Nach einer Langdistanz ist erst einmal Durchatmen angesagt, die Regeneration aber noch lange nicht abgeschlossen. Studien zeigen, was in den ersten Tagen und Wochen im Körper passiert – und wann der Wiedereinstieg ins Training sinnvoll ist.
Silke Insel / spomedis Erstmal sitzen – diesen Wunsch verspüren wohl viele Athletinnen und Athleten nach einer Langdistanz. Doch die Regeneration dauert teils noch mehrere Wochen.
Nach der Langdistanz ist der Wettkampf vorbei und die Arbeit für dich getan. Für den Körper beginnt jedoch eine Phase, die mindestens genauso ernst genommen werden sollte wie die letzten Trainingswochen davor. 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Radkilometer und ein Marathon hinterlassen Spuren, die weit über schwere Beine am nächsten Morgen hinausgehen.
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Muskulatur, Immunsystem, Hormonhaushalt und Flüssigkeitsregulation arbeiten nach dem Zieleinlauf noch tagelang daran, wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Wie lange das dauert, lässt sich nicht pauschal beantworten. Studien zeigen aber: Die ersten Tage nach einer Langdistanz sind physiologisch eine Phase deutlicher Belastung. Und selbst wenn sich der Körper nach einer Woche wieder besser anfühlt, bedeutet das nicht automatisch, dass alle Systeme vollständig erholt sind.
Was passiert im Körper?
Was nach 226 Kilometern im Körper passiert, zeigen mehrere Untersuchungen zu diesem Thema: 2008 untersuchte eine österreichisch-deutsche Arbeitsgruppe um Oliver Neubauer 42 gut trainierte männliche Triathleten rund um den Ironman Klagenfurt. Die Blutproben wurden zwei Tage vor dem Rennen, direkt nach dem Finish sowie einen, fünf und 19 Tage später genommen. Das Ergebnis: Direkt nach dem Rennen waren unter anderem Leukozyten, Cortisol, Kreatinkinase, Myoglobin, Interleukin-6, Interleukin-10 und CRP deutlich erhöht.
Was nach 226 Kilometern im Körper passiert, zeigen mehrere Untersuchungen zu diesem Thema: 2008 untersuchte eine österreichisch-deutsche Arbeitsgruppe um Oliver Neubauer 42 gut trainierte männliche Triathleten rund um den Ironman Klagenfurt. Die Blutproben wurden zwei Tage vor dem Rennen, direkt nach dem Finish sowie einen, fünf und 19 Tage später genommen. Das Ergebnis: Direkt nach dem Rennen waren unter anderem Leukozyten, Cortisol, Kreatinkinase, Myoglobin, Interleukin-6, Interleukin-10 und CRP deutlich erhöht.
Was nach 226 Kilometern im Körper passiert, zeigen mehrere Untersuchungen zu diesem Thema: 2008 untersuchte eine österreichisch-deutsche Arbeitsgruppe um Oliver Neubauer 42 gut trainierte männliche Triathleten rund um den Ironman Klagenfurt. Die Blutproben wurden zwei Tage vor dem Rennen, direkt nach dem Finish sowie einen, fünf und 19 Tage später genommen. Das Ergebnis: Direkt nach dem Rennen waren unter anderem Leukozyten, Cortisol, Kreatinkinase, Myoglobin, Interleukin-6, Interleukin-10 und CRP deutlich erhöht.
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Anna Bruder wurde bei triathlon zur Redakteurin ausgebildet. Die Frankfurterin zog nach dem Studium der Sportwissenschaft für das Volontariat nach Hamburg und fühlt sich dort sehr wohl. Nach vielen Jahren im Laufsport ist sie seit 2019 im Triathlon angekommen und hat 2023 beim Ironman Frankfurt ihre erste Langdistanz absolviert. Es war definitiv nicht die letzte.
Ein dramatisches Finale, eine überglückliche Siegerin und fünf völlig unterschiedliche Renngeschichten: Auf der Pressekonferenz nach der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii sprechen die fünf Erstplatzierten über ihre schwierigsten Momente und die Lehren aus einem außergewöhnlichen Rennen.
Ein Weltmeister, der seine Karriere beendet, ein emotionaler zweiter Platz und drei überraschende Top-Fünf-Platzierungen: Nach der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii sprechen die fünf schnellsten Männer über ihre Rennentscheidungen und die Bedeutung ihrer Erfolge.
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