Laura Philipp kämpft beim Ironman Hawaii nicht nur um den WM‑Titel. In der Ironman Pro Series geht es für sie um bis zu 200.000 US-Dollar – und dabei kann jede Sekunde entscheidend sein.
Nils Flieshardt / spomedis Wer sichert sich die Pro Series? Die Entscheidung fällt wahrscheinlich zwischen Laura Philipp und Solveig Løvseth (links).
Beim Ironman Hawaii geht es in erster Linie um den Ironman-Weltmeistertitel. Wer das Rennen des Jahres gewinnt, darf sich zurecht als beste Athletin beziehungsweise bester Athlet der Welt feiern lassen – und kann sich für die kommenden Jahre auf lukrative Werbedeals freuen. Doch für einige Profis geht es am Samstag um noch mehr: Mit dem 16. und letzten Saisonrennen endet auch die diesjährige Ironman Pro Series. Und damit ist Zahltag. Eine der Athletinnen, für die besonders viel auf dem Spiel steht, ist Laura Philipp.
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Denn nach Lage der Dinge wird die Gesamtwertung zwischen ihr und Solveig Løvseth entschieden. Andere Hochkaräterinnen wie Taylor Knibb (bisher erst drei Pro-Series-Rennen), Lucy Charles-Barclay (noch kein Pro-Series-Finish) oder Katrina Matthews (bisher nur eine Langdistanz in der Wertung) haben keine Chance mehr auf eine Topplatzierung.
Philipp muss 61 Sekunden aufholen
Aktuell führt Philipp das Ranking an, doch Løvseth hat erst vier von fünf möglichen Rennen in die Wertung eingebracht. Gewinnt Philipp in Kona, würde sie mit der Maximalpunktzahl von 6.000 Zählern auf insgesamt 20.938 Punkte kommen. Løvseth käme mit einem Triumph auf 20.999 Punkte. Die beiden trennen rechnerisch also lediglich 61 Punkte, und da in der Pro Series jede Sekunde Zeitunterschied einen Punkt bedeutet, ist die Sache klar: Philipp muss auf Hawaii mindestens 61 Sekunden vor Løvseth ins Ziel kommen, um den Gesamtsieg und damit den Jackpot von 200.000 US-Dollar zu holen. Wird sie Zweite, werden es 70.000 US-Dollar weniger.
Løvseth hat damit einen kleinen rechnerischen Vorteil. Die Norwegerin ist zudem Titelverteidigerin in Kona und weiß, wie man auf Big Island ganz vorn landet. Andererseits dürfte Philipp hoch motiviert sein: Bei der Ironman-70.3-WM in Nizza war Løvseth vor einem Monat 1:38 Minuten schneller als die Deutsche. Die Ausgangslage verspricht damit Spannung bis zum Schluss. Für den Sieg in der Gesamtwertung gibt es 200.000 US‑Dollar. Die Zweitplatzierte erhält 130.000, Rang drei
Løvseth hat damit einen kleinen rechnerischen Vorteil. Die Norwegerin ist zudem Titelverteidigerin in Kona und weiß, wie man auf Big Island ganz vorn landet. Andererseits dürfte Philipp hoch motiviert sein: Bei der Ironman-70.3-WM in Nizza war Løvseth vor einem Monat 1:38 Minuten schneller als die Deutsche. Die Ausgangslage verspricht damit Spannung bis zum Schluss. Für den Sieg in der Gesamtwertung gibt es 200.000 US‑Dollar. Die Zweitplatzierte erhält 130.000, Rang drei
Løvseth hat damit einen kleinen rechnerischen Vorteil. Die Norwegerin ist zudem Titelverteidigerin in Kona und weiß, wie man auf Big Island ganz vorn landet. Andererseits dürfte Philipp hoch motiviert sein: Bei der Ironman-70.3-WM in Nizza war Løvseth vor einem Monat 1:38 Minuten schneller als die Deutsche. Die Ausgangslage verspricht damit Spannung bis zum Schluss. Für den Sieg in der Gesamtwertung gibt es 200.000 US‑Dollar. Die Zweitplatzierte erhält 130.000, Rang drei
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