Vor der Ironman-70.3-WM in Nizza und dem Ironman Hawaii arbeitet Kristian Blummenfelt im Höhentrainingslager in St. Moritz weiter an seiner Form. Wir blicken auf seinen Doppel-Schwellen-Trainingstag mit Radintervallen am Morgen und einer harten Bahneinheit am Nachmittag.

Drei Sekunden fehlten Kristian Blummenfelt im vergangenen Jahr zum WM-Titel. Bei der Ironman-70.3-WM in Marbella entwickelte sich auf den abschließenden Kilometern ein spektakuläres Duell zwischen dem Norweger und Jelle Geens, das erst im Zielkanal entschieden wurde. Geens verteidigte seinen Titel, Blummenfelt musste sich nach einem der engsten Finals der WM-Geschichte mit Platz zwei begnügen. In drei Wochen bekommt er in Nizza die Möglichkeit, genau diese Niederlage zu korrigieren.
Bei der Ironman-70.3-WM am 13. September trifft Blummenfelt in Nizza auf ein Feld, das noch vor einigen Jahren eher an ein Kurzdistanz-WM-Finale erinnert hätte: Titelverteidiger Jelle Geens, Hayden Wilde, Léo Bergère, Marten Van Riel und Vincent Luis zählen zu den Favoriten. Auch seine norwegischen Trainingspartner Casper Stornes und Gustav Iden gehören zum Kreis der Athleten, die im Kampf um das Podium eine entscheidende Rolle spielen können. Bereits 2019 wurde Blummenfelt bei der Ironman-70.3-WM in Nizza Vierter, während Gustav Iden im gleichen Rennen erstmals den Titel gewann.
Der Blick richtet sich für die drei Norweger allerdings nicht nur auf die Mitteldistanz-WM am 13. September. Rund einen Monat später folgt mit dem Ironman Hawaii bereits der nächste Saisonhöhepunkt. Auf beide Highlights bereitet sich das Trio aktuell im Höhentrainingslager in St. Moritz vor. Gut vier Wochen vor der Ironman-70.3-WM absolvierte Blummenfelt gemeinsam mit Casper Stornes und Gustav Iden einen typischen norwegischen Doppel-Schwellen-Tag: vormittags eine bergige Radeinheit mit längeren Abschnitten knapp unterhalb und kürzeren Abschnitten leicht oberhalb der Schwelle, am Nachmittag eine Laufeinheit auf der Bahn mit beeindruckendem Intervallumfang von 14 Kilometern.












