Rennverpflegung folgt längst nicht mehr nur festen Grammzahlen. Warum die Zukunft mehr im Verständnis des eigenen Stoffwechsels liegt und was das für Training und Wettkampf bedeutet.
Peter Jacob / spomedis Die richtige Menge an Kohlenhydraten zum perfekten Zeitpunkt kann den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen.
Rennverpflegung war im Ausdauersport lange erstaunlich einfach. Ein paar feste Zahlen, ein paar Faustregeln, viel Vertrauen in das, was „bei den Profis“ funktioniert. 60, 80, 90, aktuell 120 bis 180 Gramm Kohlenhydrate pro Stunde. Wer das einhält, gilt als gut vorbereitet. Und tatsächlich: Diese Empfehlungen haben eine solide wissenschaftliche Basis. Sie sind nicht falsch. Aber sie sind auch etwas unvollständig.
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Denn immer deutlicher wird: Die gleiche Verpflegung führt bei verschiedenen Athleten zu gänzlich unterschiedlichen Ergebnissen. Der eine läuft stabil durch, der andere kämpft mit Magenproblemen, Leistungseinbrüchen oder diesem schwer erklärbaren Gefühl, trotz Zufuhr plötzlich „leer“ zu sein. Nicht, weil er etwas falsch gemacht hat, sondern weil sein Stoffwechsel anders reagiert. Genau hier beginnt die Zukunft der Rennverpflegung: nicht bei neuen Produkten, sondern bei einem besseren Verständnis individueller Glukose- und Stoffwechselprofile.
Warum Einheitsstrategien an ihre Grenzen stoßen
Die klassische Empfehlung hoher Kohlenhydratzufuhr im Ausdauersport basiert auf gut belegten Mechanismen. Durch die Kombination unterschiedlicher Zuckerarten lassen sich höhere Oxidationsraten erreichen, als es mit Glukose allein möglich wäre. Arbeiten von Jeukendrup und Kollegen zeigen seit Jahren, dass sogenannte „multiple transportable carbohydrates“ die Leistungsfähigkeit bei langen Belastungen verbessern können. Diese Grundlage ist weiterhin gültig. Was diese Empfehlungen jedoch nicht abbilden, ist die enorme interindividuelle Streuung. Athleten unterscheiden sich in Magenentleerung,
Die klassische Empfehlung hoher Kohlenhydratzufuhr im Ausdauersport basiert auf gut belegten Mechanismen. Durch die Kombination unterschiedlicher Zuckerarten lassen sich höhere Oxidationsraten erreichen, als es mit Glukose allein möglich wäre. Arbeiten von Jeukendrup und Kollegen zeigen seit Jahren, dass sogenannte „multiple transportable carbohydrates“ die Leistungsfähigkeit bei langen Belastungen verbessern können. Diese Grundlage ist weiterhin gültig. Was diese Empfehlungen jedoch nicht abbilden, ist die enorme interindividuelle Streuung. Athleten unterscheiden sich in Magenentleerung,
Die klassische Empfehlung hoher Kohlenhydratzufuhr im Ausdauersport basiert auf gut belegten Mechanismen. Durch die Kombination unterschiedlicher Zuckerarten lassen sich höhere Oxidationsraten erreichen, als es mit Glukose allein möglich wäre. Arbeiten von Jeukendrup und Kollegen zeigen seit Jahren, dass sogenannte „multiple transportable carbohydrates“ die Leistungsfähigkeit bei langen Belastungen verbessern können. Diese Grundlage ist weiterhin gültig. Was diese Empfehlungen jedoch nicht abbilden, ist die enorme interindividuelle Streuung. Athleten unterscheiden sich in Magenentleerung,
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