Zweimal Platz fünf, zwei unterschiedliche Geschichten: Lasse Nygaard Priester spricht über den Kampf um den 70.3-WM-Titel in Nizza, das T100-Rennen mit müden Beinen sechs Tage später und die Arbeit daran, die Lücke zur Spitze zu schließen.
Wouter Roosenboom Lasse Nygaard Priester hat in diesem Jahr eine beeindruckende Saison hingelegt.
Sieben Mitteldistanzstarts, fünf Podestplätze und zwei Siege: Lasse Nygaard Priester hat 2026 einen großen Schritt gemacht. Bei der Ironman-70.3-WM in Nizza kämpfte er lange um den Titel, sechs Tage später bestätigte er mit einem weiteren fünften Platz bei der French Riviera T100 seine Klasse. Zurück in Freiburg zieht er eine Zwischenbilanz und erklärt, warum ihn gerade der noch bestehende Abstand zu den Besten motiviert.
- Anzeige -
Lasse, innerhalb von sechs Tagen bist du bei der Ironman-70.3-WM und den French Riviera T100 jeweils Fünfter geworden. Welches Ergebnis bedeutet dir mehr?
Ganz klar Nizza. Die WM hatte für mich eine viel höhere sportliche Wertigkeit. Ich wusste, dass dort alle vorbereitet waren, und habe auch im Rennen gemerkt, dass das Niveau höher war. Auf Nizza lag das ganze Jahr über mein Fokus. Deshalb habe ich auch in der Woche danach noch viel an die WM gedacht, obwohl es schon Richtung T100 ging.
Was hat dich im Rückblick auf das WM-Rennen besonders beschäftigt?
Ich denke viel über meine Leistung nach: Wie habe ich mich in bestimmten Situationen gefühlt? Hatte eine Entscheidung später Auswirkungen? Bei aller Zufriedenheit beschäftigt mich natürlich, wie ich stabiler bleiben und am Ende besser laufen kann. Deshalb frage ich mich schon, ob ich manche Entscheidungen anders hätte treffen können. Insgesamt bin ich aber sehr im Reinen mit meinem Rennen und meinen Entscheidungen.
In Nizza hast du zunächst um den Sieg gekämpft, später ging es um jeden weiteren Platz. Wie gehst du während des Rennens mit dieser Veränderung um?
Diese Situation kann immer auftreten, gerade bei einer Weltmeisterschaft. Dann ist es wichtig, bei sich zu bleiben. Wenn man so müde ist, kann sonst alles auseinanderbrechen. Dann wirst du nicht Fünfter, sondern landest viel weiter hinten. Von hinten kamen schließlich immer mehr Leute. Deshalb musste ich ein gewisses Niveau halten und mich möglichst wieder fangen. Enttäuschung spielt in dem Moment für mich gar keine Rolle. Ich denke: weiterlaufen, weitermachen, kühlen.
Diese Situation kann immer auftreten, gerade bei einer Weltmeisterschaft. Dann ist es wichtig, bei sich zu bleiben. Wenn man so müde ist, kann sonst alles auseinanderbrechen. Dann wirst du nicht Fünfter, sondern landest viel weiter hinten. Von hinten kamen schließlich immer mehr Leute. Deshalb musste ich ein gewisses Niveau halten und mich möglichst wieder fangen. Enttäuschung spielt in dem Moment für mich gar keine Rolle. Ich denke: weiterlaufen, weitermachen, kühlen.
Diese Situation kann immer auftreten, gerade bei einer Weltmeisterschaft. Dann ist es wichtig, bei sich zu bleiben. Wenn man so müde ist, kann sonst alles auseinanderbrechen. Dann wirst du nicht Fünfter, sondern landest viel weiter hinten. Von hinten kamen schließlich immer mehr Leute. Deshalb musste ich ein gewisses Niveau halten und mich möglichst wieder fangen. Enttäuschung spielt in dem Moment für mich gar keine Rolle. Ich denke: weiterlaufen, weitermachen, kühlen.
Mit triathlon+ weiterlesen
Mit triathlon+ verpasst du keine spannenden Inhalte mehr. Für nur € 9,95 pro Monat bekommst du außerdem die Zeitschrift triathlon ins Haus und kannst in 30.000 Seiten unseres Digitalarchivs stöbern.
Tauche ein in die spannende Welt von triathlon+ und erfahre mehr Hintergründe, mehr Service und mehr Triathlonerlebnis – digital hier und auf Wunsch ohne Aufpreis monatlich in deinem Briefkasten.
Nach dem Studium der Sportwissenschaften an der Deutschen Sporthochschule Köln ist Jan Luca Grüneberg seit 2022 bei spomedis und wurde dort zum Redakteur ausgebildet. Wenn er gerade mal nicht trainiert, hört oder produziert er wahrscheinlich Musik.
Sechs Tage vor dem Ironman Hawaii absolvieren Kristian Blummenfelt und Gustav Iden erneut einen 40 Kilometer langen Koppellauf nach 180 Radkilometern am Vortag. Wir vergleichen das traditionelle Abschlusstraining mit 2022 und 2024 und analysieren, was es über Form, Risiko und psychologische Kriegsführung der beiden Norweger verrät.
In der Rennwoche des Ironman Hawaii werfen wir einen Blick auf die letzten spezifischen Schlüsseleinheiten von Katrina Matthews, Paula Findlay, Jackie Hering und Hannah Berry. Wir analysieren, welche Reize sie gesetzt haben und was die Workouts über ihre Form und ihr Potenzial für Kona verraten.
Erst große Sprüche auf Social Media, dann eine krachende Niederlage im Daumenringen: Malachi Cashmore hat sich in Kona mit Patrick Lange angelegt. Jetzt will er obendrein dessen Streckenrekord unterbieten.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von reCAPTCHA. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.