Carboloading im Triathlon: Ist Reis wirklich die beste Lösung?

Aktuell gibt es auf Social Media immer das gleiche Bild von Athleten vor ihrem Wettkampf mit einem Berg voll Reis auf dem Teller. Doch warum eigentlich Reis? Ist er wirklich der optimale Energielieferant? 

Carboloading im Triathlon mit Reis und jeder Menge Kohlenhydraten.
spomedis Ist Reis die beste Wahl für ein gutes Carboloading?

Wer in der Woche vor einer Langdistanz einen Blick in die Küche eines Triathleten wirft, sieht häufig dasselbe Bild: dampfender weißer Reis, oft begleitet von einer Banane oder einem Schuss Honig. Das ist kein Zufall, sondern strategisches Pre-Race-Fueling. Die Idee dahinter: Die Glykogenspeicher in Muskeln und Leber sollen maximal aufgefüllt werden, um am Renntag möglichst lange ohne Energieabfall durchzuhalten.

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Doch ist Reis wirklich die ideale Wahl? Und was ist mit der weit verbreiteten Befürchtung, beim Carboloading könne man auch zu viel des Guten tun? Die aktuelle Sportwissenschaft hat hier klare Antworten und einige überraschende Nuancen.

Wie funktioniert Carboloading überhaupt?

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Lars Wichert
Lars Wichert
Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.

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