Aktuell gibt es auf Social Media immer das gleiche Bild von Athleten vor ihrem Wettkampf mit einem Berg voll Reis auf dem Teller. Doch warum eigentlich Reis? Ist er wirklich der optimale Energielieferant?
Wer in der Woche vor einer Langdistanz einen Blick in die Küche eines Triathleten wirft, sieht häufig dasselbe Bild: dampfender weißer Reis, oft begleitet von einer Banane oder einem Schuss Honig. Das ist kein Zufall, sondern strategisches Pre-Race-Fueling. Die Idee dahinter: Die Glykogenspeicher in Muskeln und Leber sollen maximal aufgefüllt werden, um am Renntag möglichst lange ohne Energieabfall durchzuhalten.
Doch ist Reis wirklich die ideale Wahl? Und was ist mit der weit verbreiteten Befürchtung, beim Carboloading könne man auch zu viel des Guten tun? Die aktuelle Sportwissenschaft hat hier klare Antworten und einige überraschende Nuancen.