NEU! triathlon-News Ausgabe vom 9. Oktober, 12:01 Uhr · 0:51 Min · Kurzfassung

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Big Unit am Werk: Sam Long stellt Ironman-70.3-Radrekord auf – Finn Große-Freese verpasst Podium in Salou knapp

Rekordtempo in Florida und starke Auftritt auch abseits des Triathlons: Das Rennwochenende hatte einiges zu bieten.

Getty Images for IRONMAN Sam Long hat den Ironman 70.3 Gulf Coast gewonnen.

Gulf Coast: Sam Long und Grace Alexander siegen in Florida

Beim Ironman 70.3 Gulf Coast in Florida gingen die Siege an Sam Long und Grace Alexander. Beide Rennen wurden durch ein verkürztes Schwimmen beeinflusst: Wegen der Wasserbedingungen wurde die erste Disziplin von 1,9 Kilometern auf 1.000 Meter reduziert.

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Long kam mit 1:22 Minuten Rückstand aus dem Wasser, übernahm aber auf dem Rad die Kontrolle. Mit einer Radzeit von 1:49:32 Stunden, und damit neuem Ironman-70.3-Rekord, setzte sich der US-Amerikaner an die Spitze und brachte den Sieg auf dem abschließenden Halbmarathon ins Ziel. Nach 3:11:41 Stunden gewann er vor Seth Rider und Marc Dubrick. Das Podium war damit komplett in US-amerikanischer Hand.

Bei den Frauen setzte sich Grace Alexander in 3:42:31 Stunden durch. Sie überholte Danielle Lewis früh auf der Laufstrecke und verteidigte ihren Vorsprung gegen die stark aufkommende Brasilianerin Vittoria Lopes, die nur 20 Sekunden später Zweite wurde. Lewis belegte Rang drei.

Salou: Draper dominiert, Große-Freese verpasst Podium

Bei der Challenge Salou zeigte Finn Große-Freese ein starkes Rennen und spielte lange eine auffällige Rolle im Kampf um die vorderen Plätze. Der Deutsche arbeitete sich auf dem Rad weit nach vorn und kam nach 90 Kilometern nur rund 20 Sekunden hinter der Verfolgergruppe um Jack Hutchens und Harry Palmer in die zweite Wechselzone. Für einen Podiumsplatz reichte es beim zweiten Rennen der Saison unter seinem neuen Coach Nils Goerke am Ende jedoch noch nicht.

An der Spitze hatte Will Draper das Rennen bereits auf dem Rad geprägt. Der Brite setzte sich früh ab, baute seinen Vorsprung bis T2 auf mehr als zwei Minuten aus und gewann nach 3:36:11 Stunden souverän vor Hutchens und Arthur Berland.

Bei den Frauen wiederholte Elisabetta Curridori ihren Sieg aus dem Vorjahr. Die Italienerin setzte sich nach einem starken Lauf in 4:04:02 Stunden vor Milan Agnew (AUS) und der Spanierin Marta Sanchez durch.

Cesenatico: Solok und Theunissen gewinnen – Richter nach Podiumsplatzierung disqualifiziert

Auch bei der Challenge Cesenatico wurde am Wochenende über die Mitteldistanz geraced. Bei den Männern setzte sich Valdemar Solok aus Dänemark in 3:35:44 Stunden durch. Der 90-Kilometer-Radkurs mit hügeligem Mittelteil wurde zur entscheidenden Phase: Solok fuhr sich dort an die Spitze und verteidigte seine Führung anschließend auf der Laufstrecke.

Michele Sarzilla (ITA) lief mit der schnellsten Laufzeit noch auf Rang zwei nach vorn. Nach der Disqualifikation des Deutschen Alexander Richter wegen Überfahrens der Mittellinie komplettierte Louis Woodgate aus Griechenland das Podium.

Bei den Frauen gewann Bridget Theunissen aus Südafrika in 4:10:51 Stunden vor den Italienerinnen Marta Bernardi und Sara Sandrini.

Renner wird Dritte und löst WM-Ticket

Ein weiteres deutsches Topresultat gab es abseits des Triathlons: Anja Renner belegte beim UCI World Cup in Montesilvano in den Abruzzen Rang drei im Zeitfahren der Frauen-Elite auf dem Tandem. Mit 1:40 Minuten Rückstand auf die britische Siegerin Sophie Unwin sicherte sich Renner zugleich die Qualifikation für die Weltmeisterschaft im September in Montréal.

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Jan Luca Grüneberg
Jan Luca Grüneberg
Nach dem Studium der Sportwissenschaften an der Deutschen Sporthochschule Köln ist Jan Luca Grüneberg seit 2022 bei spomedis und wurde dort zum Redakteur ausgebildet. Wenn er gerade mal nicht trainiert, hört oder produziert er wahrscheinlich Musik.

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