrequenz, für andere nur eine weitere Zahl auf der Uhr. Die Wahrheit liegt, wie so oft, dazwischen. Run Power kann enorm hilfreich sein. Aber nur, wenn man versteht, was sie misst, wie sie entsteht und warum verschiedene Hersteller unterschiedliche Werte anzeigen.
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Was ist Run Power überhaupt?
Physikalisch ist Leistung nichts anderes als Arbeit pro Zeit. Beim Laufen bedeutet das: Wie viel Energie bringst du pro Sekunde auf, um dich nach vorn zu bewegen? Anders als beim Radfahren gibt es beim Laufen jedoch keinen direkten Messpunkt wie die Kurbel mit einem Wattmesssystem oder eben die Pedalen. Die Laufleistung ist deshalb immer ein modellierter Wert. Sensoren in der Uhr, der Herzfrequenzgurt oder ein Fuß-Pod erfassen Bewegung, Beschleunigung, Geschwindigkeit, Steigung und teilweise den Wind. Algorithmen berechnen daraus eine geschätzte Leistung in Watt.
Vereinfacht setzt sich die Laufleistung aus drei Komponenten zusammen:
Die Wattzahl ist also kein „echter“ Messwert wie auf dem Rad, sondern eine rechnerische Annäherung. Und genau deshalb unterscheiden sich die Werte zwischen den Herstellern. Run Power ist kein international genormter Wert. Entscheidend ist nicht der absolute Wert, sondern die interne Konsistenz innerhalb eines Systems.
Wie wird die Laufleistung erhoben?
Hersteller Der Stryd ist ein zusätzlicher und separater Sensor, der die Laufleistung berechnet und weitere Daten zur Lauftechnik ermitteln kann.
Typischerweise fließen Beschleunigungs- und Gyroskopdaten (Schrittmechanik) sowie Geschwindigkeit (GPS oder Footpod) und Steigung (barometrisch oder GPS) in den Algorithmus ein. Zusätzlich werden das Körpergewicht und teilweise die Windberechnung einbezogen. Die reine Wattzahl allein beantwortet zunächst nur eine Frage: Wie viel Leistung bringst du gerade auf? Sie sagt jedoch nichts darüber aus, wie effizient du diese Leistung erzeugst. Genau hier wird Run Power spannend, vorwiegend in Kombination mit den zusätzlichen Laufmetriken,
Typischerweise fließen Beschleunigungs- und Gyroskopdaten (Schrittmechanik) sowie Geschwindigkeit (GPS oder Footpod) und Steigung (barometrisch oder GPS) in den Algorithmus ein. Zusätzlich werden das Körpergewicht und teilweise die Windberechnung einbezogen. Die reine Wattzahl allein beantwortet zunächst nur eine Frage: Wie viel Leistung bringst du gerade auf? Sie sagt jedoch nichts darüber aus, wie effizient du diese Leistung erzeugst. Genau hier wird Run Power spannend, vorwiegend in Kombination mit den zusätzlichen Laufmetriken,
Typischerweise fließen Beschleunigungs- und Gyroskopdaten (Schrittmechanik) sowie Geschwindigkeit (GPS oder Footpod) und Steigung (barometrisch oder GPS) in den Algorithmus ein. Zusätzlich werden das Körpergewicht und teilweise die Windberechnung einbezogen. Die reine Wattzahl allein beantwortet zunächst nur eine Frage: Wie viel Leistung bringst du gerade auf? Sie sagt jedoch nichts darüber aus, wie effizient du diese Leistung erzeugst. Genau hier wird Run Power spannend, vorwiegend in Kombination mit den zusätzlichen Laufmetriken,
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Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.
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