Zwei Schwellen-Einheiten an einem Tag, regelmäßige Laktatmessungen und erstaunlich wenig Training am absoluten Limit: Das norwegische Trainingsmodell hat den internationalen Ausdauersport geprägt. Der Erfolg beruht jedoch nicht darauf, einfach häufiger hart zu trainieren.
Frank Wechsel / spomedis Olav Aleksander Bu (links) und Kristian Blummenfelt bei einer Laktatmessung. Auch wenn sich die Sportler mittlerweile selbst trainieren, ist Bu noch immer für Beratung und Diagnostik zuständig.
Norwegische Ausdauersportler sind seit Jahrzehnten in der Weltspitze vertreten. Im Skilanglauf gehört das Land traditionell zu den dominierenden Nationen, im Lauf- und Triathlonsport machten Athleten wie Jakob Ingebrigtsen, Kristian Blummenfelt und Gustav Iden das sogenannte norwegische Modell international bekannt.
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Besonders viel Aufmerksamkeit erhält dabei das Doppel-Threshold-Training. An ausgewählten Tagen stehen nicht eine, sondern zwei Einheiten im Bereich der zweiten Laktat-Schwelle (LT2) auf dem Programm. Das klingt zunächst nach einer besonders aggressiven Form des Intensitätstrainings. Tatsächlich verfolgt das Modell jedoch das Gegenteil: Die Belastung wird sehr genau begrenzt, damit die Athleten möglichst viel Arbeit in einem leistungsrelevanten Bereich absolvieren können, ohne regelmäßig in hochintensive oder erschöpfende Belastungen abzurutschen.
Was bedeutet Doppel-Threshold genau?
„Threshold“ bezeichnet in diesem Zusammenhang einen Belastungsbereich rund um beziehungsweise meist knapp unterhalb der LT2. In diesem Bereich arbeitet der Körper hoch aerob. Die Belastung kann jedoch noch kontrolliert und über vergleichsweise lange Zeiträume aufrechterhalten werden. Beim Doppel-Threshold werden zwei solcher Einheiten an einem Tag absolviert. Zwischen den Einheiten liegen häufig sechs bis acht Stunden Pause zur Regenration. Typisch ist eine Kombination aus längeren Intervallen am Vormittag und kürzeren Intervallen
„Threshold“ bezeichnet in diesem Zusammenhang einen Belastungsbereich rund um beziehungsweise meist knapp unterhalb der LT2. In diesem Bereich arbeitet der Körper hoch aerob. Die Belastung kann jedoch noch kontrolliert und über vergleichsweise lange Zeiträume aufrechterhalten werden. Beim Doppel-Threshold werden zwei solcher Einheiten an einem Tag absolviert. Zwischen den Einheiten liegen häufig sechs bis acht Stunden Pause zur Regenration. Typisch ist eine Kombination aus längeren Intervallen am Vormittag und kürzeren Intervallen
„Threshold“ bezeichnet in diesem Zusammenhang einen Belastungsbereich rund um beziehungsweise meist knapp unterhalb der LT2. In diesem Bereich arbeitet der Körper hoch aerob. Die Belastung kann jedoch noch kontrolliert und über vergleichsweise lange Zeiträume aufrechterhalten werden. Beim Doppel-Threshold werden zwei solcher Einheiten an einem Tag absolviert. Zwischen den Einheiten liegen häufig sechs bis acht Stunden Pause zur Regenration. Typisch ist eine Kombination aus längeren Intervallen am Vormittag und kürzeren Intervallen
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