Tom Dreyer wollte Profi werden und postet heute bewusst ohne Druck. Der vierte Teil unserer Serie: Zwischen Leistungssport und Social Media. Fünf Trifluencer im Porträt.
Privat
Als Tom Dreyer im Sommer 2022 seinen Instagram-Account eröffnete, tat er das nicht aus Begeisterung. „Ich war sehr anti Social Media“, sagt er rückblickend. Der Anstoß kam von außen: Wer im Triathlon etwas erreichen wolle, müsse sichtbar sein. „Es war für mich ein Mittel zum Zweck.“ Profi zu werden – das war der Plan. Und dazu, so hatte man ihm erklärt, gehöre eben auch Reichweite. Der Einstieg war pragmatisch. Sein Trainer riet ihm, seinen Account wie ein Tagebuch zu gestalten. Drei Posts pro Woche, Trainingsinhalte, kurze Gedanken zur Einheit. Das half Tom, die Hemmschwelle zu überwinden. „Ich hatte das Gefühl, Influencer sind nur Selbstdarsteller“, sagt er.
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Aus dem digitalen Tagebuch wurde Performance Content
Also dokumentierte er erst einmal nur sein Training. Doch mit der Zeit änderte sich die Perspektive. Reels, Trends, Musik wurden wichtiger für die Posts. Der logische Gedanke: „Wenn ich was erreichen möchte, brauche ich Follower.“ Aus dem digitalen Trainingstagebuch wurde Content mit Blick auf Performance. Der Durchbruch kam spät. Anderthalb Jahre lang wuchs der Account kaum, rund 2.000 Follower, sportlich ein frustrierendes Jahr. „Ich hatte die schlechtesten Rennen meiner Karriere“,
Also dokumentierte er erst einmal nur sein Training. Doch mit der Zeit änderte sich die Perspektive. Reels, Trends, Musik wurden wichtiger für die Posts. Der logische Gedanke: „Wenn ich was erreichen möchte, brauche ich Follower.“ Aus dem digitalen Trainingstagebuch wurde Content mit Blick auf Performance. Der Durchbruch kam spät. Anderthalb Jahre lang wuchs der Account kaum, rund 2.000 Follower, sportlich ein frustrierendes Jahr. „Ich hatte die schlechtesten Rennen meiner Karriere“,
Also dokumentierte er erst einmal nur sein Training. Doch mit der Zeit änderte sich die Perspektive. Reels, Trends, Musik wurden wichtiger für die Posts. Der logische Gedanke: „Wenn ich was erreichen möchte, brauche ich Follower.“ Aus dem digitalen Trainingstagebuch wurde Content mit Blick auf Performance. Der Durchbruch kam spät. Anderthalb Jahre lang wuchs der Account kaum, rund 2.000 Follower, sportlich ein frustrierendes Jahr. „Ich hatte die schlechtesten Rennen meiner Karriere“,
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