NEU! triathlon-News Ausgabe vom 12. Oktober, 13:46 Uhr · 0:48 Min · Kurzfassung

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Profi-Einheit der Woche: Intensive Radintervalle von Menno Koolhaas vor den French Riviera T100

Am Wochenende macht die T100 Triathlon World Tour Halt an der Côte d’Azur. Wir blicken auf ein beeindruckendes Radtraining von Menno Koolhaas, der nach Rang vier in London eine erneute Top-Platzierung im Blick hat.

PTO In der zweiten Disziplin gehört der Niederländer zum Kreis der starken Athleten, fällt jedoch nicht in die Kategorie der Ausnahmeradfahrer wie Magnus Ditlev oder Sam Laidlow.

Bei der fünften Station der T100 Triathlon World Tour 2025 schlägt die Rennserie erstmals in Fréjus-Saint-Raphaël an der Côte d’Azur ihre Zelte auf. Neben bisherigen Siegern von T100-Rennen wie Hayden Wilde, Jelle Geens, Rico Bogen und Youri Keulen sind als Mitfavoriten auf die Podestplätze auch Mika Noodt, Léo Bergère, Antonio Benito López und Kyle Smith mit von der Partie. Zu den Athleten, die eher unter dem Radar fliegen und trotz starker Ergebnisse und großem Potenzial oft außen vor gelassen wären, zählt unter anderem Menno Koolhaas. Der Niederländer spezialisiert sich in dieser Saison auf das 100-Kilometer-Format und blickt in 2025 bereits auf einen elften Platz bei den Singapur T100 und einen herausragenden vierten Platz bei den London T100 zurück. An diesen Erfolg will Koolhaas am Wochenende anknüpfen.

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Der 29-Jährige zählt zu den Athleten, die sich in allen drei Disziplinen ähnlich ausgeglichen auf einem sehr hohen Niveau befinden. Bedeutet: Koolhaas hat weder eine Schwäche noch eine explizite Paradedisziplin. Auch wenn er nicht zum erlesenen Kreis der Überbiker zählt, überzeugte Koolhaas in jüngster Vergangenheit – vor allem auf der Langdistanz – mit starken Radleistungen. So fuhr er die 180 Kilometer beim Ironman Hawaii 2024 beispielsweise in 4:05 Stunden. Besonders beeindruckend sind Koolhaas‘ Radsplits dadurch, dass er in den vergangenen zwei Jahren eine große Entwicklung in der zweiten Disziplin hinlegte. Vorher stellte sich das Radfahren stets als Koolhaas‘ schwächste Diziplin heraus, in der er regelmäßig wertvolle Zeit auf die direkte Konkurrenz verlor. Der Blick auf die Leistungsdaten der ausgewählten Trainingseinheit verdeutlicht, warum er diese Lücke zunehmend schließen konnte und mittlerweile ebenfalls im Radfahren auf Weltklasse-Niveau absolut konkurrenzfähig ist.

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Simon Müller
Simon Müller
Simon Müller ist selbst als ambitionierter Athlet unterwegs. 2022 wurde er Deutscher Meister auf der Kurzdistanz, 2019 qualifizierte sich bei seinem ersten Ironman in Mexiko mit einem AK-Sieg in 8:45 Stunden für den Ironman Hawaii. In seiner Brust schlägt neben dem Triathleten- auch ganz besonders ein Läuferherz. Simons Bestzeite über 10 Kilometer liegt bei unglaublichen 30:29 Minuten.

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