Post-Race-Blues nach der Langdistanz: Was aktuelle Studien über das emotionale Loch nach dem Rennen sagen und welche Strategien Sportpsychologen empfehlen.
Anna Bruder / spomedis Geschafft: Das Ziel ist für viele der Höhepunkt, doch danach folgt oft ein mentales Loch.
Wochenlange Vorbereitung, ein durchgeplantes Leben, ein Ziel, das alles überstrahlt, doch dann: Zieleinlauf, Medaille, Applaus. Und plötzlich Leere. Das Phänomen hat einen Namen, es hat eine Wissenschaft, und es trifft weit mehr Athleten, als man denkt.
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Der Moment nach dem Moment
Der Zieleinlauf in Roth, Frankfurt oder Hamburg ist ein Höhepunkt, auf den viele Athleten Monate, oft Jahre hingearbeitet haben. Die letzten Meter über den roten Teppich, die Umarmung mit der Familie, der Zieleinlauf-Schrei, die Medaille. Für einen Moment scheint sich alles zu vereinen: Anstrengung, Sinn, Freude.
Und dann kommt der Tag danach. Und der Tag nach dem Tag. Und irgendwann in der Woche darauf sitzt man auf der Couch, schaut auf den leeren Trainingskalender, spürt eine seltsame Leere und weiß nicht, warum. Der Körper regeneriert – aber der Kopf fühlt sich hohl an. Willkommen im Post-Race-Blues.
Was viele als persönliche Schwäche empfinden, ist ein weit verbreitetes und wissenschaftlich beschriebenes Phänomen. Und die aktuelle Forschung zeigt: Es lohnt sich, darüber zu reden.
Was das Phänomen ausmacht
er Begriff „Post-Race-Blues" bezeichnet einen psychologischen Zustand, der einer milden Depression und Gefühlen von Leere ähnelt und nach dem Abschluss eines lang vorbereiteten Wettkampfs auftritt. Wichtig ist die Abgrenzung: Es handelt sich in der Regel nicht um eine klinische Depression, sondern um eine kurzfristige Anpassungsphase nach einer intensiven Zielverfolgung. In der Ironman-Community hat sich für dieses Phänomen sogar ein eigener Begriff etabliert: Post Ironman Depression Syndrome (PIDS). Es beschreibt genau
er Begriff „Post-Race-Blues" bezeichnet einen psychologischen Zustand, der einer milden Depression und Gefühlen von Leere ähnelt und nach dem Abschluss eines lang vorbereiteten Wettkampfs auftritt. Wichtig ist die Abgrenzung: Es handelt sich in der Regel nicht um eine klinische Depression, sondern um eine kurzfristige Anpassungsphase nach einer intensiven Zielverfolgung. In der Ironman-Community hat sich für dieses Phänomen sogar ein eigener Begriff etabliert: Post Ironman Depression Syndrome (PIDS). Es beschreibt genau
er Begriff „Post-Race-Blues" bezeichnet einen psychologischen Zustand, der einer milden Depression und Gefühlen von Leere ähnelt und nach dem Abschluss eines lang vorbereiteten Wettkampfs auftritt. Wichtig ist die Abgrenzung: Es handelt sich in der Regel nicht um eine klinische Depression, sondern um eine kurzfristige Anpassungsphase nach einer intensiven Zielverfolgung. In der Ironman-Community hat sich für dieses Phänomen sogar ein eigener Begriff etabliert: Post Ironman Depression Syndrome (PIDS). Es beschreibt genau
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Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.
Letzte Folge, letzte Meter: Im zehnten und finalen ALOHA FRIDAY vor der Ironman-WM 2026 melden sich Frank Wechsel und Lars Wichert direkt vom Ali'i Drive – zwischen Menschenmassen, Klimaanlagen-Brummen und einer vorbeiknatternden Motorsäge. Es geht um das letzte fehlende Teilstück der Strecke, einen Vulkan, der sich zur rechten Zeit beruhigt, Wind und Wellen, die genau das nicht tun – und um die Frage, was in den letzten Stunden vor dem Rennen wirklich noch zu tun ist.
Mehr Frauen an die Startlinie bringen, ihre Geschichten sichtbar machen und den Zugang zum Triathlonsport erleichtern: Ironman möchte das Engagement für Frauen im Ausdauersport weiter ausbauen. Bei einer Podiumsdiskussion im Rahmen der Weltmeisterschaft auf Hawaii stellten Vertreterinnen des Unternehmens ihre Ziele und geplanten Maßnahmen vor.
Endlich! Nur noch einmal schlafen, dann fällt in Kailua-Kona der Startschuss für die Ironman-Weltmeisterschaft. Vom Schwimmauftakt um 18:20 Uhr deutscher Zeit bis zum Zieleinlauf am Sonntagmorgen kannst du das Event live verfolgen.
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