Vor seinem ersten Start in der T100-Serie schauen wir auf das spezifische Training von Kurzdistanz-Weltmeister Matthew Hauser, der bei seinem Debüt unmittelbar Champion Hayden Wilde herausfordert.

Not macht erfinderisch: Nachdem der geplante Auftakt der World Triathlon Championship Series (WTCS) 2026 in Abu Shabi im März kurzfristig abgesagt wurde, mussten diverse Rennkalender angepasst werden. Während einige Weltklasse-Kurzdistanzler den verschobenen WTCS-Start am kommenden Wochenende in Samarkand als erstes großes Saisonhighlight warhnehmen, verzichtet ausgerechnet der amtierende Weltmeister auf den Kick-off. Stattdessen probiert sich Matthew Hauser in fremden Gefilden und startet am Samstag in Singupar erstmals in der T100-Serie. Bisher hat der Australier keine Resultate auf Distanzen jenseits der Kurzstrecke vorzuweisen. Seine Erfolge bauen jedoch eine hohe Erwartungshaltung auf: Bei seinem WM-Sieg 2025 gewann der 28-Jährige vier von sieben WTCS-Rennen, landete zweimal auf Platz zwei und wurde einmal Achter.
In den vergangenen Jahren tat sich der Siebtplatzierte der Olympischen Spiele von Paris besonders durch seine Laufstärke hervor – ein Ass im Ärmel, das er in Singapur auch über die abschließenden 18 Kilometer ausspielen könnte. Vor allem in direkter Konkurrenz zu Hayden Wilde ist es denkbar, dass sich das Rennen zu einem Duell zwischen den Kurzdistanz-Spezialisten entwickelt. Hausers Trainingsergebnisse offenbaren, dass er ohne jeden Zweifel das Potenzial und die Leistungsfähigkeit für einen Sieg mitbringt und eine furiose Premiere hinlegen kann. Wir haben die unmittelbare Wettkampfvorbereitung des Weltmeisters analysiert und stellen jeweils eine der letzten spezifschen Schlüsseleinheiten und Radfahren und Laufen vor.










