28 Kilometer mit Intervallprogramm: Jelle Geens spezifisches Lauftraining vor seinem Langdistanz-Debüt in Texas

Knapp zwei Wochen vor dem Ironman Texas blicken wir in der Profi-Einheit der Woche auf die langen Laufintervalle von Jelle Geens, bevor der zweifache Ironman-70.3-Weltmeister am 18. April in den Woodlands sein Langdistanz-Debüt gibt.

Peter Jacob / spomedis Bei der Ironman-70.3-WM 2025 gewann Geens das Duell gegen Blummenfelt, in Geelong zog er zuletzt den Kürzeren. Beim Ironman Texas treten beide erstmals auf der Langdistanz gegeneinander an.

Es ist ein Debüt, dem die Triathlonwelt schon jetzt mit Spannung und Vorfreude entgegenfiebert: Am 18. April bestreitet Jelle Geens beim Ironman Texas die erste Langdistanz in seiner Karriere. Dabei begibt sich der zweifache Ironman-70.3-Weltmeister unmittelbar ins Haifischbecken und bekommt es unter anderem mit Kristian Blummenfelt, Casper Stornes, Patrick Lange, Gustav Iden, Lionel Sanders und etlichen weiteren Weltklasse-Athleten zu tun. Kein Welpenschutz, sondern sofort eine echte Standortbestimmung auf dem neuen Terrain. In den vergangenen beiden Jahren bewies Geens bei seinen zwei Ironman-70.3-WM-Siegen nicht nur, dass er mittlerweile ein kompletter Athlet ist, der die vermeintliche Schwimmschwäche aus Kurzdistanz-Tagen längst überwunden hat. Er zeigte auch, dass er sowohl bei den stärksten Radfahrern im Non-Drafting-Format mitmischen und anschließend seine Ausnahmeleistung im Laufen auch gegen andere Überläufer ausspielen kann.

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Bei der Ironman-70.3-WM 2024 entschied er das direkte Laufduell gegen Hayden Wilde für sich, im vergangenen November sprintete er auf den letzten Metern Kristian Blummenfelt davon und verteidigte seinen Titel. Im direkten Aufeinandertreffen mit Wilde in der T100-Serie 2025 hatte Geens hingegen jedes Mal das Nachsehen. Der Ironman 70.3 Geelong vor gut zwei Wochen zeigte hingegen, wie offen die Karten auf der Mitteldistanz grundsätzlich sind: Die sicher geglaubte Führung von Hayden Wilde endete schlussendlich auf einem überraschenden dritten Platz, nachdem Blummenfelt und Geens ihn noch abfingen. Hinzu kommt: Die Langdistanz ist deutlich unberechenbarer und dementsprechend spannend bleibt es bei der Frage, ob Geens sein Unterdistanz-Potenzial auf Anhieb auch auf die doppelte Strecke transferiert bekommt. In Texax droht Geens zwar keine direkte Laufentscheidung mit Wilde, dafür mit einer ganzen Reihe anderer Top-Läufer. In seiner derzeitigen Wahlheimat an der Gold Coast bereitete sich der Belgier in den vergangenen Monaten auf seine Langdistanz-Premiere vor. Wir anlaysieren eine seiner letzten spezifischen Lauf-Schlüsseleinheiten, die er drei Wochen vor dem Rennen absolvierte.

Peter Jacob / spomedis Titel verteidigt: Im Endsprint stellte Jelle Geens im November 2025 Kristian Blummenfelt ab und wiederholte seinen WM-Sieg aus dem Vorjahr.

Intervall-Leiter abwärts: Ingesamt 19 Kilometer leicht schneller als Langdistanz-Renntempo

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Simon Müller
Simon Müller
Simon Müller ist selbst als ambitionierter Athlet unterwegs. 2022 wurde er Deutscher Meister auf der Kurzdistanz, 2019 qualifizierte sich bei seinem ersten Ironman in Mexiko mit einem AK-Sieg in 8:45 Stunden für den Ironman Hawaii. In seiner Brust schlägt neben dem Triathleten- auch ganz besonders ein Läuferherz. Simons Bestzeite über 10 Kilometer liegt bei unglaublichen 30:29 Minuten.

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