Zwei deutsche Siege, zwei Streckenrekorde und drei weitere Kona-Tickets: Der Ironman Kalmar wird zum deutschen Festtag. Die 5 Takeaways.

1Endgültig in der Weltspitze der Langdistanz angekommen
7:22:57 Stunden! Spätestens seit Kalmar muss Jonas Schomburg auch auf der Langdistanz zu den absoluten Top-Athleten der Welt gezählt werden. Der Deutsche gewann nicht nur souverän, sondern verbesserte den erst ein Jahr alten deutschen Rekord von Finn Große-Freese um 4:37 Minuten und stellte gleichzeitig einen neuen Streckenrekord auf.
Fast noch beeindruckender als die Zeit war die Art und Weise, wie Schomburg das Rennen kontrollierte. Schon beim Schwimmen setzte er sich an die Spitze, auf dem Rad ließ er sich nicht von Robert Kallins extrem offensiver Fahrweise zu einem möglicherweise zu riskanten Tempo verleiten und auf dem Marathon blieb er stabil. Genau diese Mischung dürfte mit Blick auf Kona besonders interessant sein. Schomburg war schon immer für offensives Racing bekannt, in Kalmar kombinierte er diese Stärke mit Geduld und Kontrolle. Sechs Wochen nach seinem fünften Platz bei der Challenge Roth folgt damit der nächste Schritt seiner Entwicklung auf der Langdistanz. Ist nur die Frage, ob er den kühlen Kopf der Rennstrategie auch bei heißen Temperaturen und einem noch hochkarätigeren Feld auf Kona behält.
2Ein deutliches Signal Richtung Big Island











