Sport nach Schwangerschaft: Wie gelingt der Wiedereinstieg in Laufen und Triathlon? Fünf wichtige Erkenntnisse zu Training, Beckenboden und Regeneration.
Frank Wechsel / spomedis Leistungsfähigkeit nach der Schwangerschaft ist keine Selbstverständlichkeit, aber kein Thema, das ausgeschlossen ist.
Ein Kind verändert vieles. Den Tagesrhythmus, den Schlaf, die Prioritäten und oft auch das Verhältnis zum eigenen Körper. Wer vor der Schwangerschaft regelmäßig gelaufen, Rad gefahren, geschwommen oder Triathlon betrieben hat, stellt deshalb irgendwann fast zwangsläufig die Frage: Wie gelingt der Sport nach der Schwangerschaft?
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Gerade ambitionierte Agegrouperinnen kennen ihren Körper normalerweise ziemlich gut. Sie wissen, welche Laufpace sie über zehn Kilometer halten können, welche Wattwerte auf dem Rad realistisch sind und wie viele Trainingsstunden sie benötigen, um sich auf einen Wettkampf vorzubereiten. Nach Schwangerschaft und Geburt gelten viele dieser Erfahrungswerte plötzlich nur noch bedingt.
Nicht weil die bisherige sportliche Erfahrung verschwunden wäre. Sondern weil sich die Rahmenbedingungen verändert haben.
Der Körper hat Schwangerschaft und Geburt hinter sich. Der Beckenboden wurde stark beansprucht. Die Rumpfmuskulatur muss teilweise neu aufgebaut werden. Gleichzeitig bestimmen Schlafunterbrechungen, Stillen, Kinderbetreuung, Arbeit und Familienorganisation den Alltag. Ein Trainingsplan, der früher problemlos funktioniert hat, kann deshalb plötzlich vollkommen unrealistisch sein.
Die wichtigste Erkenntnis lautet daher: Der Weg zurück zum Sport besteht nicht darin, möglichst schnell wieder die alte Athletin zu werden. Es geht darum herauszufinden, welche Athletin man unter den neuen Bedingungen sein kann und sein möchte.
Fünf Erkenntnisse sind dabei besonders wichtig.
1. Nach der Geburt verändert sich mehr als nur der Trainingsplan
„Nichts ist mehr wie vorher.“ Dieser Satz klingt zunächst wie eine Floskel, bekommt für viele sportliche Frauen nach der Geburt aber eine sehr konkrete Bedeutung. Es verändert sich nicht nur, wann trainiert werden kann, sondern häufig das gesamte Verhältnis zum Training. Eine Einheit, die früher selbstverständlich zwischen Feierabend und Abendessen passte, muss plötzlich mit Schlafzeiten, Betreuung, Arbeit und Familienzeit koordiniert werden. Dazu kommen körperliche Veränderungen, deren Verlauf sich kaum exakt
„Nichts ist mehr wie vorher.“ Dieser Satz klingt zunächst wie eine Floskel, bekommt für viele sportliche Frauen nach der Geburt aber eine sehr konkrete Bedeutung. Es verändert sich nicht nur, wann trainiert werden kann, sondern häufig das gesamte Verhältnis zum Training. Eine Einheit, die früher selbstverständlich zwischen Feierabend und Abendessen passte, muss plötzlich mit Schlafzeiten, Betreuung, Arbeit und Familienzeit koordiniert werden. Dazu kommen körperliche Veränderungen, deren Verlauf sich kaum exakt
„Nichts ist mehr wie vorher.“ Dieser Satz klingt zunächst wie eine Floskel, bekommt für viele sportliche Frauen nach der Geburt aber eine sehr konkrete Bedeutung. Es verändert sich nicht nur, wann trainiert werden kann, sondern häufig das gesamte Verhältnis zum Training. Eine Einheit, die früher selbstverständlich zwischen Feierabend und Abendessen passte, muss plötzlich mit Schlafzeiten, Betreuung, Arbeit und Familienzeit koordiniert werden. Dazu kommen körperliche Veränderungen, deren Verlauf sich kaum exakt
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