NEU! triathlon-News Ausgabe vom 9. Oktober, 06:01 Uhr · 0:49 Min · Kurzfassung

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Wurf vor Hawaii-Härtetest, Don und Dirksmeier kämpfen um Kona-Quali

Bei der dritten Ausgabe des Ironman Italy in der Emilia-Romagna geht es am Samstag, den 21. September, ab 7:30 Uhr für die Profis bereits um Hawaii-Slots für die WM im kommenden Jahr. Während einige Athleten den günstigen Umstand für sich nutzen wollen, dass sich viele Konkurrenten aktuell auf die Ironman-WM 2019 am 12. Oktober vorbereiten und deshalb nicht am Start sind, gibt es allerdings auch einige Sportler, die trotz ihres Starts auf Hawaii in drei Wochen in Italien um den Sieg kämpfen. Im Männerfeld gehören dazu der australische Überbiker Cameron Wurf und Kyle Buckingham aus Südafrika, die nicht nur einen letzten Härtetest vor dem großen Showdown in Kona absolvieren wollen, sondern sich im Falle eines Sieges auch direkt ihr Kona-Ticket für 2020 sichern könnten.

Viele Augen werden auf Cameron Wurf gerichtet sein, bei dem es besonders spannend ist, wie die Hawaii-Generalprobe ausfällt, nachdem er zuletzt viel am Laufen gearbeitet hat und enorme Fortschritte in seiner schwächsten Disziplin verzeichnen konnte. Vielleicht gibt es in Italien schon einen Fingerzeig, ob Wurfs Ziel vom Podium auf Hawaii dieses Jahr in Reichweite sein könnte, nachdem der 36-jährige Ex-Radprofi bereits in den vergangenen beiden Jahren in Kona zuerst das Rad in der zweiten Wechselzone abstellte. Auch Kyle Buckingham ist durchaus ein Sieg bei seinem „Hawaii-Test“ in Italien zuzutrauen. Der Südafrikaner ist erfahrungsgemäß sehr ausgeglichen in allen Disziplinen und in der Lage, nach einem harten Radfahren noch einen schnellen Marathon unter 2:50 Stunden zu laufen. 

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Don, Dirksmeier, Degasperi, Molinari und Wojt mit Podiumschancen

Konkurrenz bekommen die beiden Hawaii-Starter im Männerrennen außerdem von einer guten Handvoll Athleten, die die Kona-Qualifikation für dieses Jahr verpasst haben. Darunter Tim Don (GBR), Alessandro Degasperi, Giulio Molinari (beide ITA) und die beiden Deutschen Patrick Dirksmeier und Lukasz Wojt. Die Chancen für Wojt, den ehemaligen Profi- und Olympia-Schwimmer, stehen gut, dass er auch dieses Mal als Erster aus dem Wasser kommt und zunächst alleine auf die Radstrecke geht. Auch Ronnie Schildknecht (SUI) und Ivan Tutukin (RUS) sind für das Rennen gemeldet und Kandidaten für eine Top-Platzierung. Für Deutschland gehen neben Dirksmeier und Wojt außerdem Michael Rünz, Felix Hentschel und Benjamin Dicke an den Start. Das Rennen wird am Samstagmorgen ab 7:20 Uhr live auf der Ironman-Facebookseite „Ironman Now“ übertragen. 

Hufe mit Hawaii-Generalprobe, Ippach verzichtet

Im Frauenfeld ist die Ausgangslage ähnlich: Mareen Hufe, die auch in drei Wochen beim Ironman Hawaii am Start ist, absolviert in Italien ihren letzten Härtetest vor dem größten Rennen des Jahres am 12. Oktober und versucht sich direkt an der Qualifikation für 2020. Die Chancen für Hufe stehen nicht schlecht, starke Konkurrenz bekommt die 41-Jährige allerdings unter anderem von der jungen Mutter Michelle Vesterby (DNK), Celine Schaerer (SUI), Marta Bernardi (ITA) und Jade Roberts (RSA). Für Deutschland sind außerdem Jenny Schulz, Katharina Wolff, Caroline Lehrieder, Katharina Grohmann und Annika Timm mit von der Partie. Anja Ippach, die eine Woche zuvor auch beim Ironman Wales auf der Startliste stand und auf das Rennen verzichtete, gab bekannt, dass sie auch in Italien nicht an den Start gehen werde und sich zunächst in die Saisonpause begibt. Auch das Frauenrennen wird live auf Ironman Now bei Facebook gezeigt. 

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Simon Müller
Simon Müller
Simon Müller ist selbst als ambitionierter Athlet unterwegs. 2022 wurde er Deutscher Meister auf der Kurzdistanz, 2019 qualifizierte sich bei seinem ersten Ironman in Mexiko mit einem AK-Sieg in 8:45 Stunden für den Ironman Hawaii. In seiner Brust schlägt neben dem Triathleten- auch ganz besonders ein Läuferherz. Simons Bestzeite über 10 Kilometer liegt bei unglaublichen 30:29 Minuten.

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