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Durability im Triathlon: Der Leistungsfaktor jenseits der VO₂max

Durability im Triathlon: Warum die Ermüdungsresistenz für die Langdistanz wichtiger ist als deine VO₂max und wie du sie gezielt trainierst.

Getty Images for IRONMAN Das Training muss nicht komplett neu gedacht werden, aber ein paar kleine Anpassungen können schön einen großen Nutzen auf die Durability haben.

Deine VO₂max ist beeindruckend. Deine Laktatschwelle sitzt. Deine Trainingszonen sind perfekt kalibriert. Und trotzdem stehst du bei Kilometer 30 des Ironman-Marathons da wie ein anderer Mensch. Willkommen bei Durability, dem Konzept, das die Trainingswissenschaft gerade neu sortiert.

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Wenn die Labordaten lügen

Zwischen deinem perfekten Leistungstest im Labor und dem Abrufen deiner Leistung bei deinem Wettkampf passieren erstaunliche Dinge: Der Puls steigt bei gleicher Leistung um 15 Schläge, die Herzfrequenz-Leistungs-Kopplung verabschiedet sich in den Feierabend, und der schöne runde Tritt aus der Rollentrainerstunde weicht dem verzweifelten Versuch, überhaupt noch die Pedale zu spüren. Wer sich jetzt sagt „das kenn ich“ – willkommen im Club. Und willkommen in einer Diskussion, die die Sportwissenschaft fundamental umkrempelt.

Denn was Athleten seit Jahrzehnten aus Erfahrung wissen, hat die Physiologie erst 2021 offiziell in Worte gefasst: Die klassischen Leistungsparameter wie VO₂max, Laktatschwelle und VLamax, werden bei ausgeruhten Athleten in kontrollierten Laborbedingungen gemessen. Nur macht der Körper im Rennen nicht das, was er im Labor macht. Und was ihm dann fehlt, hat einen Namen: Durability.

Die vierte Säule der Leistungsfähigkeit

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Christoph Mattner
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Christoph Mattner

SC Itzehoe
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Lars Wichert
Lars Wichert
Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.

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