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The Championship: Deutsche Hoffnungen ruhen auf Frederic Funk, Caroline Pohle und Lena Meißner

Frederic Funk reist nach seinem vorzeitigen Aus beim Ironman Neuseeland optimistisch nach Šamorín. Bei den Frauen zählen gleich zwei Deutsche zum Favoritenkreis.

Getty Images for Ironman Fühlt sich besser in Form als zum gleichen Zeitpunkt im vergangenen Jahr: Frederic Funk.

In der X-Bionic Sphere bei Bratislava geht am Sonntag, 24. Mai, „The Championship 2026“ über die Bühne. Mehr als 2.400 Athleten aus 63 Nationen gehen an den Start. Die Ausgabe 2026 ist die bislang größte in der Geschichte des Events. Rund 70 Profis kämpfen über die 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen um ein Preisgeld von insgesamt 100.000 Euro.

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Frederic Funk wähnt sich in guter Form

Frederic Funk kennt die Strecke in Šamorín gut. Sechsmal war er schon dabei, sechsmal hat es mit dem Sieg nicht geklappt. Nach einem durchwachsenen Saisonstart mit Rang drei bei der Challenge Wanaka und einem DNF beim Ironman Neuseeland, durch das er die Hawaii-Qualifikation verpasst hat, reist der Deutsche aus dem Höhentrainingslager optimistisch in die Slowakei. „Besser im Wasser, auf dem Rad und beim Laufen als zum gleichen Zeitpunkt im vergangenen Jahr“, fasst er seine aktuelle Form zusammen. Er wird erst am Donnerstag anreisen. „Wir versuchen eine andere Form des Taperns, indem wir das Volumen recht hochhalten“, so Funk auf seinem Social-Media-Kanal.

Die Konkurrenz ist allerdings stark: Favorit bei den Männern ist der formstarke Brite Will Draper, der zuletzt die Challenge Salou gewann. Weitere ernsthafte Anwärter auf das Podium sind Pieter Heemeryck (BEL), Kieran Lindars (GBR) und Henry Räppo (EST). Daniel Bækkegård⁠ (DEN), der ursprünglich gemeldet war, wird nicht starten. Mit Jannik Schaufler, Florian Angert und Hannes Butters stehen weitere Deutsche im Profifeld. Schaufler gewann am vergangenen Wochenende den Apfelland Triathlon.

Caroline Pohle und Lena Meißner mit Siegchancen

Bei den Frauen ist die deutsche Ausgangslage ebenso interessant. Caroline Pohle reist als Siegerin der Challenge Gran Canaria an. Damit hat die Zweitplatzierte der Ironman-70.3-Europameisterschaft 2025 erneut bewiesen, dass sie auf der Mitteldistanz ganz vorne mitmischen kann. Lena Meißner ist ebenfalls für einen Podiumsplatz gut. Die Ironman-70.3-Europameisterin zählt zu den Athletinnen, die an einem guten Tag das gesamte Feld hinter sich lassen kann. Beide werden sich gegen eine breit aufgestellte internationale Konkurrenz durchsetzen müssen: Marta Sánchez (ESP), Katrine Græsbøll Christensen (DEN), Megan McDonald (GBR) und die Französin Justine Guerard. Aus Deutschland geht außerdem Carolin Meyer an den Start.

So kannst du das Rennen live verfolgen

Rennstart ist am Sonntag, 24. Mai, um 8:30 Uhr für die Männer und zehn Minuten später für die Frauen. Der Livestream läuft kostenlos auf der Website sowie auf dem Instagram-Kanal der Challenge Family. Kommentiert wird das Rennen von Belinda Granger.

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Bengt Lüdke
Bengt Lüdke
Bengt-Jendrik Lüdke ist Redakteur bei triathlon. Der Sportwissenschaftler volontierte nach seinem Studium bei einem der größten Verlage in Norddeutschland und arbeitete dort vor seinem Wechsel zu spomedis elf Jahre im Sportressort. In seiner Freizeit trifft man ihn in Laufschuhen an der Alster, auf dem Rad an der Elbe – oder sogar manchmal im Schwimmbecken.

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