Sechs Tage vor dem Ironman Hawaii absolvieren Kristian Blummenfelt und Gustav Iden erneut einen 40 Kilometer langen Koppellauf nach 180 Radkilometern am Vortag. Wir vergleichen das traditionelle Abschlusstraining mit 2022 und 2024 und analysieren, was es über Form, Risiko und psychologische Kriegsführung der beiden Norweger verrät.
Frank Wechsel / spomedis Bei ihrem Hawaii-Debüt 2022 gewann Gustav Iden prompt den WM-Titel, Kristian Blummenfelt holte Bronze.
Kristian Blummenfelt hatte es bereits einige Wochen vor der Ironman-WM angekündigt. Auf die Frage nach möglichen Monstereinheiten vor Kona antwortete der Norweger sinngemäß: Sollten eine Woche vor dem Rennen 40 Laufkilometer auf Strava auftauchen, fühle er sich ziemlich zuversichtlich. Bei „nur“ 30 Kilometern sehe es immerhin noch ganz gut aus. Inzwischen steht fest: Es wurden 40.
- Anzeige -
Blummenfelt und Gustav Iden haben damit sechs Tage vor der Ironman-WM am kommenden Samstag eine Einheit wiederholt, die inzwischen fast zum festen Bestandteil ihrer Hawaii-Geschichte gehört. Schon 2022 bei ihrem Hawaii-Debüt absolvierten beide nach dem Abfahren der gesamten Radstrecke am Samstag nur einen Tag später knapp 100 weitere Kilometer auf dem Rad und anschließend 40 Kilometer mit Intervallprogramm als Koppellauf. Iden wurde sechs Tage später Weltmeister, Blummenfelt Dritter.
Vor dem Ironman Hawaii 2024 wiederholten sie das Prinzip mit völlig anderem Ausgang. Blummenfelt wurde nach einem enttäuschenden Rennen mit Magenproblemen nur 35., Iden stieg am Ende einer schwierigen Saison beim Marathon aus. Nach einem gelungenen WM-Comeback 2025 mit Silber und Bronze bei der Ironman-WM in Nizza, kehren die beiden nun nach Big Island zurück und halten an ihrem Prinzip des „Super-Wochenendes“ vor dem Rennen fest.
Was soll eine derart massive Belastung so kurz vor dem wichtigsten Rennen des Jahres noch bewirken? Wir vergleichen den traditionellen Abschlussblock mit den Einheiten aus den Jahren 2022 und 2024 und analysieren, was er über die Form der beiden Norweger, das Risiko einer zu tiefen Ermüdung und die mentalen Spielchen mit der Konkurrenz verrät.
2026: 275 Radkilometer und fast ein Marathon in zwei Tagen
Das "Super-Wochenende" 2026 und die damit verbundene Wettkampfsimulation begann sieben Tage vor dem Rennen: Am Samstag fuhren Blummenfelt und Iden gemeinsam die komplette Radstrecke bei moderater Intensität ab und kamen dabei auf 183 Kilometer in 4:22 Stunden (41,8 km/h). Doch die eigentliche Monstereinheit folgte einen Tag später. Blummenfelt und Iden fuhren zunächst weitere 92 Kilometer in 2:13 Stunden, wobei zwei Stunden davon bei Langdistanz-Intensität absolviert wurden. Unmittelbar danach wechselten beide
Das "Super-Wochenende" 2026 und die damit verbundene Wettkampfsimulation begann sieben Tage vor dem Rennen: Am Samstag fuhren Blummenfelt und Iden gemeinsam die komplette Radstrecke bei moderater Intensität ab und kamen dabei auf 183 Kilometer in 4:22 Stunden (41,8 km/h). Doch die eigentliche Monstereinheit folgte einen Tag später. Blummenfelt und Iden fuhren zunächst weitere 92 Kilometer in 2:13 Stunden, wobei zwei Stunden davon bei Langdistanz-Intensität absolviert wurden. Unmittelbar danach wechselten beide
Das "Super-Wochenende" 2026 und die damit verbundene Wettkampfsimulation begann sieben Tage vor dem Rennen: Am Samstag fuhren Blummenfelt und Iden gemeinsam die komplette Radstrecke bei moderater Intensität ab und kamen dabei auf 183 Kilometer in 4:22 Stunden (41,8 km/h). Doch die eigentliche Monstereinheit folgte einen Tag später. Blummenfelt und Iden fuhren zunächst weitere 92 Kilometer in 2:13 Stunden, wobei zwei Stunden davon bei Langdistanz-Intensität absolviert wurden. Unmittelbar danach wechselten beide
Mit triathlon+ weiterlesen
Mit triathlon+ verpasst du keine spannenden Inhalte mehr. Für nur € 9,95 pro Monat bekommst du außerdem die Zeitschrift triathlon ins Haus und kannst in 30.000 Seiten unseres Digitalarchivs stöbern.
Tauche ein in die spannende Welt von triathlon+ und erfahre mehr Hintergründe, mehr Service und mehr Triathlonerlebnis – digital hier und auf Wunsch ohne Aufpreis monatlich in deinem Briefkasten.
Simon Müller ist selbst als ambitionierter Athlet unterwegs. 2022 wurde er Deutscher Meister auf der Kurzdistanz, 2019 qualifizierte sich bei seinem ersten Ironman in Mexiko mit einem AK-Sieg in 8:45 Stunden für den Ironman Hawaii. In seiner Brust schlägt neben dem Triathleten- auch ganz besonders ein Läuferherz. Simons Bestzeite über 10 Kilometer liegt bei unglaublichen 30:29 Minuten.
Der Alii Drive ein Fahnenmeer: Bei der traditionellen Nationenparade grüßen die Teilnehmer der Ironman-WM, und als zweitgrößte Mannschaft präsentiert sich das Team Germany Kona26 als bunte Truppe.
So offen war die Frage um den WM-Sieg auf Hawaii selten. Lucy Charles-Barclay und Taylor Knibb können das Rennen früh an sich reißen, doch Titelverteidigerin Solveig Løvseth, Laura Philipp, Katrina Matthews und Julie Derron bringen beste Voraussetzungen für eine Aufholjagd mit. Wir blicken auf die entscheidenden Rennszenarien im Kampf um die Kona-Krone.
An diesem Samstag (10. Oktober 2026) kehrt die Ironman-Weltmeisterschaft zu ihren Wurzeln zurück: Männer und Frauen, Profis und Agegrouper starten wieder gemeinsam in Kona. Die Vorfreude ist groß, doch noch sind entscheidende Fragen nicht geklärt.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von reCAPTCHA. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.