Bei den San Francisco T100 am Samstag gibt Morgan Pearson seinen verspäteten Saisoneinstieg. Wir blicken auf eine der letzten Schlüsseleinheiten des Ausnahmeläufers in seiner Paradedisziplin.
Bei den San Francisco T100 am kommenden Samstag dürfte kaum jemand gern mit Morgan Pearson vor den abschließenden 18 Kilometern in die Laufschuhe wechseln. Der US-Amerikaner bringt eine seltene Kombination mit: enorme Schwimmstärke und eine Vergangenheit im Profi-Laufsport, die ihn bei längeren Formaten zu einem der gefährlichsten Athleten im Feld macht. 2025 lief er einen Halbmarathon in 1:01:01 Stunden und unterstrich mit dieser Ausnahmeleistung, warum in den vergangenen Jahren ein besonderes Augenmerk auf seine Laufstärke gerichtet wird.
Im Triathlon begann Pearsons internationaler Aufstieg zunächst auf der Kurzdistanz. Er qualifizierte sich als erster US-Amerikaner für das olympische Männerfeld in Tokio, gewann mit der Mixed Relay 2021 Silber und wiederholte dieses Ergebnis 2024 in Paris. Im selben Jahr holte er zudem seinen ersten WTCS-Sieg in Yokohama. In der vergangenen Saison verschob Pearson seinen Fokus erstmals in Richtung T100-Serie – und steigerte sich dort innerhalb weniger Monate von Rang acht in San Francisco über Platz sieben in Vancouver und Rang sechs an der French Riviera bis zum Sieg beim Dubai T100 und Rang zwei beim Saisonfinale in Katar.
Nun geht Pearson bei den San Francisco T100 am Samstag erneut in einem hochklassigen Feld an den Start. Eine Laufverletzung im Winter verzögerte seinen früher geplanten Saisoneinstieg um rund zwei Monate. Daher wird es im offenen Schlagabtausch umso spannender, auf welchem Niveau sich der 32-Jährige im direkten Vergleich mit Hayden Wilde, Mika Noodt, Rico Bogen und Léo Bergère aktuell befindet. Wir werfen einen Blick auf eine der beeindruckenden Schlüsseleinheiten des Ausnahmeläufers aus seiner unmittelbaren Wettkampfvorbereitung.