Spätestens auf der Laufstrecke meldet sich bei vielen Triathletinnen und Triathleten der Kopf: „Warum mache ich das hier eigentlich?“ Sportpsychologin Viktoria Vida erklärt im Podcast „power & pace Triathlon-Training“, warum der gut gemeinte Rat „Denk einfach positiv!“ im Rennen fast nie funktioniert – und mit welchen vier Schritten du deinen Fokus zurückholst, wenn die Gedanken kippen.
Nils Flieshardt / spomedis
Das Szenario kennt fast jeder, der schon einmal eine Startnummer getragen hat: Mitten im Rennen tauchen sie auf, die Gedanken wie „Ich kann nicht mehr“ oder „Wie soll ich das bis ins Ziel schaffen?“ Sportpsychologin Viktoria Vida, die mit vielen Altersklassenathleten arbeitet, kennt das auch von sich selbst: 20 bis 30 Minuten vor dem Startschuss werde sie zuverlässig schlecht gelaunt, finde alles doof und wolle am liebsten nach Hause, erzählt sie in der aktuellen Folge des Trainingspodcasts von power & pace – inzwischen ihr vierzehnter Auftritt an der Seite von Host Jule Bartsch. Entscheidend sei, das einzuordnen: als normale Reaktion, die nichts über den Ausgang des Rennens aussagt.
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Negativer Gedanke oder schon Negativspirale?
Ein wichtiger erster Punkt der Folge: Nicht jeder negative Gedanke ist gleich ein Problem. Zur Spirale – oder zum negativen Mindset – wird es erst, wenn sich etwas verschiebt: Die Aufmerksamkeit richtet sich fast nur noch auf die düsteren Gedanken, der Wettkampf fühlt sich zunehmend wie eine Bedrohung an, und es entsteht dieser eine dominante Impuls: nur noch weg hier. Der Fokus wird enger, das Konzentrieren auf Schwimmen, Radfahren oder
Ein wichtiger erster Punkt der Folge: Nicht jeder negative Gedanke ist gleich ein Problem. Zur Spirale – oder zum negativen Mindset – wird es erst, wenn sich etwas verschiebt: Die Aufmerksamkeit richtet sich fast nur noch auf die düsteren Gedanken, der Wettkampf fühlt sich zunehmend wie eine Bedrohung an, und es entsteht dieser eine dominante Impuls: nur noch weg hier. Der Fokus wird enger, das Konzentrieren auf Schwimmen, Radfahren oder
Ein wichtiger erster Punkt der Folge: Nicht jeder negative Gedanke ist gleich ein Problem. Zur Spirale – oder zum negativen Mindset – wird es erst, wenn sich etwas verschiebt: Die Aufmerksamkeit richtet sich fast nur noch auf die düsteren Gedanken, der Wettkampf fühlt sich zunehmend wie eine Bedrohung an, und es entsteht dieser eine dominante Impuls: nur noch weg hier. Der Fokus wird enger, das Konzentrieren auf Schwimmen, Radfahren oder
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Die Sportmanagement-Absolventin Jule Bartsch ist Projektleiterin des Trainingsprogramms power & pace. Die Triathletin ist seit Ende 2017 auf der Mitteldistanz unterwegs. Im Juni 2022 löste sie ihre Qualifikation für die Ironman-70.3-Weltmeisterschaft und freut sich nun auf ihren Start Ende Oktober in St. George.
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