Lasse Nygaard Priester reist nach seinem souveränen sieg beim Ironman 70.3 Zell am See mit Selbstvertrauen nach Nizza, aber ohne große Ansagen. Über Radfortschritte, Underdog-Rolle und neue Möglichkeiten.
Peter Jacob / spomedis Bei der letztjährigen Ironman-70.3-Weltmeisterschaft in Marbella lief es nicht ganz wie geplant für Lasse Nygaard Priester. Am Ende belegte er Platz 25, jedoch mit dem fünftschnellsten Laufsplit.
Lasse Nygaard Priester sortiert seine Gedanken nicht mit großen Ansagen, sondern mit einer Mischung aus Selbstvertrauen und Vorsicht. Das passt zu einem Athleten, dessen Saison deutlich nach oben zeigt, der sich vor der Ironman-70.3-Weltmeisterschaft in Nizza aber bewusst nicht in die Rolle des Favoriten drängen lässt. „Vieles lief ideal, manches hat mehr Energie gekostet als von außen sichtbar war“, sagt der Athlet, der in dieser Saison sowohl den amtierenden Ironman-70.3-Weltmeister Jelle Geens, als auch den T100-Weltmeister Hayden Wilde schlagen konnte.
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„Das Rennen in Zell am See lief natürlich schon perfekt für mich“, sagt Nygaard Priester rückblickend. Ein idealer Rennverlauf sei es gewesen, allerdings keiner, der ihm einfach zugefallen sei. Er habe das Rennen „teilweise mitbestimmt“ und dafür „viel investieren“ müssen. Von außen sieht ein Sieg oder ein Podiumsresultat oft sauber und folgerichtig aus. Priester beschreibt die Innensicht anders: Es gab Momente, in denen er „sehr tief gehen“ musste, um bestimmte Situationen überhaupt erst entstehen zu lassen.
Dieser Blick macht seine Einordnung spannend. Priester klingt nicht wie jemand, der sich von einem starken Ergebnis blenden lässt. Er spricht auch über die Phasen, in denen er mehr investieren musste, als ihm lieb war. Über Momente, die vielleicht anders hätten laufen können. „Es gibt Verbesserungsmöglichkeiten“, sagt er. Und genau diese nimmt er mit in die nächsten Rennen.
Mehr Rad, weniger Reisen, klarerer Fokus
Wouter Roosenboom Das Debüt auf der T100-Tour hätte kaum besser laufen können – Nygaard Priester belegte den zweiten Platz hinter Rico Bogen.
Dass Nygaard Priester in diesem Jahr auf einem anderen Niveau unterwegs ist, kommt für ihn nicht aus dem Nichts. Zu Saisonbeginn stand zunächst die Qualifikation für die Weltmeisterschaft im Fokus. Diese gelang früh in Valencia. Gleichzeitig spürte er bereits im Winter, dass sich etwas verändert hatte. „Ich habe viel mehr Zeit auf dem Fahrrad investiert und weniger Reisen insgesamt gehabt“, sagt er. Der Wechsel zu einem klareren Mitteldistanzfokus hat geholfen.
Dass Nygaard Priester in diesem Jahr auf einem anderen Niveau unterwegs ist, kommt für ihn nicht aus dem Nichts. Zu Saisonbeginn stand zunächst die Qualifikation für die Weltmeisterschaft im Fokus. Diese gelang früh in Valencia. Gleichzeitig spürte er bereits im Winter, dass sich etwas verändert hatte. „Ich habe viel mehr Zeit auf dem Fahrrad investiert und weniger Reisen insgesamt gehabt“, sagt er. Der Wechsel zu einem klareren Mitteldistanzfokus hat geholfen.
Dass Nygaard Priester in diesem Jahr auf einem anderen Niveau unterwegs ist, kommt für ihn nicht aus dem Nichts. Zu Saisonbeginn stand zunächst die Qualifikation für die Weltmeisterschaft im Fokus. Diese gelang früh in Valencia. Gleichzeitig spürte er bereits im Winter, dass sich etwas verändert hatte. „Ich habe viel mehr Zeit auf dem Fahrrad investiert und weniger Reisen insgesamt gehabt“, sagt er. Der Wechsel zu einem klareren Mitteldistanzfokus hat geholfen.
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Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.
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