NEU! triathlon-News Ausgabe vom 9. Oktober, 12:01 Uhr · 0:51 Min · Kurzfassung

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Challenge Roth bekommt weiteren Star-Zuwachs: Magnus Ditlev und Finn Große-Freese starten kurzfristig

Nach dem Ironman Frankfurt stehen der dreimalige Roth-Sieger Magnus Ditlev und Finn Große-Freese auch in Roth am Start. Beide verbinden mit dem Rennen besondere Geschichten in Franken.

Peter Jacob / spomedis Dreimaliger Sieger und Streckenrekord-Inhaber der Challenge Roth: Magnus Ditlev aus Dänemark.

Das Profifeld der Challenge Roth wächst wenige Tage vor dem Start weiter. Nachdem bereits Ironman-Weltmeisterin Lucy Charles-Barclay ihre Teilnahme bestätigt hatte, stehen nun auch Finn Große-Freese und Magnus Ditlev kurzfristig auf der Startliste. Beide hatten ursprünglich nicht für das Rennen gemeldet und entschieden sich erst nach dem Ironman Frankfurt für einen Start im „Home of Triathlon“.

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Finn Große-Freese: Ohne Druck zurück nach Roth

James Mitchell Finn Große-Freese steht vor seinem dritten Start in Roth: 2024 wurde er Elfter, im vergangenen Jahr Sechster.

Für Finn Große-Freese wird es der dritte Start in Roth. Der Deutsche überzeugte bereits bei seiner Premiere mit einem starken Rennen und zählt inzwischen zu den besten deutschen Langdistanzathleten, auch wenn es in dieser Saison bis dato noch nicht wirklich zusammenpasst. Beim Ironman Frankfurt hatte der deutsche Rekordhalter auf der Langdistanz Verpflegungsprobleme und erreichte das Ziel auf Platz 43.

Nach dem Ironman Frankfurt fiel die Entscheidung spontan. „Es waren herausfordernde Wochen mit vielen Erkenntnissen. Nach dem Rennen habe ich viel reflektiert und dann am nächsten Morgen einfach Felix angerufen und gefragt, ob noch ein Startplatz frei ist“, erzählt Große-Freese. Mit großen Erwartungen reist der 25-Jährige allerdings nicht nach Franken.

„Ich gehe ohne Druck und ohne Erwartungen an den Start. Ich möchte einfach Spaß auf der Strecke haben und dann sehen, was möglich ist. Ich freue mich riesig darauf, wieder in Roth zu starten.“ Im vergangenen Jahr belegte er in Roth den sechsten Platz, ehe Große-Freese einen Monat später den deutschen Rekord von Jan Frodeno beim Ironman Kopenhagen auf 7:27:34 Stunden verbesserte.

Magnus Ditlev kehrt an den Ort seiner größten Erfolge zurück

Peter Jacob / spomedis Der dreimalige Roth-Sieger Magnus Ditlev startet spontan in Roth.

Auch Magnus Ditlev verbindet mit Roth ganz besondere Erinnerungen. Der Däne gewann die Challenge Roth 2024 mit dem noch gültigen Streckenrekord von 7:23:24 Stunden und triumphierte bereits 2022 und 2023 auf dem schnellen Kurs. Kaum ein anderer Athlet hat das Rennen in den vergangenen Jahren so geprägt wie der 28-Jährige.

Seine Saison verlief bislang allerdings alles andere als nach Plan. Nach einer krankheitsbedingten Absage für den Ironman Texas kämpfte Ditlev lange um seine Form und sicherte sich erst beim Ironman Frankfurt das Ticket für die Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii.

„Wenn ihr meine Saison verfolgt habt, wisst ihr, dass es dieses Jahr bislang ein großer Kampf war und es ganz anders verlaufen ist, als ich es geplant hatte“, sagt Ditlev. Nach einem Telefonat mit Rennleiter Felix Walchshöfer stand die Entscheidung jedoch schnell fest.

„Als ich gestern mit Felix gesprochen habe, war ich sofort überzeugt, dass ein Start in Roth in diesem Jahr genau das Richtige ist. Ich freue mich riesig darauf, wieder an die Startlinie zurückzukehren, die Atmosphäre zu erleben und bei einem Rennen an den Start zu gehen, das mir so viel bedeutet.“

Das Profifeld wird immer hochkarätiger

Mit Lucy Charles-Barclay, Magnus Ditlev und Finn Große-Freese erhält das ohnehin stark besetzte Teilnehmerfeld der Challenge Roth weitere prominente Verstärkung.

Während Ditlev nach seinen Siegen (2023, 2024, 2025) zum erweiterten Favoritenkreis zählen dürfte, sofern er seine Leistung abrufen kann, dürfte Große-Freese vor allem befreit auftrumpfen. Beide ergänzen ein Weltklassefeld, das bei den Männern unter anderem mit Kristian Blummenfelt, Patrick Lange, Sam Laidlow und Jonas Schomburg besetzt ist und Roth einmal mehr zum sportlichen Höhepunkt der Langdistanzsaison macht.

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Lars Wichert
Lars Wichert
Lars Wichert ist dreimaliger Weltmeister im Rudern und nahm an den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janiero teil, bevor er zum Triathlon wechselte. 2021 gewann er sein erstes Rennen beim Ironman Hamburg in 8:12:46 Stunden, der schnellsten jemals erzielten Rookie-Zeit bei den Agegroupern.

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