NEU! triathlon-News Ausgabe vom 10. Oktober, 06:03 Uhr · 0:49 Min · Kurzfassung

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Community-Effekt: Warum Trainingsgruppen mehr bringen als jeder Plan

Trainingsgruppe im Triathlon: Was Studien über den Community-Effekt sagen und warum gemeinsames Training deine Leistung stärker treibt als jeder Trainingsplan.

Frank Wechsel / spomedis Gemeinsam für mehr Leistung – Trainingsgruppen haben einen positiven Effekt auf die Trainingsbereitschaft.

Der beste Trainingsplan der Welt liegt bei vielen Athleten bei Trainingspeak, MATS oder einer anderen Trainingsplattform ab und wird konsequent ignoriert, sobald der Wecker klingelt. Die Gruppe hingegen wartet um 6:30 Uhr am Beckenrand oder am vereinbarten Treffpunkt für die Radausfahrt. Und das ist kein Zufall, sondern eine der am besten belegten Erkenntnisse der Sportpsychologie.

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Das Paradoxon des perfekten Plans

Kaum eine Sportart ist so plangetrieben wie Triathlon. Trainingssoftware, personalisierte Coachings, Wattzonen bis auf die zweite Nachkommastelle. Wer schnell werden will, plant. Und trotzdem ist die häufigste Ursache für Trainingsstillstand im Agegroupe-Bereich nicht ein schlechter Plan, sondern ein guter Plan, der nicht umgesetzt wird.

Wer sich seit Jahren durch Trainingszyklen kämpft, kennt das Muster: Der Plan ist brillant, der Wecker ist gestellt, die Motivation ist am Abend zuvor unerschütterlich. Und dann kommt der Morgen. Kalt, dunkel, Regen und eine zu kurze Nacht. Wer allein ist, dreht sich um. Wer in einer Gruppe verabredet ist, steht auf. Diese banale Beobachtung hat einen Namen: den Community-Effekt. Die Wissenschaft weiß seit Jahrzehnten, warum er so wirksam ist.

Der Köhler-Effekt: Warum wir in Gruppen mehr leisten

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Lars Wichert
Lars Wichert
Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.

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