VO₂max steigern im Triathlon: Was Studien über Trainingsfrequenz, Erholung und Leistung sagen – und warum weniger Einheiten manchmal mehr bewirken können.

Zwei Athleten, gleiches Volumen, völlig unterschiedliche Wochenstruktur. Die Gesundheitsforschung sagt: egal. Aber für die Leistungsentwicklung gilt das nicht so einfach. Eine Spurensuche zwischen Mitochondrien, Mitteldistanz und der Frage, wie der Körper Reize wirklich verarbeitet.
Zwei Athleten, eine Frage
Athlet 1. Die Woche frisst ihn auf, aber das Wochenende gehört ihm, er ist ein echter Weekend-Warrior. Samstag und Sonntag sind blockiert für lange Radausfahrten, Bricks, Freiwasser. Dienstag und Donnerstag schiebt er kürzere Einheiten ein, mehr nicht. Wochenvolumen: zehn bis zwölf Stunden.
Athlet 2. Der Kalender sieht aus wie aus dem Lehrbuch: täglich eine Einheit, klar strukturiert, Ruhetag am Mittwoch, niemals länger als neunzig Minuten. Wochenvolumen: zehn bis zwölf Stunden.
Beide gleich engagiert. Beide gleich diszipliniert. Beide mit Mitteldistanz-Ambitionen im Sommer. Wer wird schneller? Wer entwickelt die bessere VO₂max? Und warum ist die Antwort komplexer, als die meisten Trainingspläne glauben machen?











