Erfolgreiche Medaillenkämpfe und Lehrstunden auf höchstem Niveau: In Wollongong traten Deutschlands Para- und Nachwuchsathleten bei den Weltmeisterschaften an und überzeugten mit starken Auftritten.

Bei den Paratriathlon-Weltmeisterschaften 2025 im australischen Wollongong hat das deutsche Team zwei Medaillen gewonnen. Martin Schulz (PTS5) und Anja Renner (PTVI) mit Guide Maria Paulig sicherten sich jeweils Bronze und sorgten damit für ein starkes deutsches Ergebnis beim Saisonhöhepunkt.
Der zweifache Paralympics-Sieger Schulz bestätigte einmal mehr seine Klasse: Nach einem Rückstand nach dem Schwimmen kämpfte er sich auf dem Rad und beim Laufen nach vorn und erreichte nach 59:22 Minuten Platz drei hinter Chris Hammer (USA, 58:32) und Jack Howell (AUS, 59:00).
Auch Renner und Paulig wiederholten ihre Bronzemedaille von den Paralympischen Spielen in Paris. Das Duo arbeitete sich nach solidem Beginn stetig nach vorn und überquerte die Ziellinie nach 1:08:09 Stunden hinter der spanischen Weltmeisterin Susana Rodriguez (1:04:43) und Francesca Tarantello (ITA, 1:06:57).
„Wir wollten zwei Medaillen – und die sind in der Sonne Australiens herausgesprungen“, sagte Bundestrainer Tom Kosmehl. „Für das Jahr nach den Paralympischen Spielen sind wir super zufrieden, nächstes Jahr greifen wir wieder richtig an.“
In der Startklasse PTS3 belegten Max Gelhaar und Valentin Hanzer die Plätze fünf und sechs, Neele Ludwig wurde Siebte in der PTS2-Kategorie.
Hier findest du alle Ergebnisse der Paratriathlon-WM.
U23-Junioren-Mixed-Relay: Platz 14 für Deutschland
Auch die deutsche Nachwuchsmannschaft sammelte in Wollongong wertvolle internationale Erfahrung. Bei der U23-Junioren-Mixed-Relay-Weltmeisterschaft belegten Kjara Reckmann, Luca Fahrenson, Carlotta Bülck und Jaspar Ortfeld nach 1:10:34 Stunden den 14. Platz. Der Sieg ging an Großbritannien (1:07:59) vor den Niederlanden (1:08:02) und Gastgeber Australien (1:08:14).
Chef-Bundestrainer Thomas Moeller zeigte sich zufrieden: „Unsere Athletinnen und Athleten haben die Chance genutzt, Erfahrungen auf höchstem Niveau zu sammeln. Natürlich hat noch nicht alles perfekt funktioniert – zwei unglückliche Zeitstrafen haben uns etwas zurückgeworfen. Aber solche Rennen sind enorm wertvoll für die Entwicklung.“
Zu den Ergebnissen der U23-Staffel.









