NEU! triathlon-News Ausgabe vom 6. November, 18:03 Uhr · 1:04 Min · Kurzfassung

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Hayden Wilde gewinnt auch French Riviera T100: Lasse Nygaard Priester auf Rang 5

Unangefochten hat Hayden Wilde die French Riviera T100 gewonnen – nur sechs Tage nach seinem Erfolg bei der Ironman-70.3-WM. Lasse Nygaard Priester zeigte ebenfalls ein erneut starkes Rennen.

Peter Jacob / spomedis Nach seinem Sieg bei der Ironman-70.3-WM hat Hayden Wilde auch die French Riviera T100 gewonnen. (Archivbild)

Hatten alle zwölf Doppelstarter es geschafft, sich rechtzeitig von der Ironman-70.3-WM zu erholen? Diese Frage schwebte über dem T100-Rennen an der French Riviera. Besonders Jelle Geens und Hayden Wilde, die in Nizza am vergangenen Sonntag die Plätze drei und eins belegt hatten, standen im Fokus – aber auch deutsche Top-Athleten wie Rico Bogen und Lasse Nygaard Priester. Am Ende zeigte Wilde, dass er auf der Mitteldistanz zurzeit unschlagbar ist.

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Alle zusammen

Schon beim Schwimmen kristallisierte sich heraus, dass das Rennen an der französischen Mittelmeerküste ein enges werden würde. Nach den zwei Kilometern im Wasser war nahezu das gesamte Feld noch zusammen. Sam Dickinson erreichte als erster Athlet die Wechselzone. Dicht dahinter folgten ihm nicht nur die deutschen Athleten um Rico Bogen, Lasse Nygaard Priester, Fabian Kraft, Wilhelm Hirsch und Jannik Schaufler, sondern auch weitere Favoriten auf den Tagessieg wie Hayden Wilde, Jelle Geens und Kyle Smith.

Favoriten-Ausfahrt

Auf dem Rad setzten sich Bogen und Smith zunächst vom Rest des Feldes ab. Lange ließen sich das Wilde, Geens und Dickinson jedoch nicht gefallen und schlossen die Lücke zu den beiden Athleten an der Spitze. Gegen Ende der 80 Kilometer gelang es auch Jake Birtwhistle und Antonio Benito Lopez zu den Führenden aufzuschließen. Nach 1:41 Stunden auf dem Rad erreichte diese Siebenergruppe die zweite Wechselzone.

Die weiteren Deutschen sowie starke Läufer wie Morgan Pearson, Menno Koolhaas und Gregor Payet folgten mit zwei Minuten Rückstand. Verwirrung gab es kurzzeitig bei Rico Bogen: Für ein vermeintliches Littering-Vergehen erhielt der Leipziger zunächst eine Zeitstrafe, diese wurde auf den letzten Radkilometern jedoch wieder zurückgenommen.

Keine Chance gegen Wilde

Nach einem schnellen Wechsel ging der Deutsche, der nach der 70.3-WM von einer Erkältung geplagt war, als Führender auf die Laufstrecke, wurde aber bald von Smith, Wilde und Geens abgefangen, die anschließend ein Führungstrio bildeten. Nach acht Kilometern fiel dann zunächst Geens aus der Gruppe zurück, fünf weitere Kilometer später konnte auch Smith das Tempo des neuen 70.3-Weltmeisters nicht mehr mitgehen, der anschließend dem Sieg ungefährdet entgegenlief.

Währenddessen schob sich Nygaard Priester Platz um Platz nach vorn und sicherte sich den fünften Platz. An der Spitze finishte Wilde nach 3:06:24 Stunden und holte seinen zweiten T100-Saisonsieg. Geens gelang es auf den letzten Metern noch Smith abzufangen. Er wurde mit 19 Sekunden Rückstand Zweiter, Smith Dritter (+24 Sekunden). Jake Birtwhistle belegte Rang vier (+1:58 Minuten). Wilhelm Hirsch schob sich als Zehnter noch in die Top Ten, Bogen wurde schlussendlich 13. Es folgten Jannik Schaufler auf Platz 14 und Fabian Kraft auf 15.

Ergebnisse: 2026 T100 Triathlon World Tour French Riviera

19. September 2026 · French Riviera, FRA
2 km Swim · 79,1 km Bike · 18 km Run
20
Starter
19 95,0 %
Finisher

Athletensuche

Profis

Männer

PlatzNameLandGesamt2 km Swim79,1 km Bike18 km Run
1Hayden Wilde🇳🇿NZL3:06:2424:481:42:091 58:09
2Jelle Geens🇧🇪BEL3:06:4324:493 1:42:053 58:38
3Kyle Smith🇳🇿NZL3:06:4824:481:42:112 58:35
4Jacob Birtwhistle🇦🇺AUS3:08:2224:522 1:42:021:00:08
5Lasse Nygaard Priester🇩🇪GER3:09:2924:501:43:5259:32
6Samuel Dickinson🇬🇧GBR3:10:051 24:421:42:131:01:57
7Gregor Payet🇱🇺LUX3:10:1424:591:43:551:00:00
8Menno Koolhaas🇳🇱NED3:10:222 24:441:44:131:00:04
9Antonio Benito Lopez🇪🇸ESP3:10:3624:511:42:081:02:16
10Wilhelm Hirsch🇩🇪GER3:11:2524:491:44:141:00:59
11Henry Räppo🇪🇪EST3:12:1124:511:43:441:02:06
12Youri Keulen🇳🇱NED3:12:2125:051:43:491:01:56
13Rico Bogen🇩🇪GER3:14:0524:501 1:41:401:06:19
14Jannik Schaufler🇩🇪GER3:15:1524:511:44:121:04:52
15Fabian Kraft🇩🇪GER3:16:523 24:441:43:591:06:52
16Kurt Mcdonald🇦🇺AUS3:18:4825:001:43:501:08:41
17Guillem Montiel Moreno🇪🇸ESP3:20:5125:091:50:261:03:41
18Valdemar Solok🇩🇰DEN3:23:1625:191:51:161:05:14
19William Draper🇬🇧GBR3:24:2028:321:47:111:07:04
Morgan Pearson🇺🇸USADNF24:431:44:210:00

Splits Profis

Männer

Top 10 Schwimmen

PlatzNameLandZeit
1Samuel Dickinson🇬🇧GBR24:42
2Fabian Kraft🇩🇪GER24:44
3Menno Koolhaas🇳🇱NED24:44
4Hayden Wilde🇳🇿NZL24:48
5Kyle Smith🇳🇿NZL24:48
6Jelle Geens🇧🇪BEL24:49
7Wilhelm Hirsch🇩🇪GER24:49
8Lasse Nygaard Priester🇩🇪GER24:50
9Rico Bogen🇩🇪GER24:50
10Antonio Benito Lopez🇪🇸ESP24:51

Top 10 Rad

PlatzNameLandZeit
1Rico Bogen🇩🇪GER1:41:40
2Jacob Birtwhistle🇦🇺AUS1:42:02
3Jelle Geens🇧🇪BEL1:42:05
4Antonio Benito Lopez🇪🇸ESP1:42:08
5Hayden Wilde🇳🇿NZL1:42:09
6Kyle Smith🇳🇿NZL1:42:11
7Samuel Dickinson🇬🇧GBR1:42:13
8Henry Räppo🇪🇪EST1:43:44
9Youri Keulen🇳🇱NED1:43:49
10Kurt Mcdonald🇦🇺AUS1:43:50

Top 10 Laufen

PlatzNameLandZeit
1Hayden Wilde🇳🇿NZL58:09
2Kyle Smith🇳🇿NZL58:35
3Jelle Geens🇧🇪BEL58:38
4Lasse Nygaard Priester🇩🇪GER59:32
5Gregor Payet🇱🇺LUX1:00:00
6Menno Koolhaas🇳🇱NED1:00:04
7Jacob Birtwhistle🇦🇺AUS1:00:08
8Wilhelm Hirsch🇩🇪GER1:00:59
9Youri Keulen🇳🇱NED1:01:56
10Samuel Dickinson🇬🇧GBR1:01:57

Teilnehmerstärkste Nationen

#LandVerteilungGesamt
1.🇩🇪 Deutschland (GER)
5
2.🇳🇿 Neuseeland (NZL)
2
3.🇦🇺 Australien (AUS)
2
4.🇬🇧 Großbritannien (GBR)
2
5.🇳🇱 Niederlande (NED)
2
6.🇪🇸 Spanien (ESP)
2
7.🇧🇪 Belgien (BEL)
1
8.🇱🇺 Luxemburg (LUX)
1
9.🇪🇪 Estland (EST)
1
10.🇩🇰 Dänemark (DEN)
1

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Jan Luca Grüneberg
Jan Luca Grüneberg
Nach dem Studium der Sportwissenschaften an der Deutschen Sporthochschule Köln ist Jan Luca Grüneberg seit 2022 bei spomedis und wurde dort zum Redakteur ausgebildet. Wenn er gerade mal nicht trainiert, hört oder produziert er wahrscheinlich Musik.

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