In dieser Saison könnte Fabian Kraft noch um so einige Siege bei großen Mitteldistanzen mitmischen. Wir blicken auf zwei spezifische Mitteldistanz-Programme aus dem Wochenend-Trainingsblock des amtierenden Ironman-70.3-Europameisters.

Im vergangenen Jahr sorgte er gleich für mehrere Überraschungen: Fabian Kraft hat sich 2025 vom Kurzdistanz-Spezialisten und Bundesliga-Athleten zu einem der vielversprechendsten Namen auf der Mitteldistanz entwickelt. Kraft gewann zunächst den Ironman 70.3 Schweden in Jönköping und damit die Europameisterschaft, ehe er wenige Wochen später auch beim Ironman 70.3 Zell am See ganz oben auf dem Podium stand. Dazu kamen zweite Plätze bei den Ironman-70.3-Rennen in Valencia und Kraichgau sowie ein 13. Platz beim T100-Rennen in Spanien. Bei seinem diesjährigen Saisoneinstieg beim Ironman 70.3 Valencia zeigte Kraft, warum er auf der Mitteldistanz zu derzeit zu den stärksten deutschen Athleten gehört und darüber hinaus noch großes Potenzial besitzt. Hinter Sam Laidlow und Lasse Nygaard Priester lief er auf Platz drei ein und brachte nach 23:00 Minuten im Wasser und 2:01:06 Stunden auf dem Rad noch einen Halbmarathon in 1:08:15 Stunden ins Ziel. Ein weiterer Beleg dafür, dass das Laufen als Krafts Paradedisziplin gilt, in der er schon zuvor seine erfolgreichen Rennen für sich entscheiden konnte.
Der nächste Entwicklungsschritt liegt damit auf der Hand: Gelingt es Kraft, seine Radleistung weiter in Richtung der absoluten Weltspitze zu verschieben, ohne dabei seine Laufstärke einzubüßen, besitzt er mittelfristig das Potenzial, auch in besonders stark besetzten internationalen Rennen ganz vorn mitzumischen. Genau deshalb ist der Blick auf die ausgewählten Einheiten interessant. Die Kombination aus einem langen Radtraining mit spezifischen Intervallen und einem 14 Kilometer langen Tempowechsellauf im Rahmen eines Wochenendblocks gibt einen detaillierten Einblick in Krafts spezifische Wettkampfvorbereitung für die Mitteldistanz.










