Warum Kona? Das geht bei mir auf einen klaren Moment zurück. 2014 habe ich Sebastian Kienle im Fernsehen gesehen – ich saß fast acht Stunden vor dem TV und war wie gebannt. Besonders dieses Bild: allein in Führung auf dem Highway, aus dem Helikopter gefilmt. Das hat sich bei mir eingebrannt. In dem Moment wusste ich: one day.
Meine Story
Motivation
Die Faszination lag für mich von Beginn an in der Länge und Härte der Distanz. Mittlerweile hat sich der Fokus verschoben: Es geht nicht mehr nur ums Ankommen, sondern darum, die Strecke kontrolliert und so schnell wie möglich zu absolvieren.
Stolzester Moment
Mein erster Gesamtsieg über die Mitteldistanz beim Tricup München, sowie meine Sub9 bei der Challenge Roth 2025
Stefan goes Hawaii: Meine Kona-Quali
Das Schwimmen lief erwartungsgemäß eher verhalten, was vor allem an der niedrigen Wassertemperatur lag. Auf dem Rad habe ich konsequent mein geplantes Programm umgesetzt, von dem ich wusste, dass es für mich funktioniert. Nach dem Rad lag ich auf Platz 47 – mir war klar, dass für eine realistische Chance eine Platzierung unter den Top 20 nötig sein würde.
Beim Laufen konnte ich meine größte Stärke ausspielen. Ich bin nach Gefühl angelaufen und war bereit, ein gewisses Risiko einzugehen. An diesem Tag ging das Konzept auf: Der Marathon verlief sehr gut, deutlich unter drei Stunden, und ich erreichte das Ziel mit einer neuen Bestzeit von 8:45:35.
Aufgrund des neuen Qualifikationssystems war mir bewusst, dass es eng werden würde. Am Ende hat es gereicht, auch wenn die Entscheidung erst spät feststand. Ich trainiere seit 2018 mit diesem Ziel vor Augen. Die Motivation dafür entstand schon früher: Als ich 2014 Sebastian Kienles Sieg auf Hawaii verfolgt habe, war ich nachhaltig von diesem Rennen fasziniert. Seitdem hat mich der Gedanke, dort selbst einmal an der Startlinie zu stehen, begleitet.
Nun ist dieser Moment erreicht. Es fühlt sich nach "Vollendung" an
Mein Profil
Mein Sport & Training
Weitere Rennen
| Jahr | Rennen | AG | Overall | Zeit |
|---|---|---|---|---|
| 2026 | Ironman Frankfurt M35-39 | 6 | 71 | 5:47:55 |
| 2025 | Challenge Roth M35-39 | 7 | 92 | 8:51:08 |
| 2025 | Ironman Tallinn M35-39 | 5 | 19 | 8:45:38 |
| 2022 | Ironman Frankfurt M35-39 | 35 | 146 | 9:40:48 |
| 2021 | Ironman Frankfurt M30-34 | DNF | – | – |
| 2019 | Ironman Barcelona M30-34 | 39 | 268 | 9:40:48 |
| 2018 | Challenge Roth M30-34 | – | 108 | 9:29:40 |
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Weitere Athleten der Agegroup M35–39
| Name | Ort | Qualifikation | WM-Teilnahmen | |
|---|---|---|---|---|
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Hendrik Althoff | Drevenack | IRONMAN New Zealand | 1x |
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Niklas Geiss | Mömlingen | IRONMAN Kalmar | 1x |
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Steffen Gertscher | Herzogenaurach | IRONMAN Hamburg | – |
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Jannik Hollmann | Mannheim | IRONMAN Portugal - Cascais | – |
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Martin Kodewitz | Regensburg | IRONMAN Hamburg | – |
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Christoph Mattner | Crivitz | IRONMAN Frankfurt | 1x |
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Daniel Müller | Hanau-Steinheim | IRONMAN Hamburg | – |
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Ken Schräder | Ebernhahn | IRONMAN Cozumel | – |
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Pascal Weis | Ludwigsau | IRONMAN Hamburg | – |
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