Keine Bestzeiten, kein Aha-Erlebnis und trotzdem läuft dein Training richtig. Woran du im Februar erkennst, dass dein Aufbau wirkt, auch wenn Fortschritt noch nicht messbar ist.
Castelli
Der Februar ist meist ein unscheinbarer Monat im Trainingsjahr. Die Einheiten werden regelmäßig abgespult, der Körper hat sich an die Belastung gewöhnt – und trotzdem bleibt das große Aha-Erlebnis aus. Keine neuen Bestzeiten, keine deutlich besseren Wattwerte, kein Gefühl von „Jetzt bin ich deutlich stärker“. Stattdessen brennt sich bei vielen Triathletinnen und Triathleten eine Frage besonders ein: Bringt das alles überhaupt etwas?
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Diese Zweifel sind verständlich. Und sie entstehen nicht aus mangelndem Ehrgeiz. Doch wer Trainingsfortschritt im Februar an denselben Kriterien misst wie im Sommer, wird fast zwangsläufig enttäuscht. Denn Fortschritt existiert, er zeigt sich nur anders.
Unspektakulärer Fortschrittt
Die Aufbauphase funktioniert nach einer anderen Logik als die Wettkampfphasen. In dieser Zeit werden Grundlagen gelegt: aerobe Kapazität, Belastungsverträglichkeit, technische Stabilität. Diese Anpassungen passieren langsam. Sie sorgen dafür, dass du später mehr Intensität verkraftest. Nicht dafür, dass du jetzt schneller wirst. Physiologisch betrachtet laufen viele Prozesse im Hintergrund. Kapillarisierung, mitochondriale Anpassungen, neuromuskuläre Effizienz – all das entwickelt sich über Wochen und Monate. Es ist normal, dass diese Fortschritte im Alltagstraining
Die Aufbauphase funktioniert nach einer anderen Logik als die Wettkampfphasen. In dieser Zeit werden Grundlagen gelegt: aerobe Kapazität, Belastungsverträglichkeit, technische Stabilität. Diese Anpassungen passieren langsam. Sie sorgen dafür, dass du später mehr Intensität verkraftest. Nicht dafür, dass du jetzt schneller wirst. Physiologisch betrachtet laufen viele Prozesse im Hintergrund. Kapillarisierung, mitochondriale Anpassungen, neuromuskuläre Effizienz – all das entwickelt sich über Wochen und Monate. Es ist normal, dass diese Fortschritte im Alltagstraining
Die Aufbauphase funktioniert nach einer anderen Logik als die Wettkampfphasen. In dieser Zeit werden Grundlagen gelegt: aerobe Kapazität, Belastungsverträglichkeit, technische Stabilität. Diese Anpassungen passieren langsam. Sie sorgen dafür, dass du später mehr Intensität verkraftest. Nicht dafür, dass du jetzt schneller wirst. Physiologisch betrachtet laufen viele Prozesse im Hintergrund. Kapillarisierung, mitochondriale Anpassungen, neuromuskuläre Effizienz – all das entwickelt sich über Wochen und Monate. Es ist normal, dass diese Fortschritte im Alltagstraining
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Nach dem Studium der Sportwissenschaften an der Deutschen Sporthochschule Köln ist Jan Luca Grüneberg seit 2022 bei spomedis und wurde dort zum Redakteur ausgebildet. Wenn er gerade mal nicht trainiert, hört oder produziert er wahrscheinlich Musik.
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