Hauptwettkampf vorbei, aber noch genug im Tank für eine weitere Bestleistung? Nur zu. Denn zwei Saisonpeaks sind möglich. Wenn du es richtig angehst. Wir zeigen dir, worauf du achten solltest.
Ein Saisonhöhepunkt reicht dir nicht. Du willst einen erneuten Peak erreichen und topfit in deinen zweiten Hauptwettkampf gehen? Das ist im Triathlon natürlich möglich. Egal, ob du nach der Hawaii-Qualifikation ambitioniert bei der Ironman-WM an den Start gehen willst, oder nach deinem A-Wettkampf einfach ein spätes Saisonrennen mit besonderer Atmosphäre genießen möchtest: Nach dem ersten Formaufbau erfordert der zweite Peak eine ebenso gute Planung, damit du das zweite Rennen physiologisch optimal vorbereitet angehen kannst und nicht nur „irgendwie“ ins Ziel kommst. Nach dem ersten Peak ist dein Körper hormonell, muskulär und mental zunächst erschöpft. Der Fokus liegt also darauf, die spezifische Rennhärte zu erhalten, ohne das System erneut zu überlasten.
Die goldene Regel
Frische schlägt Fitness. Du wirst beim zweiten Rennen vermutlich nicht unbedingt fitter sein als beim ersten. Das Ziel ist es daher, mit etwa 95 Prozent der Fitness, aber 100 Prozent regenerierten Muskeln und Glykogenspeichern an den Start zu gehen. So kannst du eventuell sogar besser performen als im ersten Wettkampf. Zu viel Umfang im zweiten Aufbaublock kann dagegen dein Rennen schon im Vorfeld zerstören.