Steigungen meistern: Über die optimale Kadenz bergauf und wie du dich auf hügelige Kurse wie Nizza clever vorbereitest.
Frank Wechsel / spomedis Raus aus dem Sattel und Power auf die Pedale – bei geringer Trittfrequenz, kann ein Aufstehen angenehmer wirken.
90 Kilometer Rad, mehr als 1.200 Höhenmeter, ein Anstieg auf den Col de Vence, der sich zieht wie ein schlechter Konferenztag. Wer bei der Ironman-70.3-Weltmeisterschaft in Nizza und auf ähnlichen Streckenprofilen vorn mitfahren will, sollte den Fokus nicht nur auf die Wattzahl richten, sondern an einer oft unterschätzten Stellschraube drehen: der Trittfrequenz.
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Warum die Kadenz am Berg anders funktioniert
Auf flachen Strecken ist die Trittfrequenzdiskussion eher akademisch. Ob 85 oder 92 Umdrehungen pro Minute (rpm), der Unterschied im Ergebnis bleibt überschaubar. Solange die Wattwerte stimmen. Am Berg hingegen wird die Kadenz zum Leistungsfaktor. Und zwar aus einem einfachen Grund. An einer Steigung von sechs Prozent spielt die Schwerkraft nicht mehr in deinem Team. Jede Umdrehung kostet mehr Muskelarbeit, jede zu tiefe Kadenz verlagert Belastung von der Herzkreislauf-Ebene in die Muskulatur. Dort ist die Kapazität endlich.
Für Triathleten kommt eine zweite Dimension hinzu, die reine Radprofis nicht haben. Nach dem Berg ruft die Laufstrecke. Wer sich auf den Anstiegen die Beine zerbröselt, findet in der zweiten Wechselzone einen anderen Athleten vor, als man für sich ursprünglich vorgesehen hatte. Deshalb ist die Kadenz eines der Themen, die in Nizza, aber auch bei ähnlichen profilierten Rennen wie dem Ironman Wales oder dem Norseman, extrem wichtig sind.
Der Kurs von Nizza – warum er alles zeigt
Die Radstrecke der Ironman-70.3-Weltmeisterschaft in Nizza gilt als eine der anspruchsvollsten im Rennkalender. Über etwa 90 Kilometer werden mehr als 1.200 Höhenmeter absolviert, mit einem langen, teilweise über acht Prozent steilen Hauptanstieg im Hinterland der Côte d'Azur. Der Kurs ist keine Sammlung kurzer Rampen, bei denen man mit Schwung und Wattspitzen darüberkommt. Es ist ein Kurs, der über 30 bis 45 zusammenhängende Minuten am Anstieg vieles fordert. Ein Zeitraum, in
Die Radstrecke der Ironman-70.3-Weltmeisterschaft in Nizza gilt als eine der anspruchsvollsten im Rennkalender. Über etwa 90 Kilometer werden mehr als 1.200 Höhenmeter absolviert, mit einem langen, teilweise über acht Prozent steilen Hauptanstieg im Hinterland der Côte d'Azur. Der Kurs ist keine Sammlung kurzer Rampen, bei denen man mit Schwung und Wattspitzen darüberkommt. Es ist ein Kurs, der über 30 bis 45 zusammenhängende Minuten am Anstieg vieles fordert. Ein Zeitraum, in
Die Radstrecke der Ironman-70.3-Weltmeisterschaft in Nizza gilt als eine der anspruchsvollsten im Rennkalender. Über etwa 90 Kilometer werden mehr als 1.200 Höhenmeter absolviert, mit einem langen, teilweise über acht Prozent steilen Hauptanstieg im Hinterland der Côte d'Azur. Der Kurs ist keine Sammlung kurzer Rampen, bei denen man mit Schwung und Wattspitzen darüberkommt. Es ist ein Kurs, der über 30 bis 45 zusammenhängende Minuten am Anstieg vieles fordert. Ein Zeitraum, in
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Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.
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