Freitag, 9. Dezember 2022
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SzeneKristian Blummenfelt beim Clash Daytona noch einmal im Blickpunkt

Kristian Blummenfelt beim Clash Daytona noch einmal im Blickpunkt

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FedMexTriatlon Beim Clash Daytona steht Kristian Blummenfelt im Fokus. Schließt er seine starke Saison mit einem weiteren Sieg ab?

Es ist der letzte Höhepunkt des Triathlonjahres: Beim Clash Daytona kämpft am Samstag ein starkes Teilnehmerfeld im US-Bundesstaat Florida um den Sieg, insgesamt 100.000 US-Dollar Preisgeld und die letzten Punkte, die über den Challenge-Family-Pro-Athlete-World-Bonus für 2021 in Höhe von 150.000-US-Dollar entscheiden. Die Profi-Frauen starten um 12 Uhr Ortszeit (18 Uhr MEZ), die Profi-Männer greifen ab 13:30 Uhr Ortszeit ins Geschehen ein (19:30 MEZ). Das Rennen wird kostenpflichtig live auf Facebook übertragen.

Gestern Abend hat der Veranstalter das endgültige Starterfeld für das Rennen über zwei Kilometer Schwimmen, 80 Kilometer Radfahren und 18 Kilometer Laufen auf dem Daytona International Speedway bekannt gegeben – Namen, die in beiden Konkurrenzen für ein Triathlonspektakel sorgen können.

Spannendes Feld bei den Frauen

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Bei den Frauen wird Paula Findlay, Titelverteidigerin aus dem vergangenen Jahr, als das Rennen noch unter dem Namen Challenge Daytona als PTO Championship 2020 firmierte, nicht dabei sein. Als eine der Favoritinnen geht die Britin Lucy Hall an den Start, die mit sieben Podiumsplätzen in acht Rennen eine starke Saison absolviert hat, darunter Siege beim Ironman 70.3 Gdynia, der Challenge Samorin und der Challenge Budva. Konkurrenz bekommt sie von ihrer Landsfrau Laura Siddall, die mit zweiten Plätzen beim Ironman Lanzarote und bei der Challenge Roth imponiert hat. Gespannt sein darf man auf die Britin Jodie Stimpson, für die die Saison nach ihrem Sieg bei der Challenge Miami im März erst im Oktober mit einem DNF bei der Challenge Peguera Mallorca weiterging, die sich aber für den schnellen Kurs in Daytona viel vorgenommen hat. 

Auf die Jagd nach einem Podiumsplatz dürften ebenfalls die Britin India Lee sowie die US-Amerikanerin Jackie Hering und die Spanierin Sara Perez Sala gehen. Aus Deutschland steht Anne Reischmann auf der Startliste. Die 29-Jährige, die in diesem Jahr den Ironman 70.3 Les Sables d’Olonne gewann und bei den Mitteldistanzen in der Schweiz (Dritte) und Zell am See (Zweite) auf dem Podest landete, gilt ebenfalls als Mitfavoritin, auch wenn sie bei den 70.3-Weltmeisterschaften in St. George nur auf Rang zehn landete.

Startfeld Frauen: Lucy Hall, Laura Siddall, Jodie Stimpson, India Lee (alle GBR), Jackie Hering, Lesley Smith, Meredith Kessler, Elizabeth Nyitray, Ginger Howell (alle USA), Rachel McBride (CAN), Anne Reischmann (GER), Sara Perez Sala (ESP), Marjolaine Pierré (FRA).

Blummenfelt ist bei den Männern der Gejagte

Bei den Männern werden alle Augen auf Kristian Blummenfelt gerichtet sein. Der norwegische Olympiasieger von Tokio und WTCS-Champion, der zuletzt beim Ironman Cozumel gleich mit einer Weltbestzeit von 7:21:12 Stunden auf der Langdistanz debütierte, gilt als einer der Topfavoriten und wird versuchen, dieses außerordentlich erfolgreiche Jahr mit einem Triumph abzuschließen. Er bekommt es aber mit einer starken 20-köpfigen Konkurrenz zu tun. Unter anderem dürften der Däne Magnus Ditlev, der Belgier Bart Aernouts und die Lokalmatadoren Ben Kanute, Rudy von Berg und Matt Hanson um die vorderen Plätze mitkämpfen.

Startfeld Männer: Kristian Blummenfelt (NOR), Magnus Ditlev (DEN), Bart Aernouts (BEL), Ben Kanute, Rudy von Berg, Matt Hanson, Andrew Starykowicz, Collin Chartier, Nicholas Chase, Marc Dubrick, Dylan Gillespie, Brandon Krout (alle USA), Thomas Davis, James Teagle (beide GBR), Taylor Reed, Brent McMahon (beide CAN), Igor Amorelli (BRA), Adam Hansen (AUS), Yorlliry Moreno (VEN), Clement Mignon (FRA).

Bengt Lüdke
Bengt Lüdke
Bengt-Jendrik Lüdke ist Redakteur bei triathlon. Der Sportwissenschaftler volontierte nach seinem Studium bei einem der größten Verlage in Norddeutschland und arbeitete dort vor seinem Wechsel zu spomedis elf Jahre im Sportressort. In seiner Freizeit trifft man ihn in Laufschuhen an der Alster, auf dem Rad an der Elbe – oder sogar manchmal im Schwimmbecken.
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