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Das norwegische Modell: Warum und wie Doppel-Threshold-Training funktioniert

Zwei Schwellen-Einheiten an einem Tag, regelmäßige Laktatmessungen und erstaunlich wenig Training am absoluten Limit: Das norwegische Trainingsmodell hat den internationalen Ausdauersport geprägt. Der Erfolg beruht jedoch nicht darauf, einfach häufiger hart zu trainieren.

Frank Wechsel / spomedis Olav Aleksander Bu (links) und Kristian Blummenfelt bei einer Laktatmessung. Auch wenn sich die Sportler mittlerweile selbst trainieren, ist Bu noch immer für Beratung und Diagnostik zuständig.

Norwegische Ausdauersportler sind seit Jahrzehnten in der Weltspitze vertreten. Im Skilanglauf gehört das Land traditionell zu den dominierenden Nationen, im Lauf- und Triathlonsport machten Athleten wie Jakob Ingebrigtsen, Kristian Blummenfelt und Gustav Iden das sogenannte norwegische Modell international bekannt.

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Besonders viel Aufmerksamkeit erhält dabei das Doppel-Threshold-Training. An ausgewählten Tagen stehen nicht eine, sondern zwei Einheiten im Bereich der zweiten Laktat-Schwelle (LT2) auf dem Programm. Das klingt zunächst nach einer besonders aggressiven Form des Intensitätstrainings. Tatsächlich verfolgt das Modell jedoch das Gegenteil: Die Belastung wird sehr genau begrenzt, damit die Athleten möglichst viel Arbeit in einem leistungsrelevanten Bereich absolvieren können, ohne regelmäßig in hochintensive oder erschöpfende Belastungen abzurutschen.

Was bedeutet Doppel-Threshold genau?

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Laura Klug
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Jan Luca Grüneberg
Jan Luca Grüneberg
Nach dem Studium der Sportwissenschaften an der Deutschen Sporthochschule Köln ist Jan Luca Grüneberg seit 2022 bei spomedis und wurde dort zum Redakteur ausgebildet. Wenn er gerade mal nicht trainiert, hört oder produziert er wahrscheinlich Musik.

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